Jahresaktion 2017 mpapa malawi 2017-05-12T14:09:00+00:00
Freundschaft ist wie ein Baum

Pallottiner Jahresaktion 2017:
mpapa malawi – Freundschaft ist wie ein Baum

Gehen Sie mit den Pallottinern nach Afrika: Helfen Sie den Menschen in Malawi

Malawi gehört zu den ärmsten und am wenigsten entwickelten Ländern der Welt. Etwa 70% der Bevölkerung leben in extremer Armut. Die Lebenserwartung beträgt durchschnittlich 55 Jahre. Armut trifft vor allem die Menschen auf dem Land. Hier ist die Wirtschaft stark auf Selbstversorgung ausgerichtet und Unterernährung weit verbreitet. Dürreperioden führen immer wieder zu Hunger. Die Bevölkerung von derzeit 17 Millionen Menschen, wird sich in 25 Jahren verdoppelt haben. Das Bevölkerungswachstum stellt eine zentrale Herausforderung dar, insbesondere für die Gesundheits- und Bildungseinrichtungen, aber auch für die Umwelt.

mpapa ist der Name eines Baumes, der in Kaphatika in der Dorfmitte steht. In seinem Schatten finden Versammlungen statt. Die, die diesen Baum einst gepflanzt haben, konnten noch nicht in seinem Schatten sitzen.

mpapa steht symbolisch, für Verantwortung gegenüber der nächsten Generation und für eine bessere Zukunft. Die Pallottiner sitzen mit unter dem Baum. Damit steht der Baum auch für Achtsamkeit und Partnerschaft, für Halt, Verwurzelung im Glauben und Einsatz für die Umwelt. Malawi hat Freunde.

Versammlungsbaum in Kaphatika Malawi
Dorfschule Kaphatika Malawi

Pallottiner helfen in Malawi

Seit der Abschaffung der Schulgebühren ist die Schülerzahl in Kaphatika stark angestiegen. Die Zahl der Klassenräume und Lehrer hinkt dieser Entwicklung hinterher und die Qualität des Unterrichts sowie der Klassenzimmer ist verbesserungsbedürftig. So lässt das Dach einiger Hütten den Regen durch, der Lehmboden wird matschig und der Unterricht entfällt. In einigen Klassen gibt es weder Stühle noch Bänke. Malawi weist weltweit eine der höchsten Raten verheirateter Mädchen unter 18 Jahren auf. Der weit verbreitete Aberglaube, aber auch zunehmende Gewalt, die Verletzung von Menschenrechten oder der gedankenlose Umgang mit der Schöpfung stellen Entwicklungshemmnisse dar.

Viele Menschen in der Region nehmen Bildung sehr ernst und wollen durch eigene Anstrengungen und partnerschaftliche Kooperationen die Probleme anpacken. Besonders motiviert ist die Pfarrgemeinde, sie braucht starke Partner. Die Pallottiner haben lange Erfahrung in der Missionsarbeit und verfügen über motivierte einheimische Mitbrüder.

auf dem Weg nach Kaphatika
Lehmziegel werden getrocknet
Klassenzimmer in Malawi

Gehen Sie mit den Pallottinern auf's Land: Helfen wir den Menschen in Kaphatika

Kaphatika liegt im Zentrum des Landes, im District Ntchisi, genau zwischen dem Kasungu Nationalpark und dem wunderbaren Nkhotakota Wildreservat. Infrastruktur und Straßen sind auf dem Land unzureichend ausgebaut. Überall müssen weite Wege zurückgelegt werden. Die Entfernung zur Hauptstadt beträgt 192 km, die nächstgelegene Kleinstadt ist Kasungu (45 km), die weiterführende Schule (Secondary School) liegt in Mlambo (15 km). Sogar die nächste Pfarrei, im Ort Ntchisi, ist 30 km entfernt. Dabei können die Wege zum Dorf bei Regen unpassierbar werden.

Auf dem Land ist die Armut allgegenwärtig. Deshalb sind wir hier. Unsere einheimischen Mitbrüder Pater Idephonses, Pater Ignacio und Bruder Bert sind Feuer und Flamme. Sie brennen für die Idee, gemeinsam mit der Pfarrgemeinde, ein Gemeindezentrum für die Region zu schaffen. Die Gemeindemitglieder haben bereits damit begonnen, Lehmziegel zu trocknen.

Verbreiten Sie mit den Pallottinern Hoffnung: Ein Gemeindezentrum für die Region

Die Menschen der umliegenden Höfe und Dörfer treffen sich in Kaphatika zum Gottesdienst, die Kinder gehen hier in die staatliche Grundschule. Wir Pallottiner haben mitten im Ort eine Niederlassung gegründet. Als Ausgangsbasis sollen zuerst ein Pfarrhaus, eine Kirche und eine Gemeindezentrum in traditioneller Bauweise errichtet werden. Strom und Wasser sollen modellhaft mit Solarenergie gewonnen werden.

Die Pfarrei wird sich nicht nur um Kaphatika kümmern, sondern ein Zentrum für das gesamte, weit verstreute Pfarrgebiet sein (1000 km²). Neben einer katechetischen und seelsorglichen Betreuung, übernehmen die Patres und Brüder auch diakonische Aufgaben und kümmern sich um die Ärmsten der Armen. Zukünftig werden 10 „Outstations“ der Pfarrgemeinde mitbetreut, in denen ebenfalls regelmäßig Gottesdienste angeboten werden. Die weiteste Station liegt 60 km entfernt, deshalb haben die Mitbrüder jetzt auch ein Motorrad.

Hand in Hand entwickeln wir alles gemeinsam: Fangen wir bei den Kindern an!

Als Sofortmaßnahme wollen sich die Mitbrüder um die Verbesserung der schulischen Bedingungen kümmern. Die Kinder sind in den undichten Räumen dem Regen ausgesetzt, so dass in einigen Klassenzimmern der Unterricht bei starkem Regen entfallen muss. Hier ist es möglicherweise sinnvoll, das Engagement in den kommenden Jahren zu verstärken. In Dürreperioden ist es darüber hinaus notwendig, sich um den Ernährungszustand der Schüler zu kümmern.

In diesem Zusammenhang ist an die Bereitstellung von Gemeinde- und Schuläckern gedacht. In den kommenden Jahren kann es sinnvoll sein, sich über nachhaltige Landwirtschaft und Energieversorgung verstärkt Gedanken zu machen und geeignete Weiterbildungen und Hilfen auch für Erwachsene anzubieten. Hier soll die Zusammenarbeit und Vernetzung mit Fachleuten und erfahrenen Organisationen angestrebt werden.

Der Lehmziegel-Berg wächst - jetzt sind wir an der Reihe - jede Gabe hilft spürbar

Afrika braucht Freunde – Malawi braucht unsere Hilfe. Wir können in Malawi spürbar etwas verändern. Die Menschen freuen sich auf die Pallottiner und wollen mit uns und den Wohltätern aus Deutschland und Österreich gemeinsam etwas Neues gestalten. Die Ziegel für die ersten Gebäude haben die Dorfbewohner schon vorbereitet. Jetzt sind wir an der Reihe. Helfen Sie mit, damit in Malawi etwas Neues entstehen kann. Lassen Sie uns gemeinsam etwas Neues pflanzen, damit Hoffnung erwächst für zukünftige Generationen. Damit unsere großen und kleinen Brüder und Schwestern in Malawi eine Zukunft haben.

Pallottiner-Bruder Bert Meyer SAC in Malawi

„Fest der Farben“ - Eröffnung der Niederlassung in Kaphatika (Malawi)

Sehen Sie sich das Video von Bruder Bert Meyer an!

Kinder in Malawi
Schule in Malawi - Blick aus dem Fenster
Schule in Malawi
Lehmziegel für Kaphatika
Gottesdienst in Malawi
Malawi Kaphatika retreat

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