
Eine ereignisreiche Pallottiner-Woche in Merrivale (Südafrika)
Schweres Unwetter trifft das pallottinische Konferenz- und Unterkunftszentrum Step-Aside bei George
Ab Dienstag, dem 12. Mai, kam die südafrikanische Delegatur St. Joseph zu einer außerordentlichen Versammlung aller Mitbrüder zusammen. Aus Deutschland konnten Pater Markus Hau SAC, Provinzial der Herz-Jesu-Provinz, und Pater Rainer Schneiders SAC, Provinzökonom, begrüßt werden.
Die Versammlung fand im St. Vincent Pallotti House in Merrivale statt. Mitbrüder aus den verschiedenen Einsatzorten in Südafrika kamen dort zusammen, um über Wachstum, Entwicklung und Zukunft der Pallottiner in der Delegatur zu beraten. Es war ein besonderer Moment der Begegnung: Alle Mitbrüder waren an einem Ort versammelt – in Gemeinschaft, Gebet und gemeinsamer Sendung.
Gleichzeitig wurde diese Woche von einem schweren Unwetter überschattet, das am 11. Mai die Garden Route und besonders die Umgebung des pallottinischen Konferenz- und Unterkunftszentrums Step-Aside bei George traf. Dort hinterließen Starkregen und heftige Winde deutliche Spuren. Während die Mitbrüder in Merrivale über die Zukunft der Delegatur berieten, erreichten sie die Nachrichten und Bilder der Mitbrüder in Step-Aside von umgestürzten Bäumen, beschädigten Dächern und überfluteten Räumen.
Im Geist der Brüderlichkeit
In dieser intensiven Woche feierten die Pallottiner auch die Hochfeste Christi Himmelfahrt und Maria, Königin der Apostel. Aus der Inspiration ihres Gründers, des heiligen Vinzenz Pallotti, erneuerten sie ihre Bereitschaft, ihre Fähigkeiten und ihr Engagement in den Dienst des katholischen Apostolats zu stellen. Ziel bleibt es, Glauben und Liebe unter den Menschen zu stärken und sie zu Jesus Christus zu führen.
Der Geist der Brüderlichkeit und des gemeinschaftlichen Lebens war während der gesamten Woche spürbar. Die gemeinsame Zeit stärkte nicht nur den Zusammenhalt innerhalb der Delegatur, sondern auch den Blick auf den gemeinsamen apostolischen Auftrag der Pallottiner in Südafrika – gerade auch angesichts der Verwüstungen an einer ihrer Niederlassungen.


Weiterführende Information: Step-Aside nach dem Sturm
Am Tag nach dem schweren Unwetter zeigte sich rund um das pallottinische Konferenz- und Unterkunftszentrum Step-Aside, etwa zwei Kilometer nordwestlich von George am Fuß der Outeniqua-Berge, das Ausmaß der Zerstörung. Wo Gäste sonst Ruhe, Begegnung und die ländliche Weite der Garden Route erleben, lagen umgestürzte Bäume, Dächer waren beschädigt oder abgedeckt, Wohnräume standen unter Wasser.
Die unmittelbare Umgebung war besonders betroffen: Die Step Aside Road wurde am 11. Mai wegen zweier umgestürzter Bäume komplett gesperrt. Auch die Zufahrt Richtung George über den Outeniqua Pass war durch einen weiteren Baum blockiert. In der Region waren zeitweise mindestens 45 Straßen geschlossen, mehrere Gemeinden abgeschnitten, Infrastruktur wurde beschädigt, Stromausfälle wurden gemeldet. Besonders erschütternd war die Nachricht von einem Todesfall: Ein Baum war auf ein Auto gestürzt.
Pater Rainer Schneiders SAC, der die Fotos am 12. Mai aus dem rund 1200 Kilometer entfernten Merrivale bei Durban schickte, beschreibt die Lage eindringlich: „Die Bäume sind umgekippt, der Wald verschwunden, die Dächer der Häuser weg oder verbogen, die Wohnräume unter Wasser …“






Bericht: Br. Keagon Paul
Bilder: P. Rainer Schneiders
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