Vinzenz Pallotti

Klare Worte am Festtag des Heiligen Vinzenz Pallotti

Die pallottinische Familie feierte mit Freunden und Gästen das Pallottifest

Rund um den 22. Januar, dem Gedenk- und Todestag des heiligen Vinzenz Pallotti, feierte die pallottinische Familie weltweit das Pallottifest. Da in diesem Jahr auch der 60. Jahrestag der Heiligsprechung gefeiert werden konnte, war es ein doppelter Grund zur Freude.

In den Festtags-Predigten, bei Reden und Vorträgen wurden die Gedanken und Inspirationen des Heiligen ins Heute übersetzt. Überall war man froh, das man sich wieder persönlich begegnen konnte.

Pallottifest in Friedberg

Vizeprovinzial Pater Björn Schacknies beim Pallottifest 2023
Musikgruppe Rebzweige aus der Pfarrei St. Konrad in Augsburg
Pallottifest in der Pallotti-Kirche im bayerischen Friedberg 2023

Mit einer starken musikalischen Note ist am Sonntag, 22. Januar, in der Pallotti-Kirche Friedberg das Pallottifest gefeiert worden. Rektor Pater Christoph Lentz hatte die Musikgruppe „Rebzweige“ aus seinem Heimatstadtteil Augsburg-Bärenkeller eingeladen, den Gottesdienst zu gestalten. Als ehemaliges Mitglied der Gruppe sang Pater Lentz in beeindruckender Weise dann das Hochgebet mit der Melodie von Peter Janssens. Zuvor hatte er in seiner Predigt dazu aufgerufen, sich von dem kleinen Mann aus Rom mit Namen Vinzenz Pallotti motivieren zu lassen, die Botschaft Jesu weiterzutragen.

Zu Beginn des Gottesdienstes machte Pater Christoph Lentz eine Zahlenreihe auf: 173-60-10: Vor 173 Jahren ist Pallotti gestorben, vor 60 Jahren wurde er heiliggesprochen und vor zehn Jahren ist die Pallotti-Kirche neu eingeweiht worden „für die Feier des Lebens und des Glaubens“. Doch wie Pater Lentz dann in der Predigt weiter ausführte, seien es in der Zwischenzeit auch 2000 Jahre, in denen die Menschen die Botschaft des Evangeliums hörten, das seit 60 Jahren immer an Pallottis Festtag gelesen wird: „Das Reich Gottes ist nahe.“

Pater Lentz bemerkte dazu kritisch: „Manchmal habe ich den Eindruck, dass das Reich Gottes weiter weg denn je ist.“ Auch in der Kirche, die immer mehr Menschen verlassen, in der alles Singen, Backen und Feiern nicht für lebendige Gemeinden ausgereicht haben, ja, die sogar in Gefahr sei auszusterben, selbst wenn „Kirchenfürsten behaupten, sie könne nicht sterben“, wie Pater Lentz anmerkte.

Die Kirche am Kipp-Punkt

In Anlehnung an einen Ausdruck aus der Klimawandel-Debatte befand Lentz: „Wir stehen an einem Kipp-Punkt.“ Und an diesem Punkt gelte die Aufforderung Jesu: „Geht, ich sende euch. Das Reich Gottes ist nahe.“ Es brauche Menschen, die Gottes Reichtum sichtbar machten und die nicht wegschauten, sondern hinsähen, auch dahin, wo die Schwachstellen sind. „Wer hat der Kirche das sehende Auge genommen, das Klärung ermöglicht?“ fragte Pater Lentz. Jesus war schließlich einer der hingesehen habe und aufgefordert hat hinzusehen.

Und auch Pallotti habe, angetrieben von der Liebe Gottes, aufgegriffen, was er gesehen habe. „Er wollte den Glauben beleben, die Liebe entzünden und alle zu Christus führen“, so Pater Lentz. „Das ist auch heute die Herausforderung.“ Fasziniert vom Gedanken, dass Gott unendlich sei, und damit unbegreiflich, habe Pallotti den Blick weiten und Menschen motivieren können.

60 Jahre nach der Heiligsprechung blickten die Pallottiner daher mit Zuversicht nach vorne. Denn die großen Fragen von heute, die habe es damals auch schon gegeben, meinte der Pallottinerpater und fügte hinzu: „Aber Pallotti fand immer eine Antwort.“

Zusammen mit dem Vizeprovinzial Pater Björn Schacknies, dem Vize-Rektor Pater Rainer Schneiders, den Mitbrüdern aus Friedberg und Umgebung, Gästen aus dem Dekanat und den Mitarbeitern der Provinzverwaltung klang der Festgottesdienst bei einem Empfang und einem gemeinsamen Mittagessen aus.

Text & Bilder: Alexander Schweda UAC

Pallottifest in Merrivale

Vincent Pallotti Day - celebration in our Formation House in Merrivale
Pallottitag 2023 in Südafrika
Pallottifest 2023 in Merrivale

Auch in unserem „Formation House“ in der südafrikanischen Stadt Merrivale feierten die Mitbrüder und unsere 25 pallottinischen Studenten das Pallottifest. Der Gottesdienst wurde gemeinsam mit den Ausbildern Pater Ndumiso Mkhize, Pater Christian Odionye und Pater Innocent Sosibo gestaltet.

Bilder: Fr Michael Emmanuel Ndau SAC

Pallottifest auf dem Kohlhagen

Gottesdienst beim Pallottifest auf dem Kohlhagen 2023
Pater Siegfried Modenbach in seiner Festpredigt am Pallottitag 2023
Pallottitag 2023 -Pater Jürgen Heite im Gespräch
Jung und Alt beim Pallottitag auf dem Kohlhagen 2023
Georg Hunold UAC spricht beim Pallottitag auf dem Kohlhagen 2023
Gäste beim Pallottifest auf dem Kohlhagen 2023

Etwa 70 ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Jugendhof Pallotti in Altenhundem, aus der Kirchengemeinde Kohlhagen und dem Geistlichen Zentrum Kohlhagen trafen sich am Gedenktag des Hl. Vinzenz Pallotti, um miteinander zu feiern und sich zu begegnen.

„Wer die gegenwärtige Weltlage im Hinblick auf die Religion aufmerksam betrachtet, spürt deutlich, dass es trotz der Ärgernisse, deren Zeuge unser Zeitalter ist, ein starkes Bedürfnis nach Glauben gibt.“ – Dieses Zitat passt gut in unsere heutige Zeit, ist aber schon über 150 Jahre alt und wurde vom römischen Priester und Ordensgründer Vinzenz Pallotti gesagt.

Mitverantwortung tragen

Im Rahmen des diesjährigen Pallottifestes auf dem Kohlhagen, zeigte Pater Siegfried Modenbach in seiner Festpredigt auf, dass die Ideen Pallottis heute mehr denn je aktuell sind. Modenbach ging dabei vor allem auf die Idee Pallottis ein, dass jeder Mensch dazu berufen ist, den Glauben an Gott in die Welt zu tragen.

Gerade angesichts der verbreiteten Kirchenmüdigkeit sei jede und jeder beauftragt, Mitverantwortung zu tragen. Dabei nahm Modenbach auch die Anwesenden in die Pflicht: „Wenn wir nicht in der Lage sind, unseren nächsten Menschen zu lieben, wie sollen wir dann Gott lieben?“

Im Anschluss an den Gottesdienst waren die Anwesenden noch zu einer kleinen Feier in den Pilgersaal des Geistlichen Zentrums eingeladen. Dort begrüßte Pater Jürgen Heite, der auch schon die Messe mitzelebriert hatte, und der Geschäftsführer des Jugendhofes Pallotti, Georg Hunold, viele Gäste. Unter anderem waren Mitarbeitende Geistlichen Zentrums sowie des Jugendhofs Pallotti aus Altenhundem, die Olper Gruppe „Pallotti unterwegs“ und Engagierte rund um den Kohlhagen der Einladung gefolgt.

Neben einem kurzen Einblick in die Aktivitäten vor Ort sowie einer filmischen Kurzbiographie über Pallotti, der beim Festtag im Mittelpunkt stand, wurden beim anschließenden Imbiss alte Bekanntschaften vertieft und neue Kontakte geknüpft. Man spürte das, was Pater Heite so zusammenfasste: „Wir sind zwar erst seit anderthalb Jahren hier, aber wir sind schon richtig heimisch geworden!“

Text: Christoph Scheppe UAC
Fotos: Kerstin Halbe und Christoph Scheppe UAC

Pallottifest in Vallendar

Ringvorlesung von Prof. Hubert Lenz SAC
Pallottitag der Kommunität an der PTHV
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Pater Hubert Lenz hielt die Festpredigt in der Kirche der Vinzenz Pallotti University in Vallendar: Vinzenz Pallotti machte sich zu seiner Zeit Gedanken über eine Veränderung des priesterlichen Tuns. Er spürte die Not vieler Christinnen und Christen nach priesterlichem Beistand, hatte aber den Eindruck, dass sich der Klerus primär um sich selbst drehte. Er fühlte sich gedrängt, an einer Erneuerung mitzuwirken.

„Alle sind als Gläubige berufen, Apostel zu sein – berufen Gottes Gegenwart und Gottes Liebe zum Menschen weiter zu tragen“, das war, nach Pater Lenz, Vinzenz Pallottis Anliegen und Auftrag. Priester hätten die Aufgabe, die Gläubigen darin zu unterstützen. Für Christinnen und Christen sei es notwendig, sich in Gottes Liebe zu verwurzeln, das gebe die Kraft, das Nötige zu tun.

Pallottigedenken im Livestream

Feier des Transitus - Unio -Mitglieder trafen sich am Vorabend des Pallottitages

Eine Gruppe von Geschwistern in der Unio hat sich am Vorabend des 22. Januar online zur Feier des Transitus getroffen. Da der Todestag Pallottis in einigen Gliedgemeinschaften und Unio-Gruppen traditionell gemeinsam begangen wird, kamen aus vielen Orten in Deutschland und Österreich Unio-Geschwister auf Zoom zusammen. Die Online-Gemeinschaft gedachte der letzten Tage und dem Sterben Vinzenz Pallottis.

Nach einem abschließenden Impuls, gingen die Mitglieder der Unio bewegt und gestärkt in die Stille des Abends: „Die Kongregation wird von Gott gesegnet sein und sich entfalten; und dies sage ich Euch nicht, weil ich darin Vertrauen, sondern weil ich Gewissheit darüber habe“ (Vinzenz Pallotti).

Text & Bild: Claudia Schäfer UAC und Stefan Heuel UAC

Pallottifest im Haus St. Vinzenz Pallotti auf dem Hersberg

Pater Richard Altherr SAC
Schlosskapelle Hersberg der Pallottiner

Die Gemeinschaft der Pallottiner im Haus St. Vinzenz Pallotti, der Seniorenstation der Kommunität Hersberg, hat das Patrozinium der Hauskapelle und das Pallottifest gefeiert. In Gemeinschaft mit den anderen Hausbewohnerinnen und -bewohnern gestalteten die Mitbrüder einen festlichen Gottesdienst.

Pater Richard Altherr stellte in seiner Predigt das Leben und Wirken Vinzenz Pallottis dar. Dabei hob er besonders Pallottis Vision vom Laienapostolat hervor und verknüpfte die Ideen des Heiligen mit dem synodalen Bemühen der Mitglieder des Synodalen Weges.

Festlich war an diesem besonderen Tag auch das Mittagessen. Den Abend verbrachten einige Hausbewohner in der Rekreation von Schloss Hersberg, gemeinsam mit den restlichen Mitbrüdern der Kommunität.

Pallottifest in Freising

Festpredigt von Diakon Oliver Grießl beim Pallottifest in Freising 2023
Weihbischof Dr. Haßlberger beim Pallottifest in Freising 2023

An die 80 Gäste füllten unsere Kirche am Sonntag. Weihbischof Dr. Haßlberger leitete die Vesper ein; Diakon Oliver Grießl hielt die Festpredigt und der 20-köpfige Jugendchor der Stadtpfarrei St. Georg gestaltete die Vesper unter der Leitung von Frau Sutor.

Anschließend waren alle Gäste zum Abendessen eingeladen, darunter auch der frisch eingeführte Stadtpfarrer Daniel Reichel, die Bürgermeisterin Eva Bönig sowie alle in unseren Gottesdiensten aktive Personen. Wir erhielten – wie so oft- sehr gute Feedbacks, auch die Küche wurde hoch gelobt, was unseren neuen Koch, Herrn Keller, zu weiteren Kochkünsten ermutigte.

Text & Bilder: Pater Dr. Jörg Müller SAC

Pallottifest in Berlin

Pallotti-Tag in Berli
„Essen ist fertig!“ – auch als Café Platte to go möglich
„Pallotti-Mobil – Bedürftige helfen Bedürftigen“

Am Vorabend gestaltete „Movimento Pallotti – eine Hand voll Leben“ den 18.00 Uhr Vorabend-Gottesdienst und lud anschließend ein zur kulinarischen und spirituellen Stärkung.

Zeuge werden

Im Gottesdienst erzählten zwei Jugend-Evangelisten von ihrem Wirken. Sie hatten gerade eine deutschlandweite Tagung mit 70 Jugend-Evangelisten der Evangelischen Allianz und waren zum Teil auch bei uns in St. Christophorus. Spannend und herausfordernd in der Begegnung mit den „Evangelisten“ war, dass wir Pallottis ja die Berufung aller als „Apostel“ betonen.

Beim abendlichen Unio-Austausch ging es um das Thema „zum Zeugen werden“. Inspirieren ließen wir uns vom 12-Schritte-Programm der Selbsthilfegruppen, die sich in unseren Räumen treffen. Der 12. Schritt betont, dass die Mitglieder nach einer befreienden Lebensveränderung und einem spirituellen Erwachen, anderen in ihrer Not ein praktisches Hoffnungs-Zeugnis geben.

Festgottesdienst – Essensausgabe für Arme – sing & pray – Tatort

Im Festgottesdienst, am Tag selbst, gestalteten zwei Aktive eine Wort-Gottes-Feier, „Laien-Apostolat“ konkret. In unserer fusionierten Pfarrei „Heilige Drei Könige Nord-Neukölln“ mit fünf Kirchen und zwei Priestern finden regelmäßig Wort-Gottes-Feiern statt, die wirklich ein Segen sind. Anschließend gab es über „Pallotti-Mobil – Bedürftige helfen Bedürftigen“ eine Essensausgabe für Arme, diesmal mit 76 Mahlzeiten. Dieses Apostolat der Caritas findet aktuell dreimal pro Woche statt.

Am Abend trafen wir uns als Pallottinische Gemeinschaft zum sing and pray in der Kirche und ließen den Tag mit dem Tatort ausklingen.

Text & Bilder: Pater Kalle Lenz SAC

Pallottifest in Limburg

Pallottifest 2023 in Limburg an der Lahn

„In diesem Jahr ist alles anders als sonst“, begrüßte der Rektor und Zelebrant Pater Alexander Holzbach die zahlreich anwesenden Gemeindemitglieder und Besucher aus umliegenden Orten. In Limburg wurde das Pallottifest wegen der Neugründung einer Großpfarrei, zu der auch die Pallottinerpfarrei St. Marien gehört, auf den 29. Januar verschoben und sollte mit einer starken musikalischen Note von Chor- und Trompetenklängen gebührend gefeiert werden, doch der Kirchenchor St. Marien musste wegen mehrerer Coronafälle kurzfristig absagen. Kurzfristig sprang Pater Bernhard Küpper als Kantor ein, begleitet von Frank Sittel an der Orgel, trug er zur würdigen musikalischen Gestaltung bei.

Viele Menschen haben Verlustängste 

Mit Blick auf derzeitige Krisen und Kriege, aber auch auf das Ende der zehn selbständigen Pfarrgemeinden in Limburg und Umgebung, ging Holzbach in seiner Predigt auf Verlustängste der Menschen ein und auf den holprigen Weg in die neue Zeit. Hinzu komme die Nervosität in der Kirche allgemein, in der keiner wisse, wie es weitergeht „und wo wir uns wundern über den öffentlichen Schlagabtausch zwischen Deutschland und Rom“, sagte der Rektor.

In dieser Situation könnten Christen mit Blick auf Vinzenz Pallotti gut und festlich ihren Glauben feiern und für die Ideen und das Vorbild des einst so weitsichtig denkenden und handelnden Heiligen danken. Holzbach zitierte Erzbischof Martin John Spalding von Baltimore, der im 19. Jahrhundert den Antrag zur Seligsprechung Pallottis mit dessen charakteristischen Eigenschaften begründete: „Kein Verdruss und kein Kreuz konnten seine Geduld aus der Fassung bringen. Seine alles durchdringende Liebe zu Gott und zu Jesus Christus war der Schlüssel zu seinem Gleichmut, die Quelle seiner Tapferkeit und der Ursprung jenes inneren Friedens, der aus seinem Verhalten hervorstrahlte.“

Kein gutes Klima in Gesellschaft und Kirche

Leicht habe es Pallotti mit sich, seinen Leuten und der Kirche auch damals nicht gehabt, sagte Holzbach: „Gleichgültigkeit gegenüber dem Glauben und Ablehnung der Kirche gab es damals auch. Aber ich denke, die Frage nach Gott gab es so nicht. Dass es einen Gott gibt, dass es eine Ewigkeit gibt – was auch immer nach dem Tod ist – davon gingen wohl im 19. Jahrhundert die Leute in Rom und auf der ganzen Welt aus. Heute sind wir in einer Gesellschaft und Kirche, in der es viel Unsicherheit, Ratlosigkeit, ja Verdruss und ständige Aufgeregtheit gibt. Und nicht zuletzt eine Kultur gegenseitiger Vorwürfe und Verdächtigungen. Kein gutes Klima.“

In dieser Situation auf Vinzenz Pallotti zu schauen nehme uns nicht die Schwierigkeiten des Alltags. Aber er helfe uns vielleicht, unseren Blick nicht allein auf das Ärgerliche zu wenden, sondern auch das Gute und die Chancen zu sehen“, empfahl der Prediger.

Dankbar für die Ideen und das Vorbild Vinzenz Pallottis

Holzbach: „ Wie schön wäre es, wenn später mal jemand schreiben würde: Ich war oft in der Marienkirche in Limburg. Die Pallottiner dort und alle Leute, die da Sonntag für Sonntag Gottesdienst feiern, die haben es nicht immer leicht, auch nicht mit ihrem Glauben. Die sind halt Menschen von heute. Aber sie lassen sich durch keinen Verdruss und kein Kreuz aus der Fassung bringen. Sie behalten ihre Geduld mit sich, mit den anderen, mit Jungen und Alten, auch mit Andersdenkenden. Ihr Gottvertrauen ist die Seele ihrer Handlungen, der Schlüssel zu ihrem Gleichmut. Und auch die Quelle ihrer Tapferkeit, wenn es darum geht, Farbe zu bekennen, Stellung zu beziehen. Dieses Gottvertrauen ist der Ursprung ihres inneren Friedens. Den strahlen sie aus.“

Der Rektor des Missionshauses wies abschließend darauf hin: „Wir alten Pallottiner können im aktiven Bereich nicht viel für die neue Pfarrei tun. Aber wir können noch über einige Jahre Limburg und der Umgebung ein schönes Gotteshaus bieten mit einladender und ansprechender Liturgie, ein Ort der Sammlung und der Sendung, der immer neu daran erinnert, dass es Gott gibt, der uns Menschen will.“

Bätzing: Wir werden kleiner
In der Vorwoche hatte Bischof Georg Bätzing in einer Vesper vor zahlreichen Gläubigen in der Marienkirche St. Marien die Pallottiner als geistliche Heimat vieler Menschen gewürdigt. „Pallottinerinnen und Pallottiner, die geistliche Gemeinschaft ‚Das Werk‘ am Dom, die Nazareth-Schwestern im Krankenhaus, die Gemeinschaften anderer Muttersprachen: Es braucht viele Zentren, Christus präsent zu halten“, betonte der Bischof und fügte an: „Wir werden kleiner, aber die Kraft des Glaubens und der Funke des Evangeliums kann überspringen.“ Alle seien aufgefordert, dieses Apostulat zu leben.

Text & Bild: Dieter Fluck

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