Pater Christoph Hammer SAC

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Kontakte sind das Wichtigste

Pater Christoph Hammer SAC

Der richtige Mann am richtigen Ort, wenn es um das Thema Vernetzung geht: Pater Christoph Hammer SAC war zehn Jahre lang in der Jugendbildungsstätte Jugendhof Pallottihaus Olpe tätig und ergänzt seit 1.8.2018 die organisatorische Leitung des Forums Vinzenz Pallotti mit pallottinischen Impulsen. Doch dies ist nicht seine einzige aktuelle Herausforderung: Er arbeitet seit März 2018 in der an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV) angesiedelten WeG-Initiative „Glaube hat Zukunft“ und unterstützt das Team der Hochschulseelsorge der PTHV. Auch wird er im Bistum Trier in einem Projekt mitarbeiten.

Viele verschiedene spannende Aufgaben – wie werden Sie diese künftig koordinieren bzw. welches ist Ihr Hauptprojekt?
Ich glaube das wichtigste bei diesen schönen Aufgaben ist der persönliche Kontakt mit den Menschen. Das habe ich aus Olpe mitgenommen: Der persönliche Kontakt mit den verschiedenen Playern, die im Boot sitzen ist die Voraussetzung für eine gute Zusammenarbeit.
Das Hauptprojekt ist die WeG-Initiative. Dort unterstütze ich aktuell das Projekt „Gemeinden in Bewegung“ in Bottrop. Den persönlichen Glauben neu in der Gemeinde zu aktivieren ist das Anliegen dieses Projektes. Darüber hinaus blicke ich in alle Themenfelder der Initiative und engagiere mich bei dem „Begegnung- und Impulstag“. Besonders spannend finde ich hierbei die aktive Auseinandersetzung mit dem eigenen Glauben. Wir stellen fest, wie wichtig den Menschen immer noch der persönliche Glaube ist.

Im Forum Vinzenz Pallotti, dem Bildungs- und Tagungshaus der PTHV, unterstützen Sie die organisatorische Leitung ab August 2018 mit pallottinischen Impulsen – worauf dürfen sich die Kursteilnehmer freuen?
Verbindung schaffen, dass die Formate, die gut laufen weiter optimiert werden und zudem neue Zielgruppen und Formate hinzugewonnen werden. Dabei kann ich schon konkret ein Angebot nennen, welches im nächsten Kursprogramm bereits zum zweiten Mal angeboten wird, es handelt sich dabei um ein Angebot für junge Erwachsene unter dem Titel „Raus aus dem Hamsterrad“. Es ist uns ein Anliegen insbesondere dieser Zielgruppe, die sich in der ‚Rushour des Lebens‘ mit Erwartungsdruck befindet, einen Gegenpol anzubieten, bei dem sie wieder Zeit für sich selbst haben können. Grundsätzlich geht es darum, den Glauben und die Werthaltung Pallottis in allen Angeboten des Forums aufleben zu lassen. Denn Werte wie Glauben und Mitmenschlichkeit sind in der heutigen, schnelllebigen Zeit, ein wertvolles Gut.

Die Hochschulseelsorge an der PTHV wird weiter ausgebaut und seit geraumer Zeit von mehreren Personen geschultert. Auf der neuen Homepage der PTHV, die sich aktuell im Aufbau befindet, wird das Thema Hochschulseelsorge noch präsenter als zuvor. Wie wird das Konzept künftig aussehen und wird die katholische Identität der PTHV transportiert?

Es ist ein Team von Mitbrüdern, die für unterschiedliche Angebote bereit stehen. Das sind Gottesdienste, Gesprächsabende, kirchliche Angebote für Studenten und Mitarbeiter aber auch Möglichkeiten zu persönlichen Gesprächen zur Berufsfindung. Auch hierbei ist es uns wichtig, dass eine Vernetzung stattfindet: unter den Pallottinern mit den Studierenden, den Professoren und den Mitarbeitern. Das ist ja das Schöne hier an der eher kleinen Universität, dass die Wege kurz sind und die Möglichkeit eines persönlichen Austauschs gegeben ist. Dieser Austausch soll weiter intensiviert werden, insbesondere die Begleitung der Studierenden auf ihrem Weg während ihrer Zeit an der PTHV. Ein weiteres Anliegen ist auch die Vernetzung der Studierenden beider Fakultäten.
Weiterhin ist es für die Zukunft sicherlich spannend herauszuarbeiten, inwiefern Mitarbeitende und Studierende und Pallottiner wechselseitig voneinander profitieren, auch im Hinblick auf unterschiedliche Generationen und den Umgang miteinander.

Diese Herausforderungen stehen aktuell an – Ihre vorangegangenen Positionen haben einen guten Grundstein gelegt – was reizte Sie besonders daran hier nach Vallendar zu kommen?
Das Spannende ist an allen meinen neuen Tätigkeiten, das Pallottinische hier am Ort Vallendar noch weiter zu verstärken und den Pallottinischen Geist zu versprühen. Denn hier in Vallendar ist ja nicht nur die PTHV als pallottinische Einrichtung, sondern auch Haus Wasserburg – die Jugendbildungsstätte und das Geistliche Zentrum der Pallottiner. Mir ist es wichtig ganz im Sinne Pallottis das Allumfassende zu sehen und damit das verbindende Element.

Interview: Verena Breitbach, PTHV
Foto: privat

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