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Einführung 

Mit dieser Dokumentensammlung liegt eine Auswahl von Texten 

zur Veröffentlichung vor, die bevorzugt von Bischof Vieter selbst 

geschrieben sind.  

An erster Stelle aber steht die 

Biografie Vieters

, die P. Hermann 

Skolaster, selbst Missionar in Kamerun und daher Zeitzeuge Bi‐

schof Vieters, im Jahre 1930 veröffentlicht hat.  

P. Skolaster wurde am 3. August 1877 in Seeburg/Ostpreußen ge‐

boren, machte das Abitur bei den Steylern, wurde aber dort wegen 

zu großen Nachwuchses nicht aufgenommen, kam zu den Pallotti‐

nern, legte am 7. Oktober 1900 die erste Profess ab, wurde am  

21. Januar 1904 zum Priester geweiht, war zunächst im Nach‐

wuchshaus in Vallendar als Lehrer tätig, ging dann mit der 33. Ex‐

pedition im Juni 1906 nach Kamerun. 1910 kehrte er zunächst nach 

Deutschland zurück. Im Juni 1911 ging er mit der 45. Expedition 

erneut nach Kamerun. Als seine Missionsstation Andreasberg 1915 

von den französischen Truppen erobert wurde, floh er über Spani‐

en und kehrte 1916 nach Deutschland zurück. In seiner Autobio‐

grafie „Der Weltenwanderer“ hat er auch über seine Missionszeit 

in Kamerun berichtet. Im 2. Band der Vieter‐Reihe „Die Pallottiner 

in Kamerun“ sind diese Aufzeichnungen veröffentlich. In Limburg 

war er viele Jahre Leiter der pallottinischen Zeitschriften. Er starb 

am 4. August 1968 in Limburg.  

Umfangreiche Aufzeichnungen im Provinzarchiv der Pallottiner 

zeigen, dass er für die Biografie Bischof Vieters umfangreiche 

Nachforschungen betrieben hat, erkennbar auch an den Fußnoten. 

Mit dieser Biografie liegt uns damit eine sorgfältig recherchierte 

und als Augen‐ und Zeitzeuge Vieters eine von persönlichen Erfah‐

rungen getragene, ausgewogene Beschreibung des Lebens Vieters 

vor.  

Im Jahre 1953 veröffentlichte er zusätzlich zu dieser Biografie eine 

Kurzbiografie Bischof Vieters, die aber aus Platzgründen nicht in 

diesem Band aufgenommen werden konnte.  

Die Auswahl der 

Schriften Vieters

 beginnen mit seinem Bericht 

über seine Tätigkeit in Brasilien bei den italienischen Kolonisten in 

Caxias: 

„Selbsterlebtes in Brasilien“

. Nach seiner Priesterweihe 

1887 wurde Vieter zunächst Rektor des Seminars in Masio. Dort