„Die Bedeutung des Friedens in der heutigen Zeit“

Ein Reflexionsimpuls von P. Gregory Serwa SAC aus den Vereinigten Staaten von Amerika

„Wo Frieden herrscht, wird von Gott für die Menschen, die Frieden stiften, die Saat der Gerechtigkeit ausgestreut“ (Jakobus 3,18).
„Selig, die Frieden stiften, denn sie werden Kinder Gottes genannt“ (Mt 5,9).

 

Der Einsatz für den Frieden

Die katholische Soziallehre definiert den Einsatz für den Frieden in heutigen Konflikten als eine konkrete, moralisch anspruchsvolle Aufgabe. Es handelt sich dabei nicht um die bloße Abwesenheit von Krieg, sondern um „die Ruhe der Ordnung“, die durch Gerechtigkeit und Nächstenliebe entsteht.

Frieden ist mehr als die Beendigung von Gewalt. Die katholische Lehre lehnt die Vorstellung ab, dass Frieden lediglich ein Waffenstillstand oder „eine Pause im Streit“ sei. Frieden bedeutet, dass Menschen wieder zur Ganzheit zurückfinden und in Harmonie mit Gott, mit sich selbst, mit anderen und mit der Natur leben. Er ist innerlich, bevor er äußerlich sichtbar wird. Frieden zu stiften erfordert den Schutz all dessen, was für den Menschen wertvoll ist: freie Kommunikation, Achtung der Menschenwürde und Geschwisterlichkeit. Frieden ist „das Werk der Gerechtigkeit und die Frucht der Nächstenliebe“.

Gewalt ist „niemals eine angemessene Reaktion“ und als Lösung von Problemen inakzeptabel, da sie der Würde des Menschen widerspricht. Die Kirche ruft zum Zeugnis „unbewaffneter Propheten“ auf und dazu, Maßnahmen zur Verteidigung nur so einzusetzen, dass die Rechte und Pflichten anderer nicht verletzt werden.

Der Einsatz für den Frieden zielt auf die Ursachen des Krieges und nicht nur auf dessen Symptome. Die Kirche lehrt, dass Krieg mit tieferen Realitäten verbunden ist und daher die Ursachen von Konflikten angegangen werden müssen, insbesondere Situationen der Ungerechtigkeit, Armut und Ausbeutung. Sie formuliert sogar eine zentrale Erkenntnis: „Ein anderer Name für Frieden ist Entwicklung.“ Die Förderung der Entwicklung ist Teil der kollektiven Verantwortung, Krieg zu vermeiden und Frieden zu fördern.

Der Einsatz für den Frieden nutzt Verhandlungen und Diplomatie und lehnt die Logik des Krieges ab. Um Spannungen zwischen Völkern und Nationen zu lösen, ist es nach der katholischen Soziallehre unverzichtbar, sich auf gemeinsame Regeln und Verhandlungen zu verpflichten und die Vorstellung, dass Gerechtigkeit mit Gewalt durchgesetzt werden könne, endgültig abzulehnen. Sie weist zudem darauf hin, dass internationale Normen, beispielsweise der Ansatz der Vereinten Nationen, nicht nur Gewalt verbieten, sondern sogar die Androhung von Gewalt ablehnen.

Wer Frieden schaffen will, setzt sich für gesellschaftlichen Konsens und für Versöhnung im öffentlichen Leben ein. Die katholische Lehre beschreibt das Wirken für den Frieden weder als rein privat noch als ausschließlich spirituell. Papst Franziskus lehrte, dass jene, die den Frieden suchen, Frieden „schaffen“, indem sie ihn und die Freundschaft untereinander in der Gesellschaft aufbauen. Im Rahmen der Evangelisierung mit sozialer Dimension betonte er zudem den Dialog als entscheidenden Beitrag zum Frieden: das Streben nach Konsens und Einigkeit für eine gerechte, aufgeschlossene und inklusive Gesellschaft durch einen „sozialen und kulturellen Pakt“ des Zusammenlebens.

Bei jedem Einsatz für den Frieden geht es im Kern um Wahrheit, Liebe und die Würde des Menschen. Alles, was dem Frieden dient, hat seine Wurzel in Christus, der selbst der Friede ist (Eph 2,14-18). In der Logik der Liebe geht der Friede über minimale Gerechtigkeit, also „dem anderen geben, was ihm zusteht“, hinaus zu einer Liebe, die „in Tat und Wahrheit“ zum Ausdruck kommt, bis hin zum Opfer des eigenen Lebens.

Für die katholische Lehre bedeutet der Einsatz für den Frieden in heutigen Konflikten:
• einen authentischen Frieden (Ordnung, Ganzheit, Harmonie) zu schaffen und nicht nur einen Waffenstillstand,
• Gewalt als legitime Lösung abzulehnen,
• die Ursachen wie Ungerechtigkeit, Armut und Ausbeutung anzugehen, denn Frieden ist untrennbar mit Entwicklung verbunden,
• durch Verhandlungen und rechtmäßige Normen zu arbeiten und die Logik der „Gerechtigkeit durch Krieg“ abzulehnen,
• Versöhnung und Konsens durch Dialog und soziale Zusammenarbeit zu fördern.

 

Die Nächstenliebe trägt zur Konfliktlösung bei

Das Gebot der Nächstenliebe trägt zur Konfliktlösung bei, weil es Frieden nicht als bloße Stille oder reine Diplomatie betrachtet. Nächstenliebe wirkt in den Herzen der Menschen, fördert Gerechtigkeit und gegenseitiges Verstehen, also genau das, was durch Konflikte beschädigt wird.

Nächstenliebe respektiert Menschen und ihre Rechte und heilt so die moralische Wurzel des Konflikts: Selbstsucht und Egoismus. Die katholische Soziallehre sagt, dass Nächstenliebe das größte soziale Gebot ist. Sie respektiert andere und ihre Rechte und erfordert die Ausübung von Gerechtigkeit, nicht Sentimentalität oder Ausweichen. Nächstenliebe verändert die Art und Weise, wie Menschen miteinander umgehen, wenn Spannungen entstehen.

Die Nächstenliebe besteht auf einer Bekehrung der Herzen und nicht nur auf vorübergehender Ruhe. Wo die Sünde das gesellschaftliche Klima verdorben hat, fordert die Nächstenliebe eine Bekehrung der Herzen und drängt auf eine in Gottes Gnade verwurzelte Erneuerung. Es gibt „keine Lösung für die soziale Frage außerhalb des Evangeliums“. Dies bedeutet, Konfliktsituationen auch mit den Augen des Nächsten zu sehen und gerechte Lösungen für eine gemeinsame Zukunft zu suchen.

Die Nächstenliebe vereint Gerechtigkeit und Frieden auf praktische und öffentliche Weise. Sie trägt zur Konfliktlösung bei, indem sie das soziale Miteinander belebt und sogar „Strukturen von innen heraus erneuert“. Sie beschränkt sich nicht auf private gute Taten, sondern besitzt eine spezifisch soziale und politische Form, die auf das Wohl aller Menschen und auf das Gemeinwohl abzielt. Ein Frieden, der diesen Namen verdient, muss auf Nächstenliebe und Gerechtigkeit gegründet sein und nicht auf Täuschung oder Zwang. Nur so verbindet er Menschen, Familien und Völker.

Nächstenliebe bekämpft den Egoismus, der Konflikte „nicht sterben“ lässt. Die Kirche beschreibt die soziale Nächstenliebe, die „Zivilisation der Liebe“, als eine Kraft, die Beziehungen durchdringt und bereit ist, sich für andere aufzuopfern. Sie ist zugleich ein Gegenmittel gegen weltlichen Stolz und maßlose Selbstliebe, die beständige Triebkräfte von Konflikten sind.

Nächstenliebe schafft Freundschaft und Gemeinschaft, damit Meinungsverschiedenheiten nicht zur Feindschaft werden. Sie hilft Gesellschaften, menschlich zu bleiben, indem sie gemeinschaftliche Beziehungen fördert und ein „inneres Gerechtigkeitsgefühl, Wohlwollen und den Dienst am Gemeinwohl“ stärkt. In Konflikten unterstützt dies eine Lebensweise, in der die politische Gemeinschaft als gemeinsames menschliches Projekt betrachtet wird und nicht als Schlachtfeld der Interessen.

Nächstenliebe fördert Versöhnung durch Teilen, Solidarität und Dialog. Die Jüngerinnen und Jünger Christi tragen durch das Zeugnis geschwisterlicher Nächstenliebe zu Frieden und Entwicklung bei, wodurch Bande gegenseitiger Wertschätzung und Freundschaft zwischen Einzelpersonen und Völkern entstehen. Nächstenliebe weckt zudem Großzügigkeit, einschließlich der Bereitschaft, nicht nur den „Überschuss“, sondern manchmal auch das „Eigene, das man zum Leben braucht“, zu teilen. Dadurch wird Solidarität vertieft, statt Rivalität zu schüren. Darüber hinaus fordert die Lehre der Kirche die Gläubigen auf, ihre Herzen von Feindseligkeit, Selbstsucht und Parteilichkeit zu reinigen sowie gegenseitigen Dialog und Respekt zu fördern. Dies ist eine ausgesprochen karitative Haltung, die Versöhnung ermöglicht.

In Konflikten trägt Nächstenliebe zur Konfliktlösung bei, indem sie
• Würde und Rechte wiederherstellt, damit der Konflikt nicht als reine Machtprobe behandelt wird,
• die innere Umkehr fördert, damit Feindseligkeit nicht nur beherrscht wird,
• Frieden mit Gerechtigkeit verbindet, damit Reformen nicht schöne Worte bleiben,
• Egoismus überwindet, damit Harmonie nicht von Herrschaft abhängt,
• Gemeinschaft und Freundschaft aufbaut, damit Meinungsverschiedenheiten nicht voneinander trennen,
• Solidarität und Dialog schafft, damit Versöhnung Wirklichkeit wird und nicht ein Phantom bleibt.

 

Verwandte Fragen:

Das Sakrament der Wiederversöhnung mit Gott und der Kirche spielt in der heutigen Friedensarbeit eine entscheidende Rolle, da es den Frieden auf der tiefsten Ebene anspricht. Es versöhnt die Menschen mit Gott, stellt die Gemeinschaft mit der Kirche und mit anderen wieder her und bietet eine beständige Quelle der Vergebung, der Wahrheit und der inneren Heilung. All dies sind Voraussetzungen für einen dauerhaften Frieden in von Konflikten gezeichneten Gesellschaften.

Dieses Sakrament stellt die innere „Grundlage“ wieder her, die für den Frieden notwendig ist. Die Lehre besagt, dass die „gesamte Kraft“ des Sakraments darin besteht, „uns wieder in Gottes Gnade aufzunehmen und uns mit ihm in einer innigen Freundschaft zu vereinen“. Diese Versöhnung mit Gott ist nicht nur geistlicher Trost; sie bringt in der Regel „Frieden und Gewissensruhe“ sowie „starken geistlichen Trost“ mit sich. Im Hinblick auf den Einsatz für den Frieden bedeutet dies: Wenn Schuld, Groll und das Kreisen um sich selbst durch Gnade und Reue geheilt werden, dann werden die Menschen fähig zur Versöhnung, statt auf Rache und Vergeltung zu sinnen.

Vergebung ersetzt nicht die Gerechtigkeit, sie verdeutlicht vielmehr deren Rolle. Auf dem Weg zum Frieden glauben manche, man hätte nur die Wahl zwischen Gerechtigkeit oder Vergebung. Die katholische Soziallehre lehnt diesen Gegensatz ausdrücklich ab. Wahrer Frieden wird „nur durch Vergebung und Versöhnung ermöglicht“, doch „die gegenseitige Vergebung darf die Notwendigkeit der Gerechtigkeit nicht aufheben und noch weniger den Weg versperren, der zur Wahrheit führt“. Zugleich wird hinzugefügt, dass Versöhnung „notwendig ist“, um über die bloße Feststellung strafrechtlicher Tatsachen und Wiedergutmachung hinauszugehen; sie muss auch „Beziehungen gegenseitiger Akzeptanz“ wiederaufbauen und das „Recht auf Frieden“ fördern. So leistet das Sakrament der Versöhnung einen Beitrag durch Vergebung in einer durch die Wahrheit geläuterten Weise, also durch Reue und Erneuerung, ohne die Forderungen der Gerechtigkeit außer Kraft zu setzen.

Die Versöhnung mit Gott führt zu „anderen Versöhnungen“. Es besteht ein Zusammenhang: Die Versöhnung mit Gott „versöhnt uns auch mit der Kirche“, denn die Sünde beschädigt oder zerbricht sogar die geschwisterliche Gemeinschaft, und die Buße „heilt oder stellt sie wieder her“. Die Lehre sagt auch, dass diese Versöhnung „zu weiteren Versöhnungen führt“, darunter die Versöhnung mit dem eigenen Selbst (Wiedererlangung der innersten Wahrheit), mit den Brüdern und Schwestern (mit all denen, die beleidigt und verletzt wurden), mit der Kirche und mit der gesamten Schöpfung. Das ist für die heutige Friedensarbeit wichtig, da viele moderne Konflikte gemeinschaftlicher und zwischenmenschlicher Natur sind und nicht nur individueller Art. Die Versöhnung, die im Sakrament angeboten und geschenkt wird, zielt darauf ab, genau jene sozialen und kirchlichen Bindungen wiederherzustellen, die durch den Konflikt zerbrochen sind.

Die Glaubwürdigkeit und Sicherheit dieses Dienstes sind von großer Bedeutung. Barmherzigkeit erfordert Vertrauen. Frieden kann nicht dort geschaffen werden, wo Menschen Angst vor Bloßstellung oder Demütigung haben. Die Kirche betont, dass dieses Sakrament ein Dienst der Barmherzigkeit Gottes ist und kein Zwang. Der Beichtvater ist „nicht der Herr über Gottes Vergebung, sondern ihr Diener“ und muss den Büßer mit Geduld zur Heilung führen. Zudem wird das „sakramentale Siegel“ hervorgehoben. Das Beichtgeheimnis kennt „keinerlei Ausnahmen“ und bindet den Priester „unter sehr strengen Strafen“, da die Offenbarung des Beichtenden „versiegelt“ ist. Im Sinne der Friedensstiftung schafft dies einen geschützten Raum, in dem Menschen die Wahrheit über Fehlverhalten sagen und Barmherzigkeit erfahren können, Bedingungen, die Versöhnung ermöglichen, anstatt durch Angst bedingtes Schweigen oder defensive Verleugnung zu fördern.

Der „Dienst der Versöhnung“ der Kirche ist selbst ein Dienst am Frieden. Papst Franziskus lehrte, dass die Erfahrung der Versöhnung mit Gott die Notwendigkeit weiterer Versöhnungen offenbart, „in Familien, zwischenmenschlichen Beziehungen, kirchlichen Gemeinschaften sowie in den internationalen sozialen Beziehungen“, und er bezeichnet Versöhnung ausdrücklich als „einen Dienst am Frieden, an der Solidarität und ein Zeichen, dass keiner ausgeschlossen ist“. Ebenso verbindet die Soziallehre der Kirche Frieden mit Versöhnung als ein fortwährendes Werk und nicht als rein diplomatische Floskel. Auf diese Weise ist das Sakrament nicht nur eine Option unter vielen; es ist eine Art und Weise, wie die Kirche am Frieden Christi teilhat, dessen Versöhnung durch das Kreuz vollbracht und dann als „die frohe Botschaft des Friedens“ verkündet wird.

„Es ist kein Wunder, dass der heilige Vinzenz Pallotti so viel Zeit im Beichtstuhl damit verbrachte, Heilung zu stiften.“ Mündlich, aber auch schriftlich, bot er Hilfe bei der Bewältigung von Konflikten zwischen Einzelpersonen und Familien an. Paul de Geslin berichtet, wie es Pallotti gelang, im Krankenhaus einem todkranken Patienten, der keinen Priester sehen wollte und ständig fluchte, zur Versöhnung mit Gott und mit sich selbst zu verhelfen.

Oft fühlen wir uns von der Aufgabe, Frieden zu stiften, überfordert. Da fällt mir ein Gleichnis ein, in dem eine Gruppe von Tieren vor einem Waldbrand flieht. Sie versammelte sich und beriet, was zu tun sei. Ein winziger Kolibri flog zu einem Teich, um einen Tropfen Wasser zu holen, und ließ ihn wiederholt über die Flammen fallen. Können auch wir Vertrauen darin finden, unseren Beitrag, selbst wenn er noch so klein ist, zu leisten?

Frieden ist kein vages Gefühl oder ein vorübergehender Waffenstillstand im Konflikt. Frieden ist das Werk der Gerechtigkeit und die Frucht der Nächstenliebe, eine geordnete Harmonie, die im Herzen beginnt und sich dann auf Familien, Gemeinschaften und Nationen ausbreitet. Das bedeutet, dass Frieden nicht etwas ist, das man durch Täuschung und Gewalt erzwingen kann. Wenn das Herz voller Groll, Lügen, Angst oder Verachtung ist, dann wird der „Frieden“ zerbrechlich sein. Ist das Herz jedoch auf Gott und die Wahrheit ausgerichtet, dann zeigt sich der Frieden auch nach außen.

Im April 2026 besuchte Papst Leo XIV. Algerien und erinnerte in einer Ansprache an die 19 katholischen Märtyrer, die während des algerischen Bürgerkriegs im Dienst an Christen und Muslimen getötet wurden: „Angesichts von Hass und Gewalt blieben sie der Nächstenliebe treu, sogar bis hin zur Selbstaufopferung zusammen mit vielen anderen Männern und Frauen, Christen und Muslimen.“ „Frieden und Harmonie sind seit jeher grundlegende Merkmale der christlichen Gemeinschaft“, fuhr er fort. „Der Glaube isoliert nicht, sondern öffnet uns; er schafft keine Verwirrung; er bringt uns einander näher, ohne zu vereinnahmen, und fördert echte Geschwisterlichkeit.“

 

Wähle einen Bereich in deinem Leben aus, in dem etwas fehlt

Ist es deine Sprache? Deine Haltung gegenüber jemandem? Die Gewohnheit, dir über alles Sorgen zu machen? Entscheide, welche „Unordnung“ du angehen willst.

Bringe diesen Bereich ins Gebet, mit Dankbarkeit. Der heilige Paulus sagt: „In allem lasst eure Bitten durch Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden.“ Das ist keine vage Spiritualität; es ist eine bewusste Hinwendung deines Verstandes und deines Herzens zu Gott.

Der Wunsch nach Frieden möge dein Denken und Wollen bestimmen. Paulus sagt dir, dass du deinen Geist auf das richten sollst, was wahr, ehrbar, gerecht, rein und lobenswert ist.

Schenke „ein Zeichen des Friedens“ in einer konkreten Situation. Der Katechismus der griechisch-katholischen Kirche in der Ukraine fordert ausdrücklich konkrete Zeichen des Friedens „in den Familien, am Arbeitsplatz… in den Gemeinschaften“. Beispiele hierfür wären, um Vergebung zu bitten, einen ruhigeren Ton anzuschlagen, ein Gerücht zu unterbinden, eine Unwahrheit zu korrigieren oder, wo angebracht, Versöhnung zu initiieren.

Lehne Unwahrheit und Lüge ab, auch wenn es bequemer wäre. Papst Benedikt XVI. warnt davor, dass Unwahrheit Beziehungen vergiftet. Jesus ist „die Wahrheit in Person“. Wenn du diese Dinge aufrichtig tust, wirst du dich nicht einfach nur „besser fühlen“. Du wirst an dem Frieden Christi selbst teilhaben, an einem Frieden als geordneter Harmonie, einem Frieden, der auf Gerechtigkeit und Nächstenliebe gründet.

Fazit: Frieden ist ein Geschenk Christi – lebe also als sein Botschafter.

Frieden ist letztlich Gottes Wirken in dir und unter euch. Christus versöhnt, überwindet Feindseligkeit und schafft eine neue Menschheit. Der Friede Gottes bewahrt euer Herz und euren Verstand, wenn ihr betet und eure Sorgen vor ihn bringt. Wahrer Friede ist Gerechtigkeit und Nächstenliebe. Lasst dies heute der Aufruf zum Handeln sein:

Seid Menschen, deren Anwesenheit Harmonie ermöglicht. Nicht, weil ihr immer einer Meinung seid, sondern weil ihr euch für Wahrheit, Würde, Gerechtigkeit und Versöhnung entscheidet.

Dies sei unser Gebet:
Herr Jesus, unser Friede, reiße die trennenden Mauern der Feindseligkeit in meinem Herzen und in meinen Beziehungen nieder. Lehre mich und hilf mir, friedlich zu leben und meine Gedanken auf das auszurichten, was wahr und gerecht ist. Lass mich Werkzeug deines Friedens sein, zu Hause, bei der Arbeit und in jeder Gemeinschaft, in die du mich stellst. Schenke mir deinen Frieden und hilf mir, Harmonie zu schaffen, die auf Gerechtigkeit und Nächstenliebe gründet. Amen.

P. Gregory Serwa SAC
St. Camillus Health Care, Wauwatosa, U.S.A.

Kinder die gemeinsam im Freien den Erdplaneten halten

Quelle: Apostel heute, Monatliche Reflexion für die Mitglieder der pallottinischen UNIO im August 2026, Hrsg.: Union des Katholischen Apostolats (Pallottinische Unio), Rom. Übersetzung: Pater Wolfgang Weiss. Symbolbilder: kieferpix (Friedenssymbol: Peace-Zeichen vor Sonnenuntergang); (FG Trade Latin (Kinder die gemeinsam im Freien den Erdplaneten halten) lizenziert über istock.

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Apostel heute erscheint monatlich. Die Impulse stammen von Mitgliedern der pallottinischen Unio aus der ganzen Welt:

Ohne Glauben, ohne Gottes- und Nächstenliebe kann es keinen Frieden geben
Der christliche Weg zum gerechten Frieden führt zu Christus
Bin ich mir meiner Mission in dieser Welt als Friedensstifter bewusst?
Als Apostel von heute sind wir aufgefordert, nicht nur über Frieden zu sprechen, sondern ihn auch zu leben
Wir haben als Christen in Europa eine besondere Verantwortung, Brücken in andere Teile der Welt zu bauen
Als Christen, als „Friedensstifter“, müssen wir darauf hinweisen, dass Krieg Probleme und Schwierigkeiten nicht löst, sondern verschlimmert
Ich erinnere mich daran, dass ich nach dem Besuch im Gefängnis, während ich auf den Bus wartete, geweint habe. Dieser Kontakt hat mein Leben geprägt
Ich denke oft, dass der Chor ein lebendiges Bild der christlichen Gemeinschaft ist
„Jubiläum der Welt der Bildung“ mit dem Thema: “Lasst die Kinder zu mir kommen”
Impulse im Missionsmonat Oktober: Pallottinische Missionszeugnisse, die ein Zeichen der Hoffnung darstellen
Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden gesättigt werden
Katecheten sollen Männer und Frauen mit tiefem Glauben und menschlicher Reife sein
Johannes Paul II. ist nach wie vor eine Inspiration für junge Menschen
Im Heiligen Jahr ist am 23. und 24. Juni das Jubiläum der Seminaristen, es ist eine Zeit der Erneuerung
Einladung, sich vom Heiligen Geist führen zu lassen, um in Einheit mit Christus zu leben
Wir feiern das Geschenk des Lebens und der Hoffnung, die sich aus einer mitfühlenden Pflege ergibt - Menschen verdienen nicht Überleben, sondern Fülle
Durch das Sakrament der Versöhnung können diejenigen, die unter der Sünde leiden, „kosten und sehen, wie gut der Herr ist“
Dem Volk dienen, um Sicherheit und Frieden zu gewährleisten
Das Heilige Jahr und das Jubiläumsjahr 2025 der pallottinischen Familie greifen ineinander
Es braucht drei Elemente, um die gegenseitige Liebe in den Menschen zu entfachen.
„Ein Unio-Mitglied, das nicht ganz konkret dem Nächsten seine Aufmerksamkeit und Liebe schenkt, ist wie eine Taube mit nur einem Flügel“
„Es gibt immer einen Weg, man muss ihn nur finden. Wir müssen beharrlich sein. Nicht den Mut verlieren!“
Wir danken und loben Gott für die Gaben und Gnaden, die er uns jeden Tag schenkt
Die Menschen auf der Straße grüßen und lächeln uns an, sie sagen, dass sie froh und dankbar sind, dass wir hier sind
Sowohl Burnout als auch Akedia betreffen die Seele und erfordern eine Behandlung des ganzen Menschen
Herr, mache unser Herz dem Deinen gleich - wo Liebe ist, da ist Leben und wo Liebe ist, da ist Licht
Das Geheimnis der Brotvermehrung heißt Teilen
Die Psychologie macht die Erfahrung, dass wir mit der Liebe verwoben sind
Entweder geben wir uns mit unseren eigenen Vorstellungen und Enttäuschungen zufrieden oder wir begeben uns auf eine wunderbare Reise
Wie ermutigend ist es, wenn Christen und Christinnen uns sagen, ihr Pallottinerinnen habt neues Leben in unsere Gemeinden gebracht.
Das Thema unseres Generalkongresses lautet: "Mit Christus, unserer Hoffnung, lasst uns gemeinsam mit neuer Freude und Hoffnung aufbrechen"
"Nazareth" steht für ein ganz einfaches Leben
Weihnachten, so sagt man, ist das Fest der Familie, wir alle gehören zur Familie Gottes, wir alle sind Geschwister. Dank sei Gott!
„Wir hören ihnen zu, trösten sie, beten mit ihnen, weinen mit ihnen und geben ihnen Mut zum Durchhalten...“
Die missionarische Kraft kommt aus der Erfahrung des Glaubens, der das Herz erwärmt
"Lasst uns Angst und Befürchtungen überwinden!" Die Reflexion für Unio-Mitglieder kommt im September aus Frankreich.
Der Heilige Geist erlaubt keinen Aufschub!
Jesus immer folgen, zu Fuß, laufend, langsam, im Rollstuhl, aber immer ihm folgen
Eucharistie im Leben des Heiligen Vinzenz Pallotti - Reflexion für Unio-Mitglieder von Pater Fabian Silveira aus Uruguay
Lasst uns die Posaune des Evangeliums sein, die alle ruft und weckt...
Lasst uns dankbar sein, dass wir das Licht der Auferstehung weitergeben dürfen
Schwester Elizabeth Beena denkt zum Welttag des geweihten Lebens über das "Geschenk des geweihten Lebens" nach
Es gibt viele Worte des heiligen Vinzenz, die uns tief berühren
Synodalität ist eine Haltung, mit der die Kirche ihre Sendung in der Welt erfüllt
Pater Donio vom Catholic Apostolate Center in Washington stellt "Sieben Schlüssel zur christuszentrierten Zusammenarbeit" vor
Wie kann die pallottinische Familie zu einer geschwisterlichen Weggemeinschaft in der Kirche beitragen?
Der synodale Weg ist ein entscheidender Schritt für die Umsetzung des Zweiten Vatikanischen Konzils und das Leben der Christenheit
Die monatliche Reflexion für UNIO-Mitglieder kam im Oktober von Cäsar Szwebs UAC aus Dänemark
Die monatliche Reflexion für UNIO-Mitglieder kam im September von Isabel Bolhuis UAC aus Kanada
Es geht darum, das "gemeinsame Haus" so zu organisieren, dass aus den vielen Bewohnerinnen und Bewohnern Geschwister werden können.

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