Kraftorte
Editorial: Wo schöpfen wir neue Kraft?


Liebe Leserinnen, liebe Leser,
in einer Welt, die immer hektischer zu werden scheint, wächst die Sehnsucht, wieder bei uns selbst ankommen können. Kraftorte bieten uns solche Räume – in der Natur, in der Stille, manchmal auch mitten im Alltag verborgen. Sie wirken leise, ruhig, nachhaltig und mächtig in uns.
Ein Kraftort ist kein fest definierter Punkt auf der Landkarte. Er ist dort, wo wir uns verbunden fühlen: mit der Natur, mit der Geschichte, mit etwas Größerem – oder einfach mit unserem eigenen Inneren. Für die einen ist es der alte Baum am Waldrand, für die anderen eine Kapelle, ein Berggipfel oder das Ufer eines Sees im Morgengrauen. Kraftorte sprechen unsere Seele an, lange bevor der Verstand Worte findet.
Gerade in herausfordernden Zeiten erinnern uns diese Quellen der Kraft daran, dass wahre Stärkung aus der inneren Einkehr wächst. Wer sich auf sie einlässt, spürt: Die Seele findet ihren Weg, wenn wir ihr den Raum geben.
Lassen Sie sich von unseren Beiträgen überraschen und inspirieren, Quellen um neue Energie aufzutanken, liegen zum Glück nicht immer nur in der Ferne…
Und ich lade Sie ein, Ihren eigenen Kraftort diesen Sommer ganz bewusst aufzusuchen – tanken Sie auf und atmen Sie durch!
Ihre
Redaktion
Bild Titel: Bernadette Pedote/iStock
Bild Editorial: Eberhard Schebesta
Beiträge aus dem Heft: Kraftorte | Juli/August 2026
Im eigenen Inneren das Weite suchen
In jedem von uns findet sich ein innerer Quellort, der aufleben und aufatmen lässt.
Der Baum ein Sinnbild des Lebens
Bäume haben eine besondere Bedeutung für uns Menschen.
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