Jahresprogramm PTHI
9 Zweites bis fünftes Pastoraltheologisches Studienjahr In der Regel sind die Pastoralreferendare sowie die Priester des ersten bis fünften Priesterjahres zu 4 Wochen Fortbildung pro Jahr am Institut verpflichtet. Die Intensivkurse stehen auch für Teilnehmer offen, die das Pastoraltheologische Studienjahr an einem anderen Institut absolviert haben. Nach Absprache mit der Institutsleitung können Priester teilnehmen, die nicht mehr dazu verpflichtet sind. Auch Ordensfrauen oder andere für die Pastoral auszubildende Personen können teilnehmen. Seite 1 von 3 Führen und Leiten 11.02. – 15.02.2019 Montag, 11. Februar 2019, 15.00 Uhr bis Freitag, 15. Februar 2019, 13.00 Uhr Andrea Schmid, Friedberg Supervisorin, Lehrbeauftragte für TZI im Ruth-Cohn-Institute international Ich bin mein eigenes Handwerkszeug: Leitungspersönlichkeit entwickeln Der Beruf des Seelsorgers verlangt persönliche Integ- rität und Reflexion. Priester-sein ist zutiefst verbunden mit Fragen nach der eigenen (Leitungs-) Persönlichkeit, der Berufung und der eigenen Wirkung. In diesem Kurs geht es darum p das eigene Leitungsbild zwischen Beruf und Be- rufung zu klären p Selbst- und Fremdwahrnehmung abzugleichen p Sich die eigenen Werte und Visionen in Bezug auf Leitung bewusst zu machen p Grenzen wahrzunehmen und deren Erweite-rung zu ermöglichen p Biografische und kulturelle Prägungen zu re-flek- tieren Das Seminar arbeitet mit dem Konzept der TZI (Themen- zentrierte Interaktion nach Ruth C. Cohn®) und bietet die Möglichkeit, die eigene Hal-tung zu profilieren. Diakoniekurs I 07.04. – 12.04.2019 Sonntag, 07. April 2019, 18.00 Uhr bis Freitag, 12. April 2019, 13.00 Uhr Dr. Sabine Holzschuh, Pastoraltheologin, Regenstauf Dr. Wolfgang Holzschuh, Diakon Pastoraltheologe, Regenstauf Auf die Seele schauen - Gesprächsseelsorge „Ich gehöre nicht mehr dazu, ich tue nicht mehr mit“ – ein Ausspruch, der beim Besuch eines kran-ken Men- schen im Raum stehen kann. »Der Akku ist leer, ich fühle mich ausgelaugt – das alles macht keinen Sinn«, so beschreibt jemand seine Situation am Arbeitsplatz. Menschen fühlen sich häufig hilflos und allein. Oftmals schwingt dann die Frage nach einem »Sinn« mit. In Be- gegnungen mit Menschen ist für Seelsorger in erster Li- nie wichtig, auf die Seele ihres Gegenübers zu schauen. Was »tröstet« Menschen in solchen Situationen? Wie kann sich »Trost« und »Ermutigung« ereignen? (Wie) kann man (miteinander) beten? Welche Gottesbilder be- stimmen seelsorgliche Kommunikation? In dieser Woche werden Grundideen einer helfenden Ge- sprächsführung und die Reflexion der eigenen seelsorg- lichen Rolle im Mittelpunkt stehen.
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