Jahresprogramm PTHI

12 Fortbildung für SAC-Pfarrseelsorger und MitarbeiterInnen 27.01. – 30.01.2019 Sonntag, 27. Januar, 18.00 Uhr bis Mittwoch, 30. Januar, 13.00 Uhr Prof. em. Ottmar Fuchs, Prof. für Praktische Theologie, Tübingen Die Sakramente sind von den Kirchen zu ver- schenken, wie man/ frau Blumen in den Himmel wirft. (Ottmar Fuchs) Sakramente sind Zeichen der Nähe Gottes. In ihnen wird die unendliche Liebe Gottes und seine Barmherzig- keit zu und für jeden einzelnen Menschen erfahrbar. »Die Kirchen lernen ihre eigene Verantwortung neu kennen, wenn sie ihre Sakramente als Schatz betrach- ten und feiern. Es ist ein Schatz, den sie neu heben und weitergeben im Dienst an den Menschen, die sich nach einer guten Macht sehnen, die sie nicht selber herstel- len können und müssen, sondern der sie sich verdanken und anvertrauen«, schreibt der emeritierte Tübinger Pastoraltheologe Ottmar Fuchs in seinem Buch »Sakra- mente – immer gratis, nie umsonst«. Er zeigt anschaulich, dass den Menschen die Liebe Got- tes geschenkt ist, »noch bevor sie diesbezüglich etwas leisten müssten«. Und das heißt für Fuchs konkret, dass Gott seine Gnade schenkt, damit wir nicht so bleiben, wie wir sind. Immer wieder entfacht aber auch die Diskussion, wem diese Nähe erlaubt und möglich ist. Gerade im Hin- blick auf Taufe, Eucharistie und das Ehe-Sakrament ist bisweilen vorschnell von einem »Ausverkauf« der Sakramente zu »Schleuder-Preisen« die Rede. Aber Gott liebt bedingungslos und die Sakramente gehören nicht der Kirche, sondern Gott. Wir wollen den Fragen rund um die Sakramententheo- logie nachgehen und überlegen, wie heutzuta-ge eine Sakramentenpastoral gelingen kann. Dritte Bildungsphase Seite 1 von 2

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