Begeisterung für Gott und die Menschen

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Begeisterung für Gott und die Menschen

Priesterweihe und Primiz von P. Ante Jonjić SAC (Delegatur Kroatien)

Groß war am 19. Juni die Freude in der Pfarrei „Maria, Königin der Apostel“ in Zaprešić: Der 1987 im nahegelegenen Zagreb geborene Pallottiner Ante Jonjić feierte mit hunderten Mitchristen seine erste heilige Messe, die Primiz. Tags zuvor war P. Ante zusammen mit zwölf weiteren Diakonen aus dem Erzbistum Zagreb und weiteren Ordensgemeinschaften in der Kathedrale seiner Geburtsstadt durch Erzbischof Josip Kardinal Bozanić zum Priester geweiht worden. Der Kardinal ermutigte die Neupriester, ihren Dienst in tiefer Verbundenheit mit Christus und der Kirche auszuüben. Zudem richtete ihnen der Zagreber Erzbischof Segenswünsche von Papst Franziskus aus, dem er am Vortag in Rom von den anstehenden Feierlichkeiten erzählt hatte. Aus Deutschland angereiste Mitbrüder überbrachten dem Primizianten beim anschließenden Festmahl die Glückwünsche der Pallottiner-Provinz sowie einen Kelch und eine Hostienschale für die Feier der Eucharistie.

Vinko Sudar, der die seit 1995 bestehende und den Pallottinern anvertraute Pfarrei in Zaprešić leitet, begrüßte am Primiztag neben den zahlreich mitfeiernden Pfarrangehörigen die Familie, sowie Freunde und Weggefährten von P. Ante. Auch aus der Hamburger Pfarrei „Seliger Johannes Prassek“, in der P. Ante derzeit mitarbeitet, sowie von der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Vallendar waren Gäste dabei, die einen ergreifenden Gottesdienst und ein beschwingtes Fest sowie eine großherzige kroatische Gastfreundschaft erlebten.

„Gott hat Spuren in deinem Leben hinterlassen; lebe du sie jetzt als Priester mit deiner Begeisterung“, wünschte der Festprediger P. Mate Samardzic SJ seinem ehemaligen Studienkollegen Ante Jonjić. Diese Begeisterung war dem sichtlich gerührten Primizianten anzumerken, der nach der Messfeier im wahrsten Sinne des Wortes alle Hände voll zu tun hatte, den Primizsegen zu spenden und die Glückwünsche der Gläubigen entgegenzunehmen.

P. Ante will sich von einem Wort aus dem Propheten Jesaja leiten lassen: „Das Werk der Gerechtigkeit wird der Friede sein“ (Jes 32, 17). Auf die Frage, wie er sich das genau vorstellt, antwortet der Neupriester lächelnd: „Ich habe keine Konzepte. Ich möchte meine Beziehung zu Gott so leben, dass sich mein Dienst als Priester daraus ergibt, für die Menschen.“ Bis auf weiteres wirkt P. Ante als Kaplan in der von Pallottinern geleiteten Pfarrei „Seliger Johannes Prassek“ im Hamburger Nordosten, zu der die Gemeinden Rahlstedt, Farmsen, Bramfeld, Poppenbüttel und Volksdorf gehören.

(27.06.16, Text: P. Geißler, Bild: P. Sudar)

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2016-09-23T10:13:53+00:00