7 PALLOTTINER VOR ORT Voller Erfolg beim Christkindlmarkt Künftig gibt es jedes Jahr einen Stand der Pallottiner in Friedberg Es war eine gelungene Premiere: Zum ersten und nicht zum letzten Mal waren die Pallottiner mit einem eigenen Stand auf dem karitativen Christkindlmarkt in Friedberg vertreten. Mit eigenen Produkten wie heißem Apfelsaft mit Gin, Hirschsalami, Honig, indischen Tüchern und vielem mehr trugen sie zum Erlös bei. Dieser kam den Pallottinern für Indien und den Benediktinerinnen für Tansania zugute. Zusammen mit Provinzökonom Pater Rainer Schneiders betreuten auch Mitarbeiterinnen des Provinzialates den Pallottiner-Stand. Der Stand diente nicht nur dem guten Zweck, sondern auch dazu, alte Bekanntschaften zu pflegen und neue zu knüpfen. »Dabei ist mir auch bewusst geworden, was die Ehrenamtlichen hier seit über 50 Jahren leisten«, sagte Pater Reinhold Maise. Nach dem erfolgreichen Auftakt wird es den Stand der Pallottiner nun jedes Jahr geben. Alexander Schweda Die Pallottiner unterstützen mit ihrem Anteil diesmal Pallotti Shanthidhama, ein Haus für verarmte und verlassene Menschen in Indien. Seine Gemeinschaft wollte diesmal aber »nicht nur die Hand aufhalten«, wie Missionssekretär Pater Reinhold Maise sagte, sondern »auch die Füße in die Kälte stellen«. Deshalb waren sie nun auch mit einem eigenen Stand präsent. Dies solle auch ein Zeichen sein, dass die Pallottiner noch mehr »mit der Stadt zusammenrücken wollen«, so Pater Maise. Offene Türen eingerannt Mit ihrem bunt gemischten Angebot rannten die Pallottiner offene Türen ein. Viele Gespräche wurden am Stand mit den Patres und den Mitarbeiterinnen des Provinzialates geführt sowie Informationen über die Pallottiner ausgetauscht. Daneben wurden die Produkte der Gemeinschaft fleißig konsumiert und gekauft. Honig aus Friedberg und Konstanz, Hirschsalami aus Hofstetten und Pickles aus Indien waren am Ende ausverkauft. 1993 Asyl in St. Christophorus fand. Die junge Frau arbeitet beim Erzbistum und erfreute das Publikum mit einem Tanz, einem Loblied auf Jesus. Als »Inländerbeauftragter« zauberte Gemeindehirte Kalle Lenz den Zuschauern mit aktuell-politischen Ideen das Lächeln auf die Gesichter. Die Musiker von »Herrlicher« erfreuten die Gäste ebenso wie der H(e)artchor. Gegen 23 Uhr, lange bevor die letzten Besucher nach Haus gingen, rockte Carol Mc Collins-Kreyenborg die Kirche mit stimmgewaltigen Gospels. Provinzial Pater Markus Hau unterstrich in seiner Festrede, dass nicht äußere Attribute, sondern das Tun der Menschen für andere wichtig sei. Er gratulierte Kalle, Lissy und allen Mitstreitern von Herzen, weil sie in Berlin einen Ort geschaffen hätten, an dem Menschen einfach da sein können. »Pallotti wird sichtbar in den Taten der Liebe«, sagte Pater Hau und wünschte alles Gute für die nächsten 30 Jahre. Andrea von Fournier
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