"Sie haben mich mehr als sonst beeindruckt"

Als Lehrerin liegt ihr Bildung und Erziehung am Herzen

Im Juni 2010 unternahm ich mit der „Gesellschaft zur Förderung der Frauenkirche“ Dresden eine Reise nach Florenz und Venedig. Unsere erste Station war Salzburg und wir schliefen im Gästehaus der Pallottiner Johannes-Schlössl.

Schon die Lage allein und der kurze schöne Weg zu Salzburgs Zentrum hatten mich berührt. Ich füge hinzu, dass ich katholisch bin und schon in mehreren Gästehäusern zu verschiedenen Anlässen gewohnt habe. Die Atmosphäre, die „Bedienung“, das Miteinander der Brüder und des weltlichen Personals haben mich mehr als sonst beeindruckt.

Auch wenn ich in die Gesichter der Patres auf den Projektfotos oder auf Sterbeanzeigen blicke, erscheint es mir, dass sie völlig zufrieden mit ihrem jetzigen Leben sind bzw. vergangenen Leben waren und dieses sie ausfüllt und ihnen einen Sinn gibt bzw. gab. Es liegt bestimmt auch an der Gemeinschaft Gleichgesinnter, die sie trägt.

Ich habe dann erst unregelmäßig angefangen zu spenden. Aber die Projekte, vor allem in Afrika und angesichts der Flüchtlingswelle, haben mir gezeigt, dass die Arbeit der dort tätigen Brüder sehr notwendig und sinnvoll ist. Ich spende auch noch für die evangelische Hoffbauer-Stiftung Hermannswerder, weil meine Familie dort gerade 1989 und 1900 im Gästehaus Urlaub machte und wir sahen, welche Entwicklung durch den gesellschaftlichen Umbruch im kirchlich geprägten Schulwesen nun möglich wurde. In der ehemaligen DDR gab es, insbesondere bei jungen Menschen, keine strikte Trennung im politischen und gesellschaftlichen Diskurs zwischen evangelisch und katholisch. Da ich auch sieben Jahre als Lehrerin in der ehemaligen DDR arbeitete und dann als Erzieherin in Kinderheimen, lag mir Bildung, Erziehung und das Vorbereiten der jungen Generation auf das Leben schon immer am Herzen.

Ich spende auch deshalb, da ich denke, dass aufgrund des Lebensstiles der Patres alles Geld zu 100 % in die Projekte fließt und nicht auch für Gehalt und Unterhalt der Familienmitglieder bei staatlicher Entwicklungshilfe oder bei der Entwicklungshilfe von Organisationen reichen muss. (Ich weiß es nicht genau, vermute es aber.)**

Bei der Hoffbauer-Stiftung fließt das Geld in einen Stipendienfonds, der als Zuschuss zum Schulgeld für Familien mit weniger Einkommen verwendet wird.

Da ich schon 50 Jahre eine Freundin in Augsburg habe, waren wir letztes Jahr im bayerischen Friedberg bei den Pallottinern und ich habe mir alles angesehen. Ich werde ihnen, solange es gesundheitlich geht – ich werde gleich 73 Jahre – verbunden bleiben und grüße Sie, Ihre Gemeinschaft und bitte auch die in Salzburg, ganz herzlich.

Erinnert hat sich
Petra Stiller aus Radebeul bei Dresden

**Jeder Betrag hilft! - eine Anmerkung des Missionssekretariates

Liebe Frau Stiller, ja wir haben eine Mission: Miteinander teilen! Alles Geld, das wir in unserer Gemeinschaft verdienen, teilen wir brüderlich miteinander und mit unseren Projektpartnern im In- und Ausland. Dabei kommen alle Projekt-Spenden – ohne Abzug – den Projekten zugute. Alle Projekte setzen sich für die Menschen vor Ort ein. Daneben gibt es noch viele Gründe, die Arbeit unseres Missionssekretariates zu unterstützen:

  • Wir arbeiten effektiv, sicher und transparent. 100 % der Spendensumme kommt den Hilfsbedürftigen zugute.
  • Wir arbeiten mit einheimischen Partnern zusammen, die die Situation vor Ort genau kennen.
  • Pallottiner-Projekte helfen Menschen durch Hilfe zur Selbsthilfe.
  • Pallottiner-Projekte unterstützen Menschen jedes Glaubens, jeder Kultur, jeder Hautfarbe.
  • Regelmäßige Spenden können selbstverständlich jederzeit form- und fristlos geändert oder beendet werden.Am meisten helfen Sie mit einem regelmäßigen Beitrag Ihrer Wahl, denn die Arbeit, die Sie ermöglichen, erfordert einen langen Atem.
  • Ihre Spende ist steuerlich absetzbar. Sehr gerne stellen wir Ihnen eine Spendenquittung aus.
  • Wir wollen Verwaltungskosten niedrig halten: Wenn Sie das Lastschriftverfahren wählen, entstehen uns keinerlei Buchungskosten.

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Ansicht von Dresden bei Nacht
"Da wir als Christen in der ehem. DDR immer eine Minderheit waren, ist die Trennung zwischen kath. und evang. nicht wesentlich gewesen. Das Foto zeigt die Kuppel der Frauenkirche und die kath. Hofkirche mit Schlossturm und die Semperoper von hinten aus dem Landtagsgebäude. Ich bin mit allem sehr verbunden." Zitat & Bild: Petra Stiller

Alle Beiträge aus dieser Serie

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