„Freiheit, die ich meine“
Pallottinische Exerzitien in Meran
Zehn haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende des Jugendhofs Pallotti Lennestadt machten sich auf den Weg nach Meran, um im Casa Pallotti einige Tage gemeinsam innezuhalten, den eigenen Glauben in den Blick zu nehmen und sich mit der pallottinischen Spiritualität auseinanderzusetzen. Unter dem Motto „Freiheit, die ich meine“ standen die diesjährigen pallottinischen Exerzitien ganz im Zeichen der persönlichen Auseinandersetzung mit Freiheit, Glauben und dem eigenen Lebensweg.
Abseits des beruflichen Alltags boten die Tage Raum für Stille, Gebet, Reflexion und persönliche Gespräche. Dabei ging es immer wieder um die Frage, was Freiheit im eigenen Leben und im eigenen Glauben bedeutet: Was trägt mich? Woran orientiere ich mich? Und wo erlebe ich Freiheit – aber auch Grenzen und Verantwortung? Und was bedeutet das für die Arbeit mit jungen Menschen?
Seine Haltung – unsere Haltung
Ein wichtiger Bestandteil der Exerzitien war die Beschäftigung mit Pater Richard Henkes, dessen Leben und Wirken bis heute beeindruckt. Die Auseinandersetzung mit seinem mutigen Zeugnis und seiner Haltung gegenüber den Herausforderungen seiner Zeit lud dazu ein, über die eigene Haltung, den eigenen Glauben und den persönlichen Umgang mit Freiheit und Verantwortung nachzudenken.


Spiritualität erlebt – Impulse für Glauben und Arbeit
Besonders bereichernd war auch der Austausch mit den Pallottinern vor Ort. In persönlichen Begegnungen und Gesprächen konnten die Teilnehmenden Einblicke in die pallottinische Spiritualität gewinnen und erfahren, wie diese Tradition heute gelebt wird. So wurde Spiritualität nicht nur zum Gesprächsthema, sondern konnte in Begegnung und Gemeinschaft konkret erlebt werden.
Neben den Zeiten der Stille und Reflexion kam auch die gemeinsame Zeit nicht zu kurz. Eine Wanderung auf Meran 2000 bot die Gelegenheit, die beeindruckende Landschaft Südtirols zu erleben und miteinander unterwegs zu sein. Auch in der Stadt Meran blieb Zeit für Begegnungen, persönliche Gespräche und gemeinsames Erleben.
Die Tage im Casa Pallotti waren damit eine besondere Mischung aus Rückzug und Gemeinschaft, aus Schweigen und Austausch, aus geistlicher Auseinandersetzung und gemeinsamen Erlebnissen. Die zehn Teilnehmenden kehrten mit neuen Impulsen und Gedanken für ihren persönlichen Glauben und ihre Arbeit im Jugendhof zurück. Und mit der Frage im Gepäck, was „Freiheit, die ich meine“ ganz persönlich bedeuten kann.

Bericht und Fotos: Laura Striewe, Jugendhof Pallotti Lennestadt
Diesen Beitrag teilen...
Weitere Beiträge
Das könnte Sie auch interessieren
Mitreden, Mitmachen, Mithelfen!
In Kontakt bleiben. Kostenlos 12 x pro Jahr!
Liken, kommentieren, abonnieren
Herzliche Einladung: Reden Sie mit!
Öffnen Sie sich Räume
Gemeinsam die Welt verändern!

























































