im Glauben
Starke Frauen im Glauben
Editorial: Mit Mut, Glauben und Haltung


Ein Blick in die Geschichte zeigt: Die Kirche war zu allen Zeiten von Frauen geprägt. Mit geistlicher Tiefe, Mut und Klarheit übernahmen sie Verantwortung für ihre Mitmenschen. Sie handelten aus der Überzeugung ihres ganz persönlichen Glaubens heraus. Katharina von Siena steht beispielhaft für den Kreis von Menschen, die durch ihr Wirken bis heute inspirieren. Sie war weder eine Ordensfrau im klassischen Sinn noch Theologin mit akademischem Abschluss und doch erhob Papst VI. sie 1970 zur Kirchenlehrerin – eine von nur wenigen Frauen, denen dieser Titel verliehen wurde. Sie mischte sich ein, wo andere zusahen: in kirchliche Machtkämpfe, in die Frage der Glaubwürdigkeit des Papstes oder in die geistige Erneuerung ihrer Zeit. Katharina wusste: Wer Gott ernst nimmt, muss sich den Menschen zuwenden. Doch Katharina von Siena steht nicht allein. Die Kirchengeschichte kennt viele Frauen, die ihre Zeit geprägt haben. Sie alle haben gemeinsam, dass sie ihren Glauben nicht nur für sich lebten, sondern ihr Christsein öffentliche Relevanz hatte. Ihre Autorität wurzelte in ihrer Glaubwürdigkeit und in der Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, auch dort, wo es für sie unbequem werden konnte. Gerade in diesem Verhalten liegt ihre Aktualität. In einer Zeit, in der die Kirchen um Vertrauen ringen, können diese Frauen mit ihrer Spiritualität und ihrem Handeln Vorbilder sein.
Vielleicht ist es aktueller denn je, die Stimmen dieser Frauen neu zu hören, um uns von ihnen inspirieren und ermutigen zu lassen, für seine Mitmenschen und für seinen persönlichen Glauben einzustehen. Starke Frauen in der Kirche sind kein Sonderthema und kein Zugeständnis an den Zeitgeist. Sie gehören zum Wesen der Kirche selbst.
Wir hoffen, dass diese Ausgabe Ihnen Inspiration und Ermutigung schenkt.
Ihre
Redaktion
Bild Titel: guvendemir/iStock
Bild Editorial: VAWiley/iStock
Beiträge aus dem Heft: Starke Frauen im Glauben | April 2026
Starke Frauen im Urchristentum
„Ich empfehle Euch aber unsere Schwester Phöbe,…“, so steht im Römerbrief 16,1-2. Bereits Paulus formulierte ihre wichtige Rolle bei der Verbreitung des Glaubens.
„Mitten in der Welt“
Die Kleinen Schwestern Jesu sind eine katholische Gemeinschaft, die – wie auch die Kleinen Brüder Jesu – im 20. Jahrhundert gegründet wurde.
Für Sie gelesen
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