12 PALLOTTINER INTERNATIONAL Bei dieser Profess ging es rund Auch Deutsche in Lederhosen feierten in Malawi mit In Zelten war Platz für die große Festgesellschaft, die in Malawis Hauptstadt Lilongwe mit zwei Nachwuchspallottinern feierte. Frater Barnet Chokani Phiri und Frater Yohanne Lucas legten dort ihre Profess auf Lebenszeit ab. Dieses Versprechen nahm ihnen Provinzial Pater Markus Hau ab, der dafür mit Provinzökonom Pater Rainer Schneiders in das ostafrikanische Land gereist war. Sie treten das Erbe Pallottis an Vizeprovinzial Pater Schacknies freut sich über neue Mitbrüder in Südafrika Eine bunte Festgesellschaft feierte im Freien die Profess von zwei jungen Pallottiner-Fratres. Unter anderem mit Vizeprovinzial Pater Björn Schacknies und Provinzökonom Pater Rainer Schneiders (Mitte links) haben sieben junge Mitbrüder in Südafrika ihr erstes Ordensversprechen gefeiert. Die Feierlichkeiten fanden neben der pallottinischen Wallfahrtskirche statt, die der Knotenlöserin geweiht ist. Neben Mitbrüdern und Angehörigen, waren auch kirchliche und weltliche Würdenträger gekommen. Besonders fielen zwei junge deutsche MaZ-Freiwillige (Mitleben auf Zeit) auf, die in Lederhosen teilnahmen. Sie verbringen ihr Auslandsjahr in Malawi. Am Tag nach der ewigen Profess weihte der Erzbischof von Lilongwe, George Desmond Tambala, die Pallottiner-Fratres zu Diakonen. Für die Pallottiner in Südafrika war es diesmal ein ganz besonderes Pallottifest. Denn sieben junge Mitbrüder, die unlängst ihr Noviziat erfolgreich beendet haben, gaben der pallottinischen Gemeinschaft auf ein Jahr ihr erstes zeitliches Versprechen. In der Weihe versprachen sie, sich ganz Gott hinzugeben und Christus in ihrer Lebensform nachzufolgen. Die Sieben hatten ein Jahr Noviziat in Step-Aside mit dem Novizenmeister Pater Anthony Uzor erfolgreich abgeschlossen. Zuvor hatten sie bereits Philosophie in Cedara studiert. Die beiden Pallottiner haben einen Sprachkurs begonnen, um künftig in der Stadt Mzuzu im Norden Malawis als Seelsorger zu wirken. Bisher waren sie nur im warmen Süden des Landes beheimatet. Nun führt ihr Weg in die auf 1.300 Metern Höhe gelegene Universitäts- und Provinzhauptstadt Mzuzu. Dort gibt es zwar keine Liegenschaften der Pallottiner, aber einige Mitbrüder arbeiten bereits in einer Pfarrgemeinde. Josef Eberhard Es war ein großes Fest zusammen mit Freunden, Bekannten und Pfarreimitgliedern. Weil dafür die Hauskapelle von Step-Aside zu klein war, wich man nach Pakerlsdorp aus. Die dortige Pfarrei wurde von einem Pallottiner gegründet und hat Vinzenz Pallotti als Patron. Der Festgottesdienst mit Vizeprovinzial Pater Björn Schacknies wurde für die Pfarrei ein Erlebnis. Die Freude darüber war spürbar, sogar greifbar. Wüste oder Marktplatz? Pater Schacknies fragte in seiner Predigt, ob die Wüste oder der Marktplatz der richtige Ort für einen Pallottiner ist? Beide Orte haben ihre Zeit. Das Noviziat mag eher zur Wüstenzeit gehören, doch dort darf man sich nicht einrichten und muss – wie Vinzenz Pallotti – raus zu den Menschen. Den Abschluss des Tages, nach der Vesper und den Danksagungen, war ein tolles Grillfest der Mitbrüder und Studenten mit Gesang und Tanz bis in die Nacht. Pater Rainer Schneiders
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