
Pilgerreise der Wallfahrtskirche Herrgottsruh nach Fatima
Spirituelle Erlebnisse einer Pilgergruppe
Kürzlich war eine Pilgergruppe der Wallfahrtskirche Herrgottsruh zu einer Pilgerfahrt nach Fatima aufgebrochen. Drei Tage lang konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wunderbare und tief spirituelle Tage am portugiesischen Wallfahrtsort verbringen.
Die Gruppe wohnte im Hotel Regina neben dem großen Pilgerplatz und konnte problemlos am abendlichen Rosenkranz, an der Lichterprozession sowie tagsüber an den Gottesdiensten des marianischen Wallfahrtsortes teilnehmen. Eine Teilnehmerin der Gruppe durfte auch einen Abschnitt des Rosenkranzes beim abendlichen Rosenkranzgebet vor Tausenden von Pilgerinnen und Pilgern an der Erscheinungskapelle vorbeten.
In der alten Basilika beteten wir an den Gräbern der drei Seherkinder. Auch ihre Elternhäuser haben wir besucht. Am Sonntag fand der große Wallfahrtsgottesdienst um 11 Uhr auf dem Pilgerplatz statt. Es war eine besondere Freude für Wallfahrtsdirektor Pater Hans-Joachim Winkens, bei dieser Heiligen Messe konzelebrieren zu können und in deutscher Sprache das Evangelium vorlesen zu dürfen.
Während der Tage in Fatima wurden auch Ausflüge zu benachbarten Kulturdenkmälern, Klöstern und anderen Kirchen unternommen. Besonders ergreifend war die Heilige Messe der Pilgergruppe in der Marienwallfahrtskirche von Nazaré. Diese am Atlantik gelegene Wallfahrtskirche gab Gelegenheit zu einer tiefen spirituellen und geistlichen Erfahrung.



Nachdem wir den Wallfahrtsort Fatima intensiv erleben durften, fuhr die Gruppe nach Estoril, um von dort aus die Hauptstadt Portugals, Lissabon, zu besuchen und zu besichtigen. Auf der ganzen Reise begleitete uns als Reiseleiterin sehr kompetent Frau Carla.
Zu den vielen Programmpunkten gehörten die Geburtskirche des heiligen Antonius von Padua sowie ein Spaziergang durch die Altstadt. Wir standen vor dem Denkmal des Diakons Vincenz, des Stadtpatrons von Lissabon. Wir besuchten das Hieronymus-Kloster, die Kathedrale und weitere historische Sehenswürdigkeiten der Stadt.
Auch die kulinarischen Aspekte der Wallfahrt und Studienreise kamen nicht zu kurz. Besonders eindrucksvoll war der Besuch in Sintra. Dort besichtigten wir das historische Königsschloss. Am westlichsten Punkt des europäischen Festlandes standen wir und blickten auf die Weiten des Atlantiks.
Diese Wallfahrt und Studienreise hat alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer beeindruckt, begeistert und tief bewegt.
Beitrag und Bilder: P. Hans-Joachim Winkens
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