

„Bischof Brunos Unterstützung war unerschütterlich“
Bischof Bruno Ateba besucht den neuen Missionssekretär in Friedberg
Der 25. September 2026 wird für das Pallottiner-Missionsbüro in Friedberg in besonderer Erinnerung bleiben. Der neue Missionssekretär, Pater John Ndidi Nwaocha SAC, und seine Mitarbeiter empfingen Bischof Bruno Ateba Edo aus der Diözese Maroua-Mokolo in Kamerun.
Für Pater John hatte der Besuch eine besondere Bedeutung. Bevor Bischof Bruno 2015 zum Bischof von Maroua-Mokolo ernannt wurde, begleitete er ihn als Regionalrektor der damaligen Region Kamerun-Nigeria auf seinem Berufungsweg. Während der Ausbildungsjahre von Pater John waren Nigeria und Kamerun bei den Pallottinern noch in einer gemeinsamen Region verbunden.
„Bischof Brunos Unterstützung war unerschütterlich“, erinnert sich Pater John. So nahm er 2010 auch an der Priesterweihe von Pater John in Nigeria teil. Damals war er noch Regionalrektor, bevor er später zum Bischof von Maroua-Mokolo ernannt wurde.
Ein Bistum in Not
Bischof Bruno ist derzeit dienstlich in Deutschland unterwegs und besucht Wohltäter, Mitbrüder und Gläubige aus seinem Bistum. „Unser Bistum im Norden Kameruns ist ein Bistum in Not. Deshalb berichte ich bei Kirche in Not von unseren bisherigen Erfolgen und bitte um weitere Unterstützung.“
Aus demselben Grund besuchte er auch die Caritas in Freiburg, die im Bistum Maroua-Mokolo die Flüchtlingsarbeit und die Förderung von Kindern unterstützt. Außerdem will er vier junge Männer aus seinem Bistum treffen, die derzeit in Deutschland eine Ausbildung zum Steinmetz absolvieren. „Steine sind der Reichtum unserer Diözese“, sagt Bischof Bruno verschmitzt.
Wiedersehen unter Pallottinern
Und natürlich nutzt er seinen Aufenthalt in Deutschland, um als Pallottiner seine Mitbrüder zu besuchen. Ganz besonders freute er sich auf die Begegnung mit dem neuen Missionssekretär der Provinz: „Pater John und ich kennen uns schon sehr lange. Er war der erste Pallottiner aus Nigeria, und ich erinnere mich noch sehr gut an seine Priesterweihe in Nigeria.“
Bericht: Missionssekretariat
Bilder: Josef Eberhard
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