Jahresprogramm PTHI
10 Zweites bis fünftes Pastoraltheologisches Studienjahr Seite 2 von 3 Sommerkurs 18.08. – 30.08.2019 Sonntag, 18. August, 18.00 Uhr bis Freitag, 30. August, 13.00 Uhr Der Sommerkurs beinhaltet drei Tage Supervision sowie den pastoraltheologischen Hauptteil. Beide sind als Gesamt des Kurses verpflichtend. Supervision Montag, 19. Augst 2019 bis Mittwoch, 21. August 2019 Dr. Wolfgang Holzschuh, Supervisor, Pastoraltheologe, Regenstauf Andrea Schmid, Supervisorin, Lehrbeauftrage für TZI am Ruth Cohn-Institut Franz Schütz, Diakon, Lehr-Supervisor, Friedberg Exkursion Donnerstag, 22. August 2019 Theologische Grundlegung Freitag, 23. August 2019 Prof. Dr. P. Karl Bopp SDB, Prof. für Pastoraltheologie, Benediktbeuern ab Montag, 26. August bis Freitag, 30. August 2019 Ralf Eger, Diakon, Flüchtlingsbeauftragter des Bistums Augsburg Alexander Kirfel, Diplom-Theologe, Bestatter, Rheinbach Mag. Andreas Liebl, Koordinator der Gefangen-Seelsorge der Diözese Innsbruck Br. Klaus Schneider SAC, Bahnhofsmission Augsburg » … wer Barmherzigkeit übt, der tue es freudig.« (Röm 12,8) Beim Jahresthema »Diakonie« bietet sich an, einen Blick auf die »Werke der Barmherzigkeit« zu werfen. Da die Barmherzigkeit so zentral für den Glauben und das Leben der Kirche ist, ist sie konkret geworden in den sieben leiblichen und den sieben geistigen Werken der Barmherzigkeit. In der Heiligen Schrift stellt die Barmherzigkeit eines der Schlüsselworte dar, wie Gott in Liebe zum Menschen steht. Darum soll nach Papst Franziskus die Barmherzigkeit auch der »Tragebalken« sein, der das Leben der Kirche stützt. Die Pfarreien, Gemeinschaften, Verbände und Einrichtungen in einem Bistum sollen als »Oasen der Barmherzigkeit« erfahren werden. Der Text aus dem Matthäus-Evangelium steht für unseren Dienst am Menschen in der Nachfolge Jesu. Christus hat sich in besonderer Weise auf die Seite der Schwachen und Hilfsbedürftigen gestellt. Leid, Not und Einsamkeit, Benachteiligung und Hilflosigkeit vieler Mitmenschen erinnern uns daran, ihm zu folgen. Um das wieder zu »verheutigen« sollen uns Fachleute aus sozial-diakonischen Feldern helfen, den Werken der Barmherzigkeit nachzugehen. Wir werden auf die Rea- litäten vor Ort schauen, aktuelle Notlagen und Entwick- lungen beleuchten und gemeinsam schauen, wo und wie wir als »Kirche« heute unseren Dienst am Nächsten leben können.
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