1926 – 2026 100 Jahre Pallottiner in Salzburg Heute ist das Gästehaus der Pallottiner ein besonderer Ort: Mitten in Salzburg, mitten im Grünen!

Mönchsberg-Pallottiner seit 1926 in Salzburg

Ein Jubiläum lädt zum dankbaren Rückblick ein

Seit dem Jahr 1926 sind die Pallottiner auf dem Mönchsberg in Salzburg beheimatet. Mit dem Ankauf des Johannes-Schlössls begann ein bedeutendes Kapitel pallottinischen Lebens in Österreich: Salzburg wurde zu einem Ort der Priesterausbildung, der geistlichen Vertiefung, der Seelsorge und der Begegnung. Von hier gingen über viele Jahrzehnte wichtige Impulse für Gläubige sowie für die Pallottiner in Deutschland und Österreich aus.

Das Johannes-Schlössl entwickelte sich rasch zu einem geistlichen Zentrum mit pallottinischer und spiritueller Ausstrahlung. Trotz der schweren Zäsuren durch Nationalsozialismus, Beschlagnahmung und Kriegszerstörung blieb dieser Ort lebendig. Nach 1945 wurde das Haus neu aufgebaut und als Apostolats- und Bildungshaus weitergeführt. Bis heute ist es ein Ort des Gebets, der Seelsorge und der Gastfreundschaft. Neben der kleinen Kommunität, in der derzeit sieben Mitbrüder leben, stehen im Bereich des Gästehauses im Haupt- und Nebengebäude insgesamt 28 Doppelzimmer, 22 Einzelzimmer sowie einige Twin- und Dreibettzimmer zur Verfügung. Zur täglichen Eucharistiefeier sind alle Hausgäste und natürlich auch die Salzburger Bürgerinnen und Bürger ganz herzlich eingeladen.

Eine starke Gemeinschaft in Österreich

Die Salzburger Mitbrüder gehörten über viele Jahre zu einer eigenständigen „Regio Österreich“ (1948–2007). Diese war eine starke und profilierte Gemeinschaft, die das kirchliche Leben mitprägte und weit über Salzburg und Wien hinaus wirkte. Viele seelsorgliche und geistliche Impulse gingen von den österreichischen Pallottinern aus und stärkten sowohl die Gläubigen als auch das pallottinische Leben in Österreich.

Zur Geschichte der Pallottiner in Salzburg gehört auch ihr Einsatz in der Pfarrseelsorge, besonders in St. Vinzenz Pallotti in Salzburg-Lehen, sowie ihr Wirken im Johannes-Schlössl selbst, wo bis heute Gottesdienste gefeiert, Gäste begleitet und Menschen im Glauben gestärkt werden.

Das Jubiläum macht bewusst, dass Salzburg heute eine noch größere Bedeutung innerhalb der Gemeinschaft in Österreich hat: Es ist mittlerweile der einzige Standort der Pallottiner in Österreich, nachdem sich die Kommunität in Wien aufgelöst hat. Gerade deshalb steht Salzburg heute in besonderer Weise für die Kontinuität, das geistliche Erbe und die bleibende Sendung der Pallottiner in Österreich.

So ist das Jubiläum „100 Jahre Pallottiner in Salzburg“ nicht nur ein Anlass zum dankbaren Rückblick, sondern auch ein Zeichen der Hoffnung: Das Johannes-Schlössl bleibt ein Ort gelebter Spiritualität, gemeinschaftlichen Glaubens und pallottinischer Offenheit für die Menschen von heute.

Die Salzburger Pallottiner werden ihr Jubiläum feiern:

  • Am 19. April 2026 beim jährlichen Förderer- und Wohltätertag, einem fröhlichen Zusammenkommen der geladenen Unterstützerinnen und Unterstützer der Pallottiner – mit Gottesdienst, Impulsen, Kaffee und Kuchen und viel Zeit zum Ratschen. Bei ihren Unternehmungen erfahren die Pallottiner auf dem Mönchsberg seit Jahren großherzige Unterstützung durch Gäste und Wohltäter. Die Salzburger Pallottiner sind dankbar für alle, die sich im Gebet und in Wohlwollen mit der kleinen Hausgemeinschaft und den großen Aufgaben der weltweit tätigen Gemeinschaft verbunden fühlen. Sie sind stolz auf die herzlichen, über Jahre gewachsenen Beziehungen, da viele Besucherinnen und Besucher immer wieder gern nach Salzburg zurückkehren.

  • Am 4. Juli 2026 wird der jährlich stattfindende „Tag der Provinz“ in Salzburg gefeiert. An diesem Tag werden viele Gruppen der Herz-Jesu-Provinz online vernetzt und für alle sichtbar gemacht. Zur Provinz gehören neben Deutschland und Österreich auch Spanien, Kroatien, Südafrika, Malawi und Nigeria. Um 17.00 Uhr findet in der Kapelle im Johannes-Schlössl eine Eucharistiefeier mit dem Generalvikar der Erzdiözese Salzburg, MMag. Harald Mattel, unserem Provinzial P. Markus Hau, der gesamten Provinzleitung, den Mitbrüdern der Kommunität und vielen Gästen statt. Da dieser Gottesdienst ebenfalls online gefeiert wird, entsteht eine große, über Kontinente vernetzte Gottesdienstgemeinde.

  • Im Herbst 2026 treffen sich die Ordensleute der Erzdiözese zum Ordenstag bei den Pallottinern in Salzburg.

  • Im Dezember 2026 laden die Salzburger Mitbrüder dann die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauses dankbar zu einer Jubiläumsfeier ein.

Herzliche Einladung ins Gästehaus nach Salzburg

Das Johannes-Schlössl der Pallottiner liegt auf dem Mönchsberg im Herzen von Salzburg

Im Salzburger Gästehaus Johannes-Schlössl sind noch Zimmer frei

Das Johannes-Schlössl ist ein Haus, in dem echte Gastfreundschaft gepflegt wird. Es steht allen Gästen offen, die in ruhiger und spiritueller Atmosphäre neue Lebensqualität finden und Kraft schöpfen möchten.

Sie haben die Möglichkeit, am Pallottiner Klosterfasten und an verschiedenen Themenseminaren teilzunehmen. Das Johannes-Schlössl freut sich aber auch über Urlauberinnen und Urlauber sowie über Gäste, die die Stadt Salzburg oder die Festspiele besuchen möchten und eine preiswerte, zweckmäßige Unterkunft suchen.

Das Johannes-Schlössl der Pallottiner liegt auf dem Mönchsberg im Herzen von Salzburg. Ein Aufenthalt hier bedeutet Entspannung pur. Die Stadt zählt zu den schönsten Städten Europas. Landschaft, Natur und Kultur gehen an diesem Flecken Erde eine glückliche Verbindung ein.

Frühstück auf der Terrasse im schönen Innenhof des Johannes-Schlößls auf dem Salzburger Mönchsberg
Das Johannes-Schlössl: Einzigartiges Gästehaus mit professionellem Hotelflair

Die Geschichte des Hauses

Das Johannes-Schlössl wurde im 14. Jahrhundert erbaut und hatte im Laufe der Jahrhunderte zahlreiche unterschiedliche Besitzer. Einer der bekanntesten war Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau. Die Pallottiner erwarben es 1926 vom russischen Oberst Fürst Basilius Paschkoff und richteten es für ihre Theologen ein, die in Salzburg studierten. Am 17. November 1944 wurde der Südflügel durch einen Bombenangriff zerstört. Erst 1954 konnten die Restaurierungsarbeiten abgeschlossen und das Johannes-Schlössl wieder eingeweiht werden. Weitere zehn Jahre später erhielt das Schlössl eine neue Kapelle.

Bis heute strahlen die alten Mauern Ruhe und Beständigkeit aus. In harmonischem Kontrast dazu finden sich im ganzen Haus auch zeitgenössische Akzente, unaufdringliche Eleganz und moderner Komfort. Die Übergänge sind fließend. Es gibt einen grünen Innenhof und eine Sonnenterrasse. In den letzten Jahren ist aus dem Johannes-Schlössl ein einzigartiges Gästehaus mit professionellem Hotelflair geworden.

Das Johannes-Schloessl nach den Paschkoffschen Umbauten (ca. 1930)
Seminaristen im Hof des Johannes-Schlössels (1937)
1944 wurde der Südflügel des Johannes Schlössels auf dem Salzburger Mönchsberg bei einem Bombenangriff schwer beschädigt

Pallottiner in Salzburg – Hier erfahren Sie mehr:

Bericht: Josef Eberhard
Bilder: Gästehaus Johannes-Schlössl, Provinzarchiv der Pallottiner
Empfehlung: Link „100 Jahre Pallottiner in Österreich“

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