„Der Diakon ist das Auge der Kirche“
Sebastian Wagner empfängt Diakonenweihe in Vallendar
Am Samstag, 22. April fand in der Pfarrkirche in Vallendar eine Diakonenweihe statt. Dabei weihte der Trierer Weihbischof Jörg Michael Peters Sebastian Wagner, der aus Olpe stammt, durch Handauflegung und Gebet zum Diakon.
Hierzu waren der Vater und die Schwester mit Familie, aber auch zahlreiche Gäste, Freunde und Seelsorger aus der Heimat- und den Praktikumsgemeinden in die Pfarrkirche nach Vallendar gekommen.
Zu Beginn der Weiheliturgie begrüßte der Stadtpfarrer, P. Rüdiger Kiefer SAC, Weihbischof Peters als vertrauten Gast, der zu unterschiedlichen Anlässen immer wieder einmal in die Pfarrkirche kommt. Mit den Pallottinern sei Weihbischof Peters gut bekannt, hatte er doch bereits im Jahr 2009 in Limburg den beiden Pallottinern Rainer Autsch und Roman Fries die Diakonenweihe gespendet.
Der feierliche Gottesdienst wurde in Konzelebration mit Provinzial P. Helmut Scharler SAC, P. Rüdiger Kiefer SAC (Pfarrer), P. Jörg Gattwinkel (Rektor), Pfr. Michael Knipp (Praktikumspfarrer) und Pfr. Clemens Steiling (Heimatpfarrer).
Als Diakon assistierte Klaus Käfer aus Freiburg (Studienkollege von Sebastian Wagner). Musikalisch gestalteten die Weihe der Kirchenchor von St. Petrus und Marzellinus unter Leitung von Johann Schmelzer, der auch die Orgel spielte. Als Kantorin wirkte Gemeindereferentin Doris Faik mit.
In seiner Predigt bezeichnete Weihbischof Peters den Diakon als das Auge der Kirche. Es sei dringend notwendig, dass es in der Kirche Menschen gäbe, die – amtlich beauftragt – die Armen und Kranken wahrnehmen und ihnen beistehen und helfen, ebenso wie allen Heimatlosen und Notleidenden. Dies bedeute aber nicht, dass alle Getauften und Gefirmten hier nicht auch angesprochen und berufen seien. Dies sei ein christlicher Auftrag für alle, auch wenn es gut und wichtig sei, dass es zur (Seel-)Sorge für alle Hilfsbedürftigen ein eigenes Amt in der Kirche gäbe.
Im Anschluss an die Weihe waren alle Gäste an der Hochschule eingeladen zu einem einfachen Mittagessen und einem sich anschließenden Kaffeetrinken, der diesen denkwürdigen Tag der Diakonenweihe beendete.
Fotograf: Winfried Scholz
Text: P. Siegfried Modenbach SAC
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