SINNEDOM: "Kein Land für Niemand"

So01Feb18:3021:30SINNEDOM: "Kein Land für Niemand"Systemische Familienaufstellung

Details

Sonntag, 01. Februar 2026    18.30 Uhr  –  21.30 Uhr

Film und Diskussionsabend

Vorführung des Films “Kein Land für Niemand” (2025) mit Möglichkeit zur Diskussion und Fragen an eine Ansprechpartnerin der Seenotrettungsorganisation Sea-Eye e. V.

Kein Land für Niemand – Abschottung eines Einwanderungslandes begibt sich auf die Suche nach den Ursachen der “Migrationswende” und nimmt die Zuschauer:innen mit auf eine aufrüttelnde Reise. Die Dokumentation beginnt an den europäischen Außengrenzen, wo eine andauernde humanitäre Katastrophe auf staatliche Ignoranz trifft, aber auch auf ziviles Engagement. Sie begleitet einen Rettungseinsatz auf dem Mittelmeer, dokumentiert die katastrophale Lage aus der Luft und erzählt die Geschichten von Überlebenden, die trotz Gewalt und tödlicher Risiken den Weg nach Deutschland gefunden haben.

Während Deutschland dazu beiträgt, eine europäische Festung zu errichten, gerät die politische Landschaft ins Wanken. Von emotionalisierten Medienberichten bis zu hilflos nach rechts rudernden Politiker*innen zeichnet sich eine gesellschaftliche Erzählung ab, die sich gegen Migrant*innen und Schutzsuchende richtet. Ist Migration überhaupt das große Problem, zu dem es gemacht wird? Oder offenbart die Abschottungspolitik tiefere gesellschaftliche Ängste?

In eindringlichen Geschichten zeigt der Film eine zunehmend beängstigende Realität aus Sicht von Geflüchteten und analysiert die Dynamiken hinter dem historischen Rechtsruck. Im Dialog mit Aktivist:innen, Wissenschaftler:innen und Publizist:innen fordert “Kein Land für Niemand – Abschottung eines Einwanderungslandes” dazu auf, den brutalen Status quo und die scheinbar unaufhaltsame Radikalisierung der Migrations- und Asyldebatte in Frage zu stellen.

Denn damit es auch in Zukunft bei einem glaubhaften „Nie wieder“ bleibt, brauchen wir Alternativen – Alternativen, die der unvermeidbaren Realität von Migration in einer krisenhaften Welt und einem Einwanderungsland im Umbruch gerecht werden.

Anschließend folgt eine Diskussion mit einer Expertin von Sea Eye e. V. über Verantwortung, Solidarität und die Rolle von Zivilgesellschaft.

Für Getränke ist gesorgt.

 

Leitung: Mathias Birsens

Kosten: Keine, Spenden für Sea-Eye, sowie die Verpflegung erbeten

Zeit

1. Februar 2026 18:30 - 21:30

Haus Wasserburg

Wegbeschreibung

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