Neu anfangen | Januar 2021

Editorial: Jeden Tag neu anfangen

Blick ins Heft

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Blicken Sie mal nach oben. Nach oben auf dieser Seite. Durch das regennasse Glasdach ist die Pallottikirche in Friedberg zu erkennen, mit dem Kreuz an der Fassade. Es ist ein verschwommener Blick, der uns etwas Konzentration abverlangt, vielleicht aber auch Fantasie freisetzt.

So ist es oft im Leben, wenn wir nach oben oder nach vorne schauen, um unseren Weg in die Zukunft zu erkennen, oder um einen neuen Anfang im Leben zu machen. Manches erscheint verschwommen, manche Umrisse sind zu erkennen. Meist wissen wir nicht, ob sich der Schleier hebt und wir klarer sehen werden. Doch es gibt nur eine Alternative, um herauszufinden, was uns erwartet: Wir müssen den ersten Schritt machen.

Und wie oft schon haben wir diesen ersten Schritt gewagt! Als Kind in die Welt der Schule. Als Jugendlicher in die Welt des Erwachsenseins. Als Erwachsener in die Welt des Älterwerdens. Auch der Apostel Paulus kennt diese immer neue Herausforderung: »Als ich ein Kind war, redete ich wie ein Kind, dachte wie ein Kind und urteilte wie ein Kind. Als ich ein Mann wurde, legte ich ab, was Kind an mir war. Jetzt schauen wir in einen Spiegel und sehen nur rätselhafte Umrisse, dann aber schauen wir von Angesicht zu Angesicht. Jetzt ist mein Erkennen Stückwerk, dann aber werde ich durch und durch erkennen, so wie ich auch durch und durch erkannt worden bin.« So schreibt Paulus in seinem ersten Brief an die Korinther im Kapitel 13,11-12.

Das ist also unsere Aufgabe: Immer wieder neu anfangen. Das Alte ablegen und das Neue erkennen. Was dieses »Immer wieder- neu-Anfangen« bedeuten kann, fächern wir Ihnen in dieser Ausgabe auf und ich wünsche Ihnen, dass Sie von einer Gewissheit getragen werden: Egal, wo ich stehe oder gehe, Gott erkennt mich durch und durch und sagt Ja zu mir. Jeden Tag neu.

Ihr
Alexander Schweda
Chefredakteur

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