In Hofstetten soll eine Lebensschule entstehen
Klostergut Hofstetten startet in eine lebendige, vom christlichen Glauben getragene Zukunft
Mit dem Erwerb des Klosterguts Hofstetten beginnt ein neues Kapitel für den geschichtsträchtigen Ort im Bayerischen Wald. Die zukünftige Eigentümerin Michaela Lankes möchte das ehemalige Missions- und Exerzitienhaus mit neuem Leben erfüllen. Heute, am 5. August 2026 wurde der Kaufvertrag unterschrieben.
Die Pallottiner blicken mit großer Dankbarkeit auf die über hundertjährige Geschichte von Hofstetten zurück. Zunächst als „Missionshaus“ gegründet, wurden junge Mitbrüder für die Aufgaben in der Mission vorbereitet. Der Schwerpunkt verlagerte sich zur Exerzitienarbeit und der Arbeit mit Menschen aus dem großen Umfeld der Pallottiner. So wurde es zum Apostolatshaus. Zahlreiche Begegnungen, Gottesdienste und das Wirken vieler Brüder und Patres haben diesen Ort über Generationen geprägt.
Haus- und Meindl-Kapelle bleiben als geweihte Orte des Gebets erhalten
Da die Gemeinschaft der Pallottiner immer kleiner wird, haben sich die Pallottiner vom Haus bereits im letzten Jahr in einem Gottesdienst mit Provinzial P. Markus Hau verabschiedet. Mit dem Verkauf des Klosterguts verbindet sich daher die Hoffnung, dass Hofstetten auch künftig ein Ort der Begegnung, des christlichen Glaubens und des gelebten Miteinanders bleibt. Mit der Übernahme durch Michaela Lankes erhält dieser besondere Ort eine neue Perspektive. Die Pallottiner begrüßen die geplante Nachnutzung und freuen sich, dass wieder neues Leben in Hofstetten einziehen soll. Besonders wichtig ist beiden Vertragspartnern der Erhalt der Haus- und Meindl- Kapelle als geweihte Orte des Gebets. Gottesdienste sollen auch künftig möglich bleiben.
Die naturnahe Lage und die bestehende Infrastruktur bieten ideale Voraussetzungen Hofstetten langfristig als innovativen Modellstandort für Bildung, Begegnung, Gesundheit, Lernen, Wohnen und soziale Entwicklung aufzubauen. Für Michaela Lankes steht vor allem das historische und geistliche Erbe im Mittelpunkt. „Für mich ist der Erhalt dieser Glaubensorte eines der wertvollsten Elemente dieser Entscheidung. Ich möchte die Erlhof Geschichte weiterschreiben, Menschen ermutigen, wieder den Weg zur Stille zu finden, zu erkennen was unsere natürliche Intelligenz ausmacht. In einer Zeit die zunehmend von künstlicher Intelligenz und Digitalisierung geprägt ist, wieder die Schönheit der Schöpfung zu sehen, mit Gott zu sein.“ Ein zentrales Anliegen ist das generationsübergreifende Miteinander.
„Kinder brauchen die Erfahrung und Weisheit der Älteren, ältere Menschen die Lebensfreude der Kinder. Wenn Wissen, Geschichten und Werte weitergegeben werden, entsteht echte Gemeinschaft“ so Lankes.
Wie weit und wie schnell sich dieses Herzensprojekt zu einer Lebensschule entwickeln darf, wird die Zukunft zeigen. Vieles wird davon abhängen, wie viele Menschen den gemeinsamen Weg mitgehen, ihre Fähigkeiten einbringen und den Neubeginn unterstützen.

Quelle: Pressemitteilung der Pallottiner vom 5. August 2026
Diesen Beitrag teilen...
Weitere Beiträge
Das könnte Sie auch interessieren
Mitreden, Mitmachen, Mithelfen!
In Kontakt bleiben. Kostenlos 12 x pro Jahr!
Liken, kommentieren, abonnieren
Herzliche Einladung: Reden Sie mit!
Öffnen Sie sich Räume
Gemeinsam die Welt verändern!










