Pallottis Werk 2025 / 4

Wiedereröffnung und Diakonenweihe in der Pallottikirche Seite 6 Glanz und Freude in Vallendar PALLOTTIS WERK Informationen der Pallottiner in Deutschland und Österreich Friedberg D 11906 / 5020 Salzburg Heft 4 / 76. Jahrgang / Dezember 2025 Malawi Priesterweihe für Deutschland Seite 4 Hofstetten Trauer und Dank beim Abschied Seite 10 Frascati VII. Generalversammlung der UAC Seite 14

2 PALLOTTIS WERK // ISSN 1439-6580 Kostenlose Informationszeitschrift der Pallottiner in Deutschland und Österreich. 76. Jahrgang Erscheint viermal jährlich. Erscheinungstag dieser Ausgabe: 1. Dezember 2025. Herausgeber: Pallottiner Körperschaft des öffentlichen Rechts Vinzenz-Pallotti-Straße 14 86316 Friedberg (Bayern) Redaktionsanschrift: PALLOTTIS WERK Vinzenz-Pallotti-Straße 14 86316 Friedberg (Bayern) Tel. 08 21/600 52-0 Fax 08 21/600 52-546 redaktion@pallottiner.org www.pallottis-werk.de Redaktion: Dr. Eva Kroll Pater Alexander Holzbach (hz) Für unverlangt eingesandte Bücher, Manuskripte, Fotos, Dias o.Ä. übernehmen wir keine Haftung. Es erfolgt keine Rücksendung. Vertrieb und Verlag: Pallottiner KdöR Wiesbadener Str. 1 65549 Limburg Satz und Grafik: FRIENDS Menschen Marken Medien www.friends.ag Herstellung: Weiss-Druck GmbH & Co. KG Hans-Georg-Weiss-Straße 7 52156 Monschau Klimaneutral gedruckt auf umweltschonend produziertem Recyclingpapier – ein kleiner Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung Bildnachweise: Titel, Seite 6: Mathias Birsens Seite 3, 11: P. Rainer Schneiders SAC Seite 8: Marcel Gregory Stock (Blick in den Chorraum der Pallottinerkirche St. Marien in Limburg) Seite 9: Vatican Media/Romano Siciliani/KNA Seite 10: Claudia Rosenhammer Seite 13 (Mitte): Theresa Hellekes Rätsel: Pater Johannes Moosmann Generalleitung aus Rom Seite 3 Drei Priesterweihen in Malawi Seite 4 – 5 Wiedereröffnung des Gotteshauses in Vallendar Seite 6 – 7 Weihnachtswünsche Seite 8 Neuer Papst besucht Wallfahrtsort Genazzano Seite 9 Gemeinschaft verlässt Hofstetten Seite 10 – 11 Geistliches Zentrum an Haus Wasserburg Seite 12 bunt & bewegt Seite 13 Generalversammlung der Unio Seite 14 Im Gedenken Seite 15 Grußwort Entwurzelt Euch! Schwer ist es seine Wurzeln zu verlieren. Das geht mit jedem Umzug, mit dem Wandel des Gewohnten einher und tut weh. Da geht auch den Pallottinern und den Menschen, die mit uns verbunden sind, nicht anders. In diesem Jahr waren drei Abschiede schmerzlich: Bruchsal, Hofstetten und am dritten Advent der Abschied aus Wien. Oft reagieren Menschen unverständlich oder gar wütend auf unsere Entscheidungen. Das kann ich verstehen. Wir als Gemeinschaft müssen mit vielen älteren Mitbrüdern, die immer schwächer werden, und mit wenigen jüngeren Mitbrüdern in die Zukunft gehen. Das geht nur in der Konzentration – im Kleiner werden und Abschiednehmen. Geholfen hat mir ein Besuch in einer kleinen Kapellengemeinde im Norden Brasiliens. Vor dem Gottesdienst wurde eine besondere Litanei zur Gottesmutter gebetet. Der Ruf: Desde hei – klingt mir noch jetzt nach. Entwurzele mich!. Welch eigenartige Bitte: So wie du, Maria, entwurzelt worden bist, deine Heimat verlassen musstest, deinen Sohn verloren hast, so entwurzele auch mich aus meinen Ängsten, meinen falschen Bindungen. So beten die Menschen dort. Der Advent ist eine Zeit, die Wurzel zu suchen, die mich trägt. Entwurzele Dich – macht deutlich, es sind nicht Häuser oder Kirchen. Christus ist die Wurzel, die uns trägt. Das adventliche Bild, dass aus der alten und abgestorbenen Wurzel wieder ein frischer Trieb sprießt und neues Leben bringt, legt Gott in unser Leben hinein. Ihnen allen wünsche ich dieses Geschenk des neuen Lebens zu Weihnachten! Ihr Pater Markus Hau SAC Provinzial DOWNLOAD VON PALLOTTIS WERK Sie können jederzeit die aktuelle Ausgabe von Pallottis Werk online herunterladen und sich auch frühere Ausgaben anschauen unter www.pallottiner.org/pallottiswerk

3 PALLOTTINER VOR ORT »Ihr seid auf einem guten Weg« Gemäß dem Gesetz der Pallottiner besuchte die Generalleitung aus Rom alle Niederlassungen in Deutschland. In Gesprächen mit den einzelnen Mitbrüdern und den Einblicken in die Institutionen ging es darum, sich ein Bild zu machen von der Lage der Gemeinschaft zwischen Friedberg/Bayern und Hamburg. Während ihrer sechsjährigen Amtszeit besucht die Generalleitung sämtliche Niederlassungen weltweit. Das ist in allen religiösen Gemeinschaften der Kirche Brauch und Gesetz. So kamen im Oktober für drei Wochen aus Rom Generalrektor Pater Zenon Hanas (Polen), sein Vize Pater Derry Murphy (Irland), die Räte Joseph Jules Nkodo (Kamerun), Rahul Philips (Indien), Daniel Rochetti (Brasilien), der Generalprokurator (Verbindungsmann zum Vatikan) Adam Golec (Polen) und der Generalsekretär Showri Yetukuri (Indien) und trafen sich mit allen Mitbrüdern. Eine solche Visitation (so der offizielle kirchliche Begriff) ist nach den Worten von Pater Zenon keine Kontrolle, sondern ein Höflichkeitsbesuch, damit die Leitung das Leben der Gemeinschaft im jeweiligen Land verstehen kann. Die Visitation in Deutschland war die letzte im Reigen der vielen Besuche der Generalleitung. In den 22 Einheiten, die zuvor visitiert worden waren, fiel dem Generalrektor eines auf: »Fast überall in Afrika, Lateinamerika, Australien und Indien stießen wir auf deutsche Wurzeln«, sagte Pater Hanas in seiner Eröffnungspredigt im Provinzialat in Friedberg. Von Deutschland aus seien viele Mitbrüder als Missionare in fremde Länder gegangen, um dort die Kirche zu unterstützen und die pallottinische Gemeinschaft einzupflanzen. Bewegend sei auch das soziale Engagement. Deshalb dankten er und die anderen Visitatoren in Gottesdiensten in Hamburg und Münster, am Hersberg und in Limburg, in den Wallfahrtskirchen in Friedberg und Kohlhagen den Menschen, die die Pallottiner und ihre Mission unterstützen. Im Abschlussgespräch der Generalleitung mit der Provinzleitung im Haus St. Marien in Vallendar sprach man die Nachwuchssorgen der Provinz in Deutschland an, die gute Einbindung junger Mitbrüder aus Afrika und Indien in den internationalen Kommunitäten in Friedberg und in Vallendar, die Betreuung der betagten Mitbrüder, die Jugendarbeit im Sauerland und im Rheinland, die verschiedenen Formen von Bildung und Seelsorge und auch die angespannte finanzielle Situation. Inmitten der großen Herausforderungen von Kirche in Deutschland und der geringer werdenden Zahl von Mitbrüdern sei die Provinz auf einem guten Weg. Denn, so die Besucher aus Rom, sie hätten großes Vertrauen der Mitbrüder untereinander erlebt und ehrliches Mühen, im Geist Vinzenz Pallottis den persönlichen Alltag und das jeweilige Arbeitsfeld zu gestalten. red Gute Stimmung nach dem Schlussgespräch von Generalleitung und Provinzleitung: Vorne (v.l.n.r.): die Patres Daniel Rochetti, Markus Hau, Derry Murphy, Zenon Hanas, Showri Yetukuri. Dahinter (v.l.n.r.): die Patres Björn Schacknies, Alexander Diensberg, Jürgen Heite, Rainer Schneiders, Adam Golec, Alexander Holzbach, Jules Nkodo. Nach der Wahl durch die Mitbrüder und der Bestätigung durch die Generalleitung hat die Herz- Jesu-Provinz der Pallottiner in Deutschland und Österreich seit dem 1. November eine neue Leitung: Provinzial: Pater Markus Hau Konsultoren: Pater Alexander Diensberg, Pater Sascha Heinze, Pater Jürgen Heite, Pater Björn Schacknies

PALLOTTINER AKTUELL 4 Freude in Lilongwe, Vallendar und Friedberg Drei Priesterweihen in Malawi, zwei ewige Versprechen und eine Profess in Deutschland Am 13. September erlebten die Pallottiner in Malawi einen historischen Festtag: Hunderte von Gläubigen strömten zur Pfarrei St. John in Msamba in der Erzdiözese Lilongwe, um die Weihe von drei Priestern und einem Diakon mitzufeiern. In Vallendar versprachen sich zwei Mitbrüder auf Lebenszeit Gott und der Gemeinschaft. In Friedberg gab es eine Profess. Bischof Yohane Suzgo Nyirenda von der Diözese Mzuzu im Norden Malawis, in der Pallottiner tätig sind, kam in die Hauptstadt Lilongwe, um Barnet Chikani, Gabriel Yotamu und Yohane Lucas die Priesterweihe zu spenden. Maurice Isaac Mvula wurde zum Diakon geweiht. Im Namen der Eltern dankte Andrew Yotamu für die Berufung der Söhne. Er hob hervor, dass Gebet, familiäre Unterstützung und die Begleitung durch Lehrer und Ausbilder den Weg der Kandidaten geprägt haben. In seiner Predigt ermutigte Bischof Nyirenda die Familien, jungen Menschen die Berufung zu Priestertum, Ordensleben oder Ehe als echte Wege der Nachfolge Christi nahezubringen. Er erinnerte daran, dass die Familie die erste Schule des Glaubens und ein fruchtbarer Boden für Berufungen sei. Provinzial Pater Markus Hau sprach von einem »Bild des offenen Tores«: Der Bischof habe das Tor seiner Diözese für die Pallottiner geöffnet, Eltern hätten ihre Tore weit gemacht, indem sie ihre Söhne der Kirche anvertrauten, und die Neupriester hätten ihr Tor geöffnet, indem sie den Ruf Gottes annahmen. Pater Gabriel Yotamu lächelt, dass ausgerechnet sein Vater im Weihegottesdienst gesprochen hat. Denn seine Eltern seien zunächst dagegen gewesen, dass er Priester werde. 1992 ist er in Lilongwe in einer Lehrerfamilie mit seinen sechs Geschwistern aufgewachsen und war gerne Messdiener. Er wollte seinem Bruder ins Priesterseminar folgen, aber die Eltern waren dagegen. Und der Bruder wurde auch nicht Priester. Da lernte er einen Malawianischen Priester kennen, der in Südafrika Pallottiner geworden war. Das lockte ihn. So ging er auch nach Südafrika, wo Pallottiner seit 1922 tätig sind. Ihn überzeugte das Gemeinschaftsleben und so absolvierte er sein Postulat, das Noviziat, das Theologiestudium und ein Pastoraljahr in Südafrika. Gerne erinnert er sich an die Zeit, als Pater Johannes Wilhelmi in Merrivale sein Rektor war. Oft unterhielt er sich mit dem damaligen Provinzial, Pater Helmut Scharler, dieser gewann ihn für die Internationale Ausbildungskommunität in Vallendar. So kam er 2021 nach Deutschland und machte bei Professor Pater Peter Ramers SVD sein Lizenziat im Fach Religionswissenschaften. Im letzten Jahr wurde er zum Diakon geweiht und jetzt zum Priester. Pater Gabriel Yotamu möchte im Unterschied zu seinen beiden neugeweihten Mitbrüdern in Deutschland wirken. Darum nimmt er jetzt Teil am pallottinischen Ausbildungsprogramm des Pastoraltheologischen Institutes in Friedberg und ist in der Pfarrei Kaufbeuren als Pastoralpater tätig. »Ich mag die deutsche Sprache. Und ich muss sie immer noch mehr lernen«, sagt er. Es mache ihm Freude, zu predigen. Und er schätze die deutsche Ordnung und Pünktlichkeit. Die Kirche sei anders als in seinem Heimatland, »irgendwie freier«. Und den Kulturschock, dass es abends immer kalte Platte und kein warmes Essen gebe, den habe er längst überwunden. Wichtig ist ihm sein Primizspruch »Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt« (Joh 15,16). Er glaube an seine Berufung und wolle helfen, dass alle Getauften ihre je eigene entdecken. Die deutsche Sprache macht ihm Spaß: Pater Gabriel Yotamu

PALLOTTINER AKTUELL 5 Freuen sich nach der Ewigen Profess (v.l.n.r.): Vizegeneral Pater Derry Murphy, frater Athanasius Onyegesi, Provinzial Pater Markus Hau, frater Blessings Chagunda, Generalrektor Pater Zenon Hanas. Treue-Versprechen in Friedberg (v.l.n.r.): Pater Markus Hau, frater Sunday Ananti, frater Petermary Azua, frater Mathew Katobela. »Die Augen waschen« Am 11. Oktober nahm Provinzial Pater Markus Hau in der Hochschulkirche in Vallendar die Ewige Profess der beiden fratres Athanasius Onyegesi und Blessings Chagunda entgegen. Mit dabei war die Generalleitung mit Generalrektor Pater Zenon Hanas. In seiner Predigt zitierte Pater Hau den Journalisten Mathias Greffrath, der fragte, wie man sehenden Auges einer Sache beitreten kann, die nicht mehr zu retten ist. Dabei habe Greffrath aber den derzeitigen Zustand der Welt gemeint, nicht die Kirche oder gar die Orden. Greffrath habe gegen das allgemeine Gefühl der Ohnmacht und der Entmündigung das Sich-ändern-müssen, ein Heraustreten aus der Bequemlichkeit angemahnt. Der Provinzial sprach von seiner eigenen Ohnmachtserfahrung angesichts der Herausforderungen, vor denen Kirche und Pallottiner stünden. Und er dankte den beiden jungen Mitbrüdern für das Evangelium, das sie ausgesucht hatten. Jesus heilt darin einen Blindgeborenen (Joh 9, 1 – 17). So wie der Blinde seine Augen am Teich Schiloach wusch, so müssten auch wir heute immer neu unsere Augen waschen, um Jesus zu sehen und mit ihm die Menschen. »Es geht um das Erkennen des Herrn in unserem Leben«, so der Provinzial. Auf ihn gelte es immer wieder neu das Vertrauen zu setzen. Und er trug den beiden jungen Pallottinern einen Auftrag Vinzenz Pallottis aus einem seiner letzten Briefe aus dem Jahr 1849 auf: »in allem und in allen unseren Herrn Jesus Christus zu sehen«. Generalrektor Zenon Hanas drückte seine Freude aus, bei der Feier dabei sein zu können. Er dankte den Familien der Mitbrüder und ihren Ausbildern. Und er erinnerte daran, dass Pallotti nur das Versprechen der Beharrlichkeit gewünscht habe. Er hoffe, dass die beiden in Treue die Balance von Gemeinschaft und Freiheit leben könnten »aus Liebe zu Jesus Christus zum Wohl der Menschen«. »Stärke unseren Glauben!« Am 5. Oktober, dem Erntedanksonntag, hatte in Friedberg frater Mathew Katobela seine erste Profess abgelegt. Der Pallottiner aus Sambia absolviert seine Ausbildung in Deutschland. In seiner Predigt griff Provinzial, Pater Markus Hau, die Bitte der Jünger aus dem Sonntagsevangelium auf: »Herr, stärke unseren Glauben!« Dazu brauche es immer neu ein Bezug-nehmen auf Jesus Christus. In der gleichen Feier erneuerten die fratres Sunday Ananti und Petermary Azua, beide aus Nigeria, ihre zeitliche Weihe auf ein Jahr. red

PALLOTTINER AUS DER PROVINZ 6 Zwei Mal Glanz in der Pallottikirche in Vallendar Die Pallottiner in Vallendar feierten die Wiedereröffnung des Gotteshauses. Und einer von ihnen wurde zum Diakon geweiht. Rund 500 Gäste feierten zusammen mit den Pallottinern von Haus Wasserburg am 31. August beim Pallottikirchenfest die Wiedereröffnung der renovierten Kirche. Ein buntes Programm sorgte für ein rundum gelungenes Fest. Am 12. Oktober versammelten sich am gleichen Ort eine große Gemeinde und viele Pallottiner zur Diakonenweihe von frater Athanasius. »Willkommen Zuhause«, begrüßte Pater Erik Riechers die rund 500 Gäste in der vollbesetzten Pallottikirche in Vallendar zum Gottesdienst. Musikalisch gestalteten die Teilnehmenden des 55. Vallendarer Liedtages unter der Leitung der Patres Alexander Diensberg und Jörg A. Gattwinkel den feierlichen Gottesdienst mit neuen, teils extra für das Fest geschriebenen Liedern. Die Freude über den neuen Glanz war auch Thema der Predigt von Pater Riechers. »Architektur ohne Menschen kann nie eine Kirche werden«, zitierte er den französischen Kardinal Henri du Lubac. In Anlehnung an den renovierten Kirchenraum rief er zur »Renovierung unseres Lebens« auf, »damit wir selbst ein schöner Ort sind«. Und fügte mit einem Augenzwinkern hinzu: »Schauen Sie nicht auf unsere Wände, schauen Sie auf unser Miteinander.« Denn obwohl die Renovierung, deren Kern ein neuer Anstrich des Kirchenraums war, wenig große Veränderungen gebracht hatte, war die hoffnungsvolle Freude über die Wiedereröffnung bei den Besucherinnen und Besuchern des Pallottikirchenfestes spürbar. Ein abwechslungsreiches Programm Das Küchenteam von Haus Wasserburg sorgte mit frisch gegrillten Würsten und veganen Burgern genauso für das leibliche Wohl wie zahlreiche Freundinnen und Freunde des Hauses, die Kuchen und Muffins gespendet hatten. Die Tombola des Fördervereins von Haus Wasserburg war so beliebt, dass die Lose schon mittags ausverkauft waren. Auch der Buch- und Weltladen hatte seine Öffnungszeiten für das Fest angepasst. Kinder und Jugendliche konnten sich unter Aufsicht des Gemeinschaft in und vor der Kirche. Nach dem Gottesdienst (siehe Titelfoto) in der Pallottikirche feierten auch draußen fast 500 Menschen die Renovierung »ihres« Gotteshauses.

PALLOTTINER AUS DER PROVINZ 7 pädagogischen Teams von Haus Wasserburg an der Boulderwand ausprobieren und Glitzertattoos oder Jutebeutel kreativ gestalten. Ermöglicht wurde das Pallottikirchenfest nicht zuletzt durch die vielen Ehrenamtlichen und Mitarbeitenden von Haus Wasserburg. Ihnen dankte Rektor Pater Gattwinkel zum Abschluss genauso wie den Handwerkern und Firmen, die die Renovierung durchführten, den Ehrenamtlichen, die beim Aus- und wieder Einräumen der Kirche halfen, und den zahlreichen Spenderinnen und Spendern. Die bereits 2024 begonnene, dringende Instandsetzung und energetische Sanierung der Kirche kostete die Pallottiner rund 90.000€ – gut 18.000 € waren bis zum Pallottikirchenfest zu diesem Zweck gespendet worden. »Das ist nicht selbstverständlich und wir sagen besonders hierfür ein dickes Dankeschön!«, so Pater Gattwinkel. »Wichtig, dass du Mensch bist.« Am 12. Oktober war es wieder der Rektor, Pater Gattwinkel, der neben der sonntäglichen Gottesdienstgemeinde viele Mitbrüder in der Pallottikirche begrüßen konnte. Darunter die Generalleitung aus Rom und Provinzial Pater Markus Hau. Dazu kamen viele Freunde und Bekannte von frater Athanasius Onyegesi. Ein besonderer Gruß galt dem emeritierten Bischof von Bamberg, Eduard Schick, der gekommen war, um frater Athanasius die Diakonenweihe zu spenden. Der neue Diakon ist Mitglied der Pallottinergemeinschaft von Haus Wasserburg. 1987 in Lagos geboren, hatte er nach längerer Berufssuche zunächst in der Heimat und dann in Kamerun Philosophie und Theologie studiert. Hier lernte er die Gemeinschaft der Pallottiner und ihr Kirchenbild kennen. Nach Gesprächen mit dem damaligen Provinzial, Pater Helmut Scharler, kommt er 2020 nach Friedberg und absolviert dort sein Noviziat. Im Oktober 2022 wechselt er an Haus Wasserburg, hilft mit in der »Offenen Jugendarbeit« in Vallendar, in der Kursarbeit im Haus und studiert online Gesundheitspsychologie und Medizinpädagogik. Damit will er sich für seine spätere Tätigkeit in der Seelsorge qualifizieren. An Vinzenz Pallotti beeindruckt ihn, dass dieser keinen Unterschied gemacht habe zwischen Priestern und Laien, Gläubigen und Atheisten. Ihm war wichtig, »dass du Mensch bist«. Auf diesem Hintergrund wolle er Menschen in der Seelsorge begleiten. Bischof Schick nennt das in seiner Predigt »dienen«. Es gehe im Dienst des Diakons zuerst um die Verkündigung des Evangeliums und um den karitativen Dienst. Er verwies auf das liturgische Gewand des Diakons, die Dalmatika, die heute ein wertvolles Festgewand sei, die aber ursprünglich die Arbeitsschürze der Helfer der Armen und Kranken war. Der Pallotti-Kenner und Pallottinerfreund zitierte das berühmte Gebet von Vinzenz Pallotti »Ich möchte Speise sein, um die Hungrigen zu sättigen…«. Und er sprach über ein Wort aus dem Johannes-Evangelium, das ihm immer wichtig sei. Jesus habe gewünscht, dass die Menschen das Leben haben »und es in Fülle haben«. Kirche müsse immer dem Leben dienen. Alle Getauften, die Familie, der Verein, die Orden. »Der Einsatz für das Leben nimmt uns nichts, sondern bringt Gewinn«, sagte der Bischof mit Blick auf das von frater Athanasius ausgewählte Evangelium (Johannes 12, 20 – 26). Deshalb gelte es, dem Leben auf der Spur zu bleiben, immer Lernende zu bleiben, auch im Glauben, und immer am Gebet festzuhalten. Provinzial Pater Markus Hau verwies in seinem Dankwort auf die Erfahrung, dass Dienen auch Herrschen sein könne. Und er dankte Bischof Schick, dass er dem neuen Diakon und allen Anwesenden aus dem Geist Jesu Christi erschlossen habe, was dienen wirklich meint. Musikalisch gestalteten den Weihegottesdienst der »Projekt-Chor Haus Wasserburg« unter Leitung von Pater Alexander Diensberg, sowie der Chor der Internationalen Ausbildungskommunität an der Hochschule. Diese jungen Pallottiner begleiteten mit afrikanischen Rhythmen und Gesängen die Gäste von der Pallottikirche hinauf in den Speisesaal der Hochschule, wo das Fest bei Speis und Trank, Begegnung und Austausch seinen Ausklang fand. red Freude nach dem Weihegottesdienst: Diakon Athanasius Onyegesi, Bischof Eduard Schick, Provinzial Pater Markus Hau

8 In allen Kirchen der Erde wird in der Nacht zum 25. Dezember das Evangelium des Lukas verkündet, das von der Geburt Jesu Christi in Betlehem spricht und vom Gesang der Engel auf den Hirtenfeldern: »Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden den Menschen seiner Gnade«. PALLOTTINER WEIHNACHTEN Diesen Frieden Gottes wünschen die Brüder und Patres der Pallottiner-Gemeinschaft in Deutschland und Österreich allen Leserinnen und Lesern von »PALLOTTIS WERK« zum Weihnachtsfest 2025 und für alle Tage des neuen Jahres 2026!

9 PALLOTTINER INTERNATIONAL Papst Leo und Vinzenz Pallotti Zwei Tage nach seiner Amtseinführung besuchte der neue Papst den Wallfahrtsort Genazzano. Als Leo XIV. die erste Hl. Messe als Papst auf dem Peterplatz feierte, fiel Beobachtern auf, dass neben dem Altar nicht die dort üblich platzierte Madonna stand, sondern das Bild der »Mutter vom Guten Rat«. Dieses Bild »verbindet« den Papst mit Vinzenz Pallotti. Zwei Tage nach seiner Amtseinführung, am 10. Mai, fuhr Papst Leo XIV. nach Genazzano. Das Städtchen in den Albaner Bergen beherbergt die Wallfahrtskirche »Maria, Mutter vom guten Rat«, die seit über 600 Jahren vom Augustinerorden betreut wird. Das Gnadenbild, ein Fresco aus einer Kirche in Shkodra in Albanien, kam im 15. Jahrhundert nach Genazzano. Hoch verehrt wurde das Bild auch von Papst Leo XIII., der die Kirche 1902 neu ausstatten ließ, und sie 1903 aufsuchte. Selbst Augustiner kennt Leo XIV. den Ort und das Bild bestens. In Deutschland ist es bekannt durch die Augustiner in Würzburg. Auch Vinzenz Pallotti verehrte diese Darstellung der Mutter Jesu. 1845 reisten spanische Benediktiner als Missionare über Rom nach Australien und errichteten 70 km nördlich von Perth eine Abtei namens New Norcia. Sie zählt heute zu den Touristenattraktionen Westaustraliens. Der Gründerabt und spätere Bischof Roderindo Salvado hatte in Rom Vinzenz Pallotti kennen gelernt, der immer an der Arbeit in den Missionen interessiert war und sie unterstützte. Abbate Pallotti schenkte vor der Abreise dem Benediktiner ein Bild der »Mutter vom guten Rat«. Dieses Bild – kostbar eingerahmt durch eine Stiftung des spanischen Konsuls in Westaustralien – ziert heute die linke Seitenkapelle der Abteikirche und wird seit Ende der 1940er Jahre als Gnadenbild verehrt. Warum? Neben der Abtei hatten die Mönche ein riesiges Getreidefeld angelegt. Im Dezember 1947, also im heißen australischen Sommer, wollte man erstmals ernten. Da wurde das Buschland um die Abtei (vermutlich als Sabotageakt) angezündet. Das Feuer erreichte rasch das Feld und bedrohte auch das Gebäude. Mönche und Aborigines wurden der Lage nicht Herr. Da holte ein Missionar das Marienbild, hielt es gegen das herannahende Feuer und bat die Mutter Jesu um Hilfe. Plötzlich drehte der Wind; die Gefahr war gebannt. Die Mönche waren erleichtert und dankbar. Die Aborigines konnten es nicht fassen. »Das hat die weiße Frau getan«, so ihr einhelliges Urteil. Als 2001 der damalige Provinzial, Pater Norbert Hannappel, zum Jubiläum »100 Jahre Pallottiner in Australien« war, besuchte er auch die Mönche in New Norcia. Sie zeigten ihm das Bild. Und Pater Hannappel war freudig erstaunt, dass eine Tafel auf die Herkunft des Bildes als Geschenk Vinzenz Pallottis verwies und auf die Wundermacht der »Mutter vom guten Rat«. red Papst Leo XIV. besuchte am 10. Mai die Wallfahrtskirche in Genazzano in den Albaner Bergen, die das Bild der »Mutter vom guten Rat« beherbergt.

10 PALLOTTINER VOR ORT Abschied nach über einem Jahrhundert Die Gemeinschaft verlässt schweren Herzens Hofstetten im Bayerischen Wald Mit einem feierlichen Gottesdienst haben sich die Pallottiner am Sonntag, dem 27. Juli, aus Hofstetten im Vorderen Bayerischen Wald verabschiedet. Über 180 Besucherinnen und Besucher kamen in und vor der Kapelle des Apostolatshauses zusammen, um traurig und dankbar zugleich zurückzuschauen. Dieser Tag markierte das Ende einer Ära, die über 100 Jahre zuvor begonnen hatte. Am 7. September 1919 hatte die norddeutsche Pallottinerprovinz mit Sitz in Limburg das Anwesen in Hofstetten von der Diözese Regensburg übernommen. Bereits kurz nach dem Erwerb begann man mit dem Bau eines neuen Hauses, das 1922 fertiggestellt wurde. Im Jahr 1947 ging das Haus im Zuge eines Tauschs an die süddeutsche Pallottinerprovinz mit Sitz in Friedberg bei Augsburg über. Neben der Landwirtschaft, die der Versorgung verschiedener Pallottiner-Niederlassungen diente, beherbergte das Haus bis 1965 auch das Brüdernoviziat und stand für Einkehrtage offen. 1990 wurde hier erstmals Pater Norbert Lauinger Rektor, der das Haus nun mehr als 30 Jahre prägte. Jetzt wurde Hofstetten als sogenanntes Apostolatshaus der Pallottiner ein Zentrum für Exerzitien, spirituelle Bildung und Erholung. Pater Lauinger lud interessierte Laien ein, die Spiritualität Vinzenz Pallottis kennen zu lernen und in ihrem Leben umzusetzen. So entstand der »Apostolatskreis Hofstetten«. Mit der Zeit wurde das Haus zu einem Zentrum der »Vereinigung des katholischen Apostolates« (Unio) für gesamt Deutschland, nicht zuletzt durch das Engagement der Eheleute Roswitha und Alois Wittmann. Hatten seit 1955 Theresienschwestern mit den Brüdern und Patres zusammen gearbeitet, kamen 1988 Missionsdominikanerinnen von Strahlfeld, 2005 Mallersdorfer Schwestern und 2016 für drei Jahre eine Hildegardisschwester ins Haus. Sie wirkten stark an der gastlichen Atmosphäre von Hofsteten mit. Wertvoll für das Haus war auch die Liebe Pater Lauingers zu Natur und Kunst. So gehörten Blumen und Tiere zu Hofstetten; und kein geringerer als Walter Habdank versah die »Meindl-Kapelle« mit einer Kreuzdarstellung und einem Pallotti-Portrait. Zum Wirken der Pallottiner in Hofstetten gehört auch die langjährige Betreuung der Pfarreien in Michelsneukirchen, Dörfling, Gfäll, Arrach und Rettenbach; nicht zu vergessen das Eustachius-Kugler-Haus in Roding. Wandel und Mitgestaltung von Kirche und Welt Provinzial Markus Hau würdigte im Abschiedsgottesdienst die bedeutungsvolle Geschichte von Hofstetten. Er beschrieb den Abschied als schmerzhaften Prozess der Entwurzelung – nicht nur geografisch, sondern auch emotional und spirituell. »Einen Ort aufzugeben, der so lange Halt war, vielen Heimat und Fluchtpunkt. Hofstetten war stets ein Ort, Gott zu begegnen. Das tut weh«, sagte Pater Hau. Aus christlicher Sicht könne eine Entwurzelung jedoch auch als Neuanfang, als Weg, als Chance zur Veränderung, zu Heilung und zum Aufbruch verstanden werden. Sie könne die Verabschiedung Für viele Jahre für viele Menschen Heimat, Brunnenhaus und Inspiration: das Apostolatshaus in Hofstetten.

11 PALLOTTINER VOR ORT von Vergangenem frei machen für etwas Neues – für eine neue Verwurzelung aus dem Geist des Apostolats, in der Nachfolge Jesu. Und: »Auch der heilige Vinzenz Pallotti mahnt uns: Geht, bleibt Pilger, dann werdet ihr im Segen sein!« Hofstetten sei über Jahrzehnte ein Ort des Rückzugs, der Begegnung mit Gott und ein fester Anker im Leben vieler Menschen gewesen. Nun gehe eine prägende Phase zu Ende – eine Entscheidung, die unter anderem auf den demografischen Wandel im Orden zurückzuführen sei. Die Gemeinschaft zähle in Deutschland noch etwa 150 Brüder und Patres, von denen 40 unter 60 Jahre alt seien. Der Rückzug aus Hofstetten bedeute jedoch nicht das Ende pallottinischer Sendung, sondern vielmehr eine Verlagerung der Kräfte – im Geiste des Ordensgründers Vinzenz Pallotti, der alle Christinnen und Christen immer wieder zur aktiven Mitgestaltung von Kirche und Gesellschaft aufrief. Ein geistliches Zentrum von regionaler Ausstrahlung Auch die stellvertretende Landrätin Gerlinde Graßl blickte in ihrer Ansprache auf die beeindruckende Entwicklung des Hauses zurück. Aus einem abgelegenen Bauernhof sei ein geistliches Zentrum von regionaler Ausstrahlung geworden – ein Ort, an dem christlicher Glaube gelebt, Gemeinschaft gepflegt und Bildung vermittelt worden sei. Sie erinnerte an die drei zentralen Anliegen der Pallottiner: die Vertiefung des Glaubens, den Einsatz gegen weltweite Armut und das Zeugnis der grenzenlosen Liebe Gottes. Die Bürgermeisterin von Falkenstein, Heike Fries, erinnerte an die Feierlichkeiten zur 100-jährigen Grundsteinlegung der Hauskapelle im Jahr 2022. Damals habe es noch Hoffnung auf eine Zukunft am Standort gegeben – gestützt durch eine engagierte Gruppe von über 20 Ehrenamtlichen, die in einer Zukunftswerkstatt konkrete Konzepte für die Weiterführung des Hauses entwickelten. Trotz des Weggangs bleibe der Wunsch bestehen, Hofstetten als geistlichen Ort zu erhalten. Dekan Ralf Heidenreich ordnete den Abschied als Teil eines umfassenderen Umbruchs in der Kirche ein. Auch wenn ein Kapitel geschlossen werde, bleibe das Buch des Glaubens geöffnet. Pfarrer Adolf Schöls erinnerte an zahlreiche Priestertreffen, die in seiner Zeit als Seelsorger in Nittenau in Hofstetten stattgefunden hatten. Spiritueller Mittelpunkt einer starken Gebetsgemeinschaft Domkapitular Josef Kreiml aus Regensburg unterstrich, dass mit jeder Entwurzelung auch die Chance für neues Wachstum einhergehe. Ein Beispiel dafür sei Pater Klaus Schäfer, der als Klinikseelsorger in Regensburg tätig bleiben werde. Claudia Rosenhammer, Vertreterin des Apostolatskreises und der Zukunftswerkstatt, sprach von ihrer großen Liebe und Beheimatung im Haus, von vielen wunderbaren Erfahrungen und äußerte die Hoffnung, dass Hofstetten auch in Zukunft als spiritueller Mittelpunkt bestehen könne. In den letzten Jahren sei dort gerade in den Zeiten der Unsicherheit eine starke Gebetsgemeinschaft zusammengewachsen. Pater Hau dankte dem letzten Rektor von Hofstetten, Pater Markus Reck, für seine geistliche und organisatorische Leistung vor Ort, die ein so festliches und versöhntes AbschiedNehmen ermöglicht habe. Dieser bedankte sich bei den 16 Mitarbeitenden, die mit großem Engagement für das leibliche Wohl der Gäste sorgten. So überwog bei Speis und Trank trotz Freude. red Gute Stimmung im Speisesaal: die Küche von Hofstetten hielt immer Leib und Seele zusammen! Wo alles begann: Kapelle der Scherzhaften Muttergottes, 1885 gestiftet von Maria und Josef Meindl. Plaudern »von den guten, alten Zeiten«: Rektor Pater Markus Reck mit Dominikanerinnen, die einst zur »Seele des Hauses« gehörten.

12 PALLOTTINER VOR ORT »Hier kann ich meine Berufung leben.« Seit mehr als 25 Jahren gibt es das »Geistliche Zentrum an Haus Wasserburg«. Schon als Student war Pater Dirk Gottwald der Begriff »Lebensmehrung« wichtig. Darum absolvierte er parallel zum Studium eine therapeutische Ausbildung und ist heute Menschen in Not ein guter Begleiter. Aus ganzem Herzen Seelsorger und Therapeut: Pater Dirk Gottwald Wir sitzen im Gesprächszimmer des »Geistlichen Zentrums an Haus Wasserburg«. Der Blick aus dem Fenster geht auf die Jugendbildungsstätte in Vallendar-Schönstatt; daneben die Pallottikirche. Hier lebt und arbeitet Pater Dirk Gottwald. Hier ist er Vizerektor der elf Pallottiner, die zur Hausgemeinschaft gehören. In der Pallottikirche feiert er regelmäßig Gottesdienste. Sein Schwerpunkt liegt im »Geistlichen Zentrum an Haus Wasserburg«. Das »an Haus Wasserburg« ist ihm wichtig. Denn »Haus Wasserburg« sei »im Großraum Koblenz-Neuwied eine Marke«. In der Tat sind die Gottesdienste und die Bildungsarbeit überregional gekannt und geachtet. So kommt es, dass sich immer wieder Leute an Pater Gottwald bzw. das »Geistliche Zentrum« wenden. 1967 in Solingen in der dortigen Pallottiner-Pfarrei geboren, engagierte er sich stark in der Jugendarbeit, und wurde dann selbst Pallottiner. Schon während des Studiums wurde ihm der Begriff »Lebensmehrung« im Sinn einer Qualität wichtig. Er wollte Menschen in seelischer Not qualifiziert begleiten. Deshalb begann er während dieser Zeit eine therapeutische Ausbildung. Bei Pater Gerhard Domann, der damals an der Hochschule in Vallendar das Fach Pastoralpsychologie vertrat, schrieb er seine Diplomarbeit »Geistliche Begleitung in der Spannung von Anpassung und Selbstverwirklichung«. 1999 kam es zur Gründung des »Geistlichen Zentrums an Haus Wasserburg«. In seiner Homepage stellt sich das Zentrum so vor: »Geistliches Zentrum für Spiritualität und Begleitung. Offen für alle, die aufgrund ihrer persönlichen Lebenssituation neue Orientierung suchen oder für sich eine kontinuierliche Begleitung wünschen«. Pater Gottwald arbeitet mit verschiedenen Teams zusammen; als Pallottiner wirken mit ihm die Patres Arthur Pfeifer und Helmut Scharler. Es kommen Menschen zu ihm mit ihren Fragen und Nöten. Er hört zu, er begleitet, er berät einzelne, Paare und Gruppen. Heute kann er auf ein weites Erfahrungsfeld zurückschauen. Zu seiner Arbeit zählt auch die Begleitung von Pfarrgremien oder Ordensleitungen bzw. Gemeinschaften, die vor großen Veränderungen stehen. Da ist es gut, sagt Pater Gottwald, wenn »jemand von außen« auf die Situation schaut, Ängste und Hoffnungen erkennt und mit den Beteiligten klärt, welche Schritte zu gehen sind. Spannend sei immer der Beginn, sagt er. Meist rufen Menschen an. Er vereinbart einen Erstgesprächstermin, dem weitere folgen können. Er wisse am Anfang nicht, auf welche Situationen er stoße. Da gehe es um Trauerbegleitung oder um Paarbegleitung. Das Thema Angst sei nicht selten. Und manchmal kämen mit der Zeit Dinge zur Sprache, die am Anfang gar nicht im Mittelpunkt standen. Hier begegnet Pater Gottwald auch sexuellem oder geistlichem Missbrauch. Er selbst bewahrt sich seine innere Freiheit durch eine Supervisionsgruppe, die Austausch und berufsbegleitende Reflexion ermöglicht. Was kommt als nächstes neben den Einzel- oder Gruppengesprächen? Pater Gottwald erzählt von einem Bibliodrama-Kurs im Kloster Arenberg bei Koblenz. Man schaut in die Bibel und erlebt so Biblische Zeit. Man verknüpft diese mit dem eigenen Leben und erlebt Lebenszeit. In der Gemeinschaft wird der Kurs so zur Glaubenszeit. Biblische Zeit, Lebenszeit, Glaubenszeit – mit diesem Dreischritt hilft Pater Gottwald suchenden Menschen, Alltag und Glauben zu verbinden. »Ich kann hier echt meine Berufung leben«, sagt Pater Gottwald und muss unser Gespräch beenden, denn das nächste steht an. hz Infos über das »Geistliche Zentrum an Haus Wasserburg« und die »Aktion Patenschaft«: haus-wasserburg.de oder haus-wasserbrug.de/ geistliches-zentrum

13 PALLOTTINER BUNT & BEWEGT Profanierung in Bruchsal Exerzitien in Limburg Besuch in Brasilien Der 29. Juli war für viele in Bruchsal ein trauriger Tag. Nachdem die Gemeinschaft ihre Niederlassung im dortigen St. Paulusheim schon vor über einem Jahr aufgegeben hatte (fünf Pallottiner leben noch in der Stadt), stand nun die Profanierung der Kapelle an. Im vollen Gotteshaus verlas Provinzial, Pater Markus Hau, das entsprechende Dekret des Erzbischofs von Freiburg. Ein Chor aus Lehrkräften der Schule gestaltete den Abschiedsgottesdienst musika- »Was fehlt, wenn Pallotti fehlt?« – unter diesem Motto stand die Exerzitienwoche des Teams vom Jugendhof Pallotti Lennestadt. Hauptberufliche und ehrenamtliche Honorarkräfte zogen sich im August für ein paar Tage ins Missionshaus der Pallottiner in Limburg zurück, um der eigenen Spiritualität auf den Grund zu gehen und sich inSeit Jahrzehnten war kein Oberer aus Deutschland mehr in Brasilien. Im Juli besuchte Provinzial, Pater Markus Hau, die Mitbrüder dort. Vor über 30 Jahren ging Pater Sepp Wasensteiner nach Nordbrasilien und leitet heute lisch. Schulklassen brachten mit Plakaten an den Wänden zum Ausdruck, was ihnen der Geweihte Raum bedeutete. Da waren Stichworte zu lesen wie Ruhe, Stille, Gott, Gemeinschaft erfahren. Der für Bruchsal zuständige Rektor, Pater Christoph Lentz aus Friedberg, erinnerte an den 14. März 1923, an dem erstmals das Allerheiligste in die Hauskapelle übertragen worden war. Seit damals sei der Heilige Raum Herzstück für Schule und Internat gewesen, Ort des Gebetes und der Gemeinschaft vieler Bruchsaler mit den Pallottinern. Offen sprach er an, dass es in den Jahren des Abschiednehmens auch Verletzungen, Enttäuschungen und Missverständnisse gegeben habe, »vielleicht auch das Gefühl der Entwurzelung im tensiver mit der Spiritualität des heiligen Vinzenz Pallotti auseinanderzusetzen. Die Exerzitien boten Raum für persönliche Stille, gemeinsames Gebet, geistliche Impulse und vor allem für den Austausch mit der pallottinischen Gemeinschaft vor Ort. Besonders wertvoll war die Begegnung mit den dort lebenden Pallottinern, die ihre Erfahrungen, ihr Leben und ihren Glauben mit dem Team teilten. Vor allem Pater Heinz-Willi Rivert brachte dem Jugendteam das Gottes-, Kirchen- und Menschenbild Pallottis nahe. Die Impulse aus die Pfarrei in Timbiras mit ihren unzähligen Kapellengemeinden. Seit kurzem arbeiten mit ihm zwei Mitbrüder aus Nigeria. Sieben Pallottiner wirken insgesamt in der Region und in Schulen, Pfarrei und Krankenstationen sechs Pallottinerinnen. Deshalb reiste mit Pater Hau die Limburger Provinzoberin, Schwester Astrid Meinert, mit nach Brasilen. red Glauben« durch den Verlust dieses Raumes. In seinem Gebet dankte Rektor Lentz für die vielen guten Erfahrungen, die die Schulgemeinde hier gemacht habe, für die Eheleute, die sich hier ihr Jawort gaben, für die Kinder, die hier getauft wurden. Und nicht zuletzt für die Mitbrüder, die hier das Wort Gottes glaubwürdig verkündet haben. Er äußerte seine Überzeugung, dass es in Bruchsal neue Formen der Erfahrung und Weitergabe von Glaube und christlicher Hoffnung geben werde. Übrigens: Die Madonna der Kapelle wird in Zukunft einen Platz in der Schule haben. red der pallottinischen Spiritualität, die Offenheit für alle Menschen, das Verständnis von Kirche als gemeinschaftlichem Auftrag – all das wurde greifbar und erlebbar. Viele Teilnehmende spürten neu, wie sehr die Werte Pallottis auch heute Orientierung geben können – persönlich, spirituell und im gemeinsamen Wirken mit jungen Menschen. Theresa Hellekes Von rechts nach links: P. José Orlando da Cruz, P. Cornelius Agajele, P. Edvan Vieira Sena, P. Mark Ezeamaechi, P. Markus Hau, P. Sepp Wasensteiner

14 PALLOTTINER UNIO Einander kennen und verstehen Vom 7. bis 14. September tagte die Generalversammlung der »Vereinigung des Katholischen Apostolates«. Die Vereinigung, meist »Unio« genannt, ist die Ursprungsidee Vinzenz Pallottis. Als »Internationale Vereinigung von Gläubigen« vom Vatikan anerkannt, ist die Generalversammlung das höchste Gremium, das turnusgemäß die Leitung wählt und das Leben der Gruppierung reflektiert. Zusammen im Geiste Pallottis: Die Teilnehmenden der Unio-Generalversammlung. Freude auf dem Petersplatz: Die neue gewählte Präsidentin Gabriela Acerbi (zweite von links) mit Delegierten aus Deutschland und Österreich. Zur Unio gehören in Deutschland die Pallottiner und Pallottinerinnen, die Meringer Theresienschwestern, die Hildegardisschwestern von Pirmasens und eine große Zahl von Frauen und Männern, die »nicht als Ordensleute leben, aber mit nicht weniger Begeisterung, Einsatz und Freude als einzelne oder auch in verschiedenen Gruppen ihre Berufung als Apostel in Kirche und Welt leben«, wie es in einem Resümee der Generalversammlung heißt. Seit einiger Zeit gibt es z.B. neben dem Apostolatskreis Hofstetten, dem Unio-Kreis Hochaltingen oder »Movimento Pallotti« in Berlin die Unio auch im Internet, wo die Gemeinschaft »com-unio« aktiv ist. Die Generalversammlung, die im »Centro San Giovanni XXIII.« in Frascati bei Rom tagte, beschäftigte sich mit der Frage, wie man dem Ideal Pallottis heute Leben und Gesicht geben könne. Heißt das, mitzuwirken an der Fortentwicklung der Kirche zu einer »synodalen Kirche«? Die Versammlung hatte sich das Motto gegeben: »Das Charisma: Eine einzige Gabe, eine einzige Berufung.« Dahinter stand das Lebensideal aus der Apostelgeschichte »Die Menge der Gläubigen war ein Herz und eine Seele…« (Apg 4,32). Viele Teilnehmende erlebten dieses Mal eine neue Atmosphäre der Generalversammlung. Denn im Vorfeld hatte das entsprechende Vatikanische Dikasterium bemängelt, dass auf den bisherigen Versammlungen die Vielfalt der verschiedenen Berufungen nicht genügend zum Ausdruck gekommen sei. Es trafen sich die Präsidentinnen und Präsidenten aus den verschiedenen Ländern, etwa 30 Personen, wobei die Brüder, Patres und Schwestern dominierten. Jetzt kamen fast 80 Frauen und Männer aus aller Welt in Frascati zusammen, um miteinander über die Zukunft zu sprechen, über ihren Auftrag in Kirche und Welt und natürlich auch, um einander kennen- und verstehen zu lernen. Denn die Situation der Kirche ist je nach Ländern und Kontinenten unterschiedlich. So vertrat die Unio aus Deutschland nicht mehr allein der Präsident des Deutschen Koordinationsrates, Pater Edward Fröhling, sondern auch eine Delegation, bestehend aus Irmgard Walter-Mader, Maria Dimpfl, Monika Urban und Thomas Philipp Reiter. Österreich wurde vertreten durch Pater Sascha Heinze und Brigitte Proksch. Die Versammlung wählte für die kommenden fünf Jahre eine neue, internationale Leitung. An der Spitze des »Generalkoordinationsrates« steht als »echte Römerin« Gabriela Acerbi. Alle Delegierten, gleich aus welchem Kontinent sie kamen, waren bewegt von der Frage: Wie kann in Zeiten von Brüchen und Krisen in den verschiedenen Gesellschaften der Glaube an Jesus Christus überzeugend und gewinnend gelebt werden? Wie können Frauen und Männer der Unio suchende Menschen mit der Spiritualität Vinzenz Pallottis in Kontakt bringen? Hier komme es stark auf den Lebensstil, den Glauben und die Glaubwürdigkeit des einzelnen an. Daneben spielten Fragen der Begleitung von Neumitgliedern eine Rolle. Gebet, Gottesdienst und geselliges Beisammensein über alle Sprachgrenzen hinweg gaben der Versammlung eine gute Atmosphäre und eine inspirierende Dynamik. red

15 PALLOTTINER IM GEDENKEN Im Gedenken Pater Alois Scherer geb. 14.08.1939 gest. 5. Oktober 2025 Pater Alfred Schuchart geb. 6.01.1935 gest. 17.10.2025 Manchmal reicht ein einziges Wort, um Hoffnung zu schenken. Ein Satz, um Trost zu spenden. Ein Gedanke, um das Herz zu öffnen. »Worte beflügeln die Seele« ist eine liebevoll gestaltete Sammlung berührender Texte, die zum Innehalten, Nachdenken und Aufblühen einladen. Ob poetisch, nachdenklich oder volDas Geschenkbuch ist ab sofort bestellbar bei Worte beflügeln die Seele In Mannheim aufgewachsen machte er sein Abitur am St. Paulusheim der Pallottiner in Bruchsal. Schon früh hatte er den Wunsch, Pallottiner und Missionar zu werden. Er wollte das Evangelium verkünden mit gewinnenden Worten und sozialem Engagement. Wegen seiner hohen Begabung wurde er nach der Priesterweihe 1965 nach Fribourg in die Schweiz zum Philosophiestudium geschickt, das er in München und Paris weiterführte. 1973 konnte er endlich nach Indien reisen und seine Lehrtätigkeit in Trivandrum aufnehmen. 1981 verweigerte ihm Indien die weitere Aufenthaltserlaubnis. Jetzt übernahm er Kanzlei der Pallottiner: kanzlei@pallottiner.org oder telefonisch unter: +49 6431 401–244 Impulse, die tragen – Worte, die heilen – Glaube, der stärkt Vorlesungen an der Philosophischen Hochschule in Untermerzbach und half in den Teams der Volksmission in Eichstätt, Freising und Bruchsal. Er war ein gern gehörter Prediger. Über längere Zeit war er auch in Allerheiligen im Schwarzwald in der Neuevangelisation tätig. Doch immer zog die Mission. So ging er 2002 nach Uruguay und übernahm von 2007 bis 2014 die deutsche Gemeinde in Buenos Aires in Argentinien. Anschließend war er bis 2017 an der Grabeskirche des Hl. Vinzenz Pallotti in Rom tätig. Aus gesundheitlichen Gründen wechselte er nach Salzburg und 2022 nach St. Joseph Hersberg. ler Lebensfreude – jede Seite dieses Buches ist wie ein stiller Begleiter durch die Höhen und Tiefen des Alltags. Ideal zum Verschenken oder als kleine Auszeit für sich selbst – dieses Buch ist ein Schatz für alle, die spüren, wie heilsam Sprache sein kann. 64 Seiten, 21 x 15 cm, ISBN: 978-3-87614-158-9 In Dingelstädt im Eichsfeld wuchs er mit seinen drei Geschwistern auf und engagiert sich in der Jugendarbeit der Pfarrei und der Schönstattbewegung. So lernt er die Pallottiner kennen. Da er Priester werden will, flieht er in den Westen, besucht das Bischof-Vieter-Kolleg in Limburg, wird Pallottiner und legt am 25. April 1958 in Olpe seine erste Profeß ab. Am 17. Juli 1962 wird er in Vallendar zum Priester geweiht. In Würzburg studiert er Pastoraltheologie und später in Münster Pädagogik. Über 30 Jahre ist er als Professor an der Hochschule in Vallendar tätig, arbeitet gerne in der Erwachsenenbildung, entwickelt das Institut für Wissenschaftliche Weiterbildung und ist Motor der Vallendarer Akademietage. Nach seiner Emeritierung ist er Rektor der pallottinischen Hausgemeinschaft. Pater Schuchart liebte Literatur, Kultur und Musik. Er war ein guter Sänger, was ihm in der Feier der Liturgie zugute kam, ein vornehmer, stets freundlicher Mann, in der Vorlesung und in der Predigt ein überzeugter Verkünder des Evangeliums. Aus gesundheitlichen Gründen kommt er 2024 in das Haus Felizitas der Pallottinerinnen in Limburg.

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54a 54b 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 Waagrecht 1 Weg zum Gnadenort 10 „unterwegs sein“, pilgern 15 Dt. Soziologe (Frankf. Schule) 16 Erster Gen. Sek. der UNO 17 Aarestadt 18 Fließt „schwarz“ in den Tiber 19 Unglück verheißen 21 Willkommen auf deutschem Teller 22 Spuckt Rompilger aus 24 Gar nicht wortkarg 27 Mozarts Zweitname? 29 Im Schnee ein ERN? 30 Sagt Musiklehrer zum Schüler 32 Erzieht den jungen Samuel (AT) 34 Rose tut es gratis 37 Im Farbkasten braun 38 … Moos, nix los! 40 Grab des Apostelfürsten 41 Öl in Kent 42 Nicht in die Ferne 44 Autounterkunft 45 Soviel wie „Stop“ 47 Kurzes Wort für lange Zeit 49 Nicht Bach’s Fuge 50 Steinerne Kette in Chile 52 Musikstadt an der Riviera 53 Luxemburgsender (kz.) 54a … gut, alles gut! 55 Eine Art von Therapie, also! 56 Umfasst 46 Bücher in Hebräisch (Kz.) 57 Tut dem Wohltäter gut 60 Griech. Göttermutter 62 Träge in Chemie 63 Gleich wie Rosl 64 Tiefseemaß 65 Ungar. Ort (ehemals Eger) 67 Nur Verpackung 69 Solingen (Kz.) 71 Spöttisch: Am. Soldat 72 Meist verboten im Museum Senkrecht 1 Einst röm. Göttertempel, jetzt Kirche 2 Geistesblitz 3 Quiche … mit Speck 4 Maß beim Backen 5 Europ. Norm (Kz.) 7 Jagt im arktischen Meer 8 Antwort beim Aufruf 9 Rufname des Wagnerinterpreten Kollo 10 Liegen zum Kauf bereit 11 Ein See voller Benzin? 12 Lazio zur Römerzeit 13 Alles Schwindler 14 Kurzer Augenblick 17 Name des Briefschreibers 20 Auf und …, immer wieder! 23 „Schon“ des Lateiners 25 Sportler trägt es 26 Name der Madridelf 28 Sich (modern) offenlegen 31 Europ. Inselbewohner 33 Mitten in Tibet 35 Oberschenkel (lat.md.) 36 Einstiegstufe 37 Umhüllt dich ganz im Regen 39 Bevor 46 Binnenstaat in Spanien 48 Emmendingen (Kz.) 51 Weihnachten in Rom 54a (ehem.) Arbeitseinheit der Energie 54b Gottgeweiht 55 Seeräubergriff 56 Erz (lat.) 58 Arzt nicht nur für die Nase 59 Fernwelttier 61 Erster Bundespräsident 66 Terror der 70er Jahre (Sigel) 68 Ad acta (Kz.) 70 Olpe (Kz.) Die Lösung des Rätsels senden Sie bitte bis zum 1. Februar 2026 an: Redaktion »Pallottis Werk« Vinzenz-Pallotti-Str. 14 86316 Friedberg oder redaktion@pallottiner.org 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 Waagrecht 1 Gelbe Sommerauen 16 Mörikes Rufname 17 See voller Benzin? 18 Liebe! (Lat.) 19 Folgt oft auch Kontra (Skat) 20 Alte Spielestadt bei Korinth 21 Holland so genannt 24 Meerrettich in Wien 25 Südlichstes Afrika (Abk.) 26 feingliedrig (Stoffart) 27 Spanische Weingegend 30 Unterbricht montan Russland 32 Rachel mochte sie nich (AT) 33 Wer übt sie nicht am Klavier! 35 Gutschein 36 Germanenfrauen waren es 38 „c“ will hoch hinaus 39 Emmendingen am Auto 41 Du darfst etwas später kommen (lat. Abk.) 42 Unser lieber neuer Papst 43 Gehört zum Frühstück 44 Holmium (Abk.) 45 Der gute Graue in Pisa 47 RAHE – Eine Göttin? 48 … ist die Liebe (1 Jo 4,16 b) 50 … bestätigen die Regel 52 „du“ in Rom 53 E-Auto fährt ohne es 54 Zu vielem fähig 55 pünktlich erscheinen (lat. Kz.) 56 Was die Teigwaren vorher waren! 57 Ab… Vor… Hinter… Ur… ?? 59 Ist dieser Baum LEER? 61 Liechtenstein (Kz.) 62 Schweizer Autos tragen es 63 Fast wie Anhalter 67 Fluss bei Koblenz in der Schweiz 68 Männerordensmitglied (OSM) 70 Besungenes Blümchen 71 Mannheim (Kz.) 72 Ist ein Witz 73 Rater, … es gut gemacht! 74 SEIDEN oder Frauenname Senkrecht 1 Geht in die Tiefe 2 An Ihr liegt Frankfurt wirklich 3 … clausus 4 Klagelied in Rom 5 „er war“ in Florenz 6 Neodym (Kz.) 7 Garstig im Haar 8 Beliebtes „Laub“ im Sommer 9 Englische Landkarte 10 Kolosse im Zoo 11 Rhein… bei Schaffhausen 12 Schmelzkunst 13 Nordseeinsel 14 Erbium (Kz.) 15 Bierbrauer beachten sie 21 Kinder, es gibt Leber…, nicht -wurst 22 Längster Fluss der Erde 23 daran (Kz.) 28 Schwarzmeerhafen 29 Schreckensruf (süddt.) 31 Kleidet den Geistlichen 34 Onkel in Madrid 36 Begriff beim Bay. Kartenspiel 37 Ausschnitt 40 Frage: … die Reise 45 … und nieder 46 In Reichweite 49 Unmensch in franz. Lit. 50 Umlaut 51 Magnesium (Kz.) 55 Seeplatte in Kalabrien 56 Irans Hauptstadt 58 Wirkung 60 Papstkrone ehemals 62 Sonnenschutzmittel 63 Schafslaut 64 Ital. Dreifach-Pasta 65 Schlimme Gelenkkrankheit (Abk.) 66 Ravensburg (Kz.) 69 Lateinisches Recht Die Lösung des Rätsels senden Sie bitte bis zum 1. November 2025 an: Redaktion »Pallottis Werk« Vinzenz-Pallotti-Str. 14 86316 Friedberg oder redaktion@pallottiner.org SONNENBLUMENFELDER EDUARD ARAL A M A R E NEMEA TULPENLAND I K R E N RSA FILIGRAN R RIOJA URAL L E A H ETUEDEN BON BLONDE CIS EM W CT LEO EI HO ASINO HERA GOTT T AUSNAHMEN TU GAS BEFAEHIGT ST TEIG N T E I L E R L E T F L C H S MI TFAHRER E A A R E S E R V I T E R I K A M A U Z HAST DENISE Auflösung Heft 3/2025 FRIEDENSSCHLUSS 15 4 6 14 7 2 10 9 3 1 12 13 11 5 8 2 6 1 14 3 13 7 11 8 4 10 5 15 9 12 Rätsel Wir verlosen: 25 kleine, aber feine Buchpreise!

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