Karitativer Christkindlmarkt in Friedberg 2018

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Friedberg im Advent

Christkindlmarkt für arme Menschen in der Welt

Pater Hau dankt für langjährige Hilfe

Alle sind wieder mit dabei. Der Katholische Frauenbund, die Sportvereine, die Parteien, katholische Jugendverbände wie die Pfadfinderinnen und die KJG, die Schulen sowie die evangelische und katholische Pfarrgemeinde.

Der Karitative Christkindlmarkt findet jedes Jahr vier Tage lang vor dem offiziellen Weihnachtsmarkt statt. Die Pfarrei St. Jakob stellt den Grund, die Standbetreiber ihre Buden zur Verfügung und die Stadt Friedberg kümmert sich um die Logistik. Offizieller Veranstalter ist der „Förderverein für karitative Aufgaben im Verkehrsverein Friedberg e.V.“, der mit dieser Idee in 46 Jahren fast eine Million Euro für arme Menschen erwirtschaften konnte.
Dass die Hilfsgelder zuverlässig dort ankommen, wo sie gebraucht werden, das garantieren seit Jahren die Franziskanerinnen und die Pallottiner mit ihren kontinuierlichen Projekten für hilfsbedürftige Menschen. Traditionell werden mit einem Teil der Weihnachtsmarkterlöse indische Kinder in pallottinischen Schulen und Heimen wirkungsvoll unterstützt.

Bei seiner Eröffnungsansprache dankte der Missionssekretär der Pallottiner, Pater Markus Hau, den Friedbergern für die langjährige Hilfe. „Dass sich die ehrenamtlichen Gruppen beim Karitativen Weihnachtsmarkt für andere Menschen an weit entfernten Orten einsetzen, ist für mich ein Hoffnungszeichen, für das ich Ihnen herzlich danken möchte. Ihre Hilfe sorgt vielleicht nur für eine kleine Veränderung in der Welt, aber Sie machen die Welt damit ein wenig stabiler ¬ beispielsweise in dem kleinen Ort Madanpur mit einer neuen Schule.“

Friedberger Weihnachtsmarkt Eröffnungsveranstaltung 2018
Kinder in Madanpur Chhattisgarh Indien

2018 steht eine indische Landschule im Fokus
Die Pallottiner, wie auch zahlreiche andere Orden und Gemeinschaften, führen viele Schulen und Heime, die über ganz Indien verstreut sind.
In diesem Jahr geht die Unterstützung an eine kleine Landschule in einer armen Gegend, die von Landwirtschaft und Kohlebergbau geprägt ist. Die Eltern der Kinder sind oft Landarbeiter, ohne eigenen Grund, die nicht in der Lage sind, ein Schulgeld zu zahlen.

Die kleine Schule in Madanpur ist eine Tagesfahrt mit dem Auto von Raipur entfernt. Hier in Zentralindien, in den Wäldern von Chhattisgarh entsteht ein neues Schulgebäude. Noch sind es erst 5 Klassen mit knapp über 100 Schülern. Aber mit dem neuen Schulgebäude wird die Schule bis zur 8. Klasse führen und damit auf bis zu 500 Kinder anwachsen. Weil die Kinder oft von weit entfernten Dörfern kommen, gibt es zwei angegliederte Internate ¬ für die Jungen von den Pallottinern geführt, für die Mädchen leiten Dillinger Franziskanerinnen das Heim.

Eine Hilfe, die einen Unterschied macht
Obwohl die Christen nur etwa zwei Prozent der Gesamtbevölkerung stellen, bilden sie doch so etwas wie einen „Kitt“ für diese riesige indische Nation. In dem zerrissenen Land mit den vielen religiösen und ethnischen Konflikten sind es gerade die christlichen Schulen, die allen Kindern unabhängig von ihrer Religion, von ihrem Geschlecht oder ihrer finanziellen Lage eine Chance zur Bildung eröffnen.

„Das beeindruckt mich immer wieder: Nur zwei Prozent schaffen es, einem Land Stabilität zu geben“, schwärmt der Missionssekretär der Pallottiner, der im Frühjahr dieses Jahres in Madanpur vor Ort war und mit seinen Mitbrüdern dort regelmäßig in Kontakt ist.

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