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Delegatur Südafrika

Pallotti Farm Komani, P.O. Box 2740
ZA-5322 Queenstown, Südafrika

Tel.: 0027/45/8381374
Fax: 0027/45/8381374
E-Mail: florent_eloundou@yahoo.fr

Zur Geschichte:

Am 14. September 1922 kam eine kleine Schar von Pallottinern mit dem Schiff in Kapstadt an. Die Gruppe bestand aus Bischof Franz Xaver Hennemann PSM und einigen Patres und Brüdern. Sie waren nach Endes des 1. Weltkrieges aus Kamerun ausgewiesen worden und bekamen das Gebiet „Central Cape" - das zentrale Kapland, als Missionsgebiet von der Kirche zugewiesen. Etwas mehr als eine Woche später, nach einer entbehrungsvollen Fahrt in das Landesinnere, kamen sie in Oudtshoorn an. Oudtshoorn war, zu der Zeit, eine sehr reiche Kleinstadt. Doch Katholiken gab es dort wenig. Die Zahl der Katholiken im Inneren der Kapprovinz war verschwindend, entmutigend klein. Für die Pallottiner hatte eine äußerst mühsame Arbeit, eine Steinbrucharbeit, begonnen.

Die Pallottiner stellten sich dieser Aufgabe. Einige Monate später kamen auch Pallottinerinnen. Sie sahen die Not der Armen, den Mangel an Schulerziehung, gründeten Schulen und damit die Basis der Missionsarbeit in Südafrika. Das Ergebnis war ein starker Wachstum der Kirche. Die Diözese Oudtshoorn wird eingerichtet. Die Pallottiner stellten dort den ersten Bischof.

Modell für die Einsatzbereitschaft der Mitbrüder blieb ihr kirchlicher Obere, der auch ihr gesellschaftlicher Obere war, Bischof Franz Hennemann. Bischof Hennemann war ein Verlust für Kamerun, als die Pallottiner gehen mussten, aber er wurde zum Geschenk Gottes an die Kirche in Südafrika. Später wurde er Apostolischer Vikar in Kapstadt. Das Amt eines Erzbischofs von Kapstadt wurde erst eingeführt nachdem Bischof Hennemann im Ruhestand war. Denn es gibt heute immer noch Menschen, die sagen, dass Bischof Hennemann der beste Bischof sei, den Kapstadt je gehabt habe. Sein Seligsprechungsverfahren wird von der Erzdiözese angestrebt.

Fünf Jahre nach Ankunft der Pallottiner im zentralen Kapland kamen sie nach Queenstown. Ein - gemessen an der Größe Südafrikas - kleines Territorium war von dem sehr großen Vikariat Port Elizabeth abgetrennt worden. Hier begannen die Pallottiner ihre Arbeit unter der sehr inspirierten und engagierten Leitung von P. Franz Josef Vogel, der später zum Apostolischen Präfekten ernannt wurde. Sein Nachfolger war P. Johannes Rosenthal, später Bischof und Apostolischer Vikar und ab 11. Januar 1951 erster Bischof von Queenstown.

Zunächst gab es zwei pallottinische Regios in Südafrika. 1948 wurde die Regio Oudtshoorn mit der Regio Queenstown zur südafrikanischen Regio St. Joseph zusammengefasst. In der Hochphase des pallottinischen Einsatzes in Südafrika wirkten mehr als 80 Pallottiner rund um das Kap der Guten Hoffnung. Als die Regio zu einer Delegatur der Limburger Provinz erklärt wurde, hatte sich die Zahl der Mitbrüder auf 20 reduziert.

In den folgenden Jahren kamen auf Initiative der Limburger Provinzleitung hin, Kameruner Mitbrüder der Delegatur Südafrika zur Hilfe und begründeten in Merrivale das Postulat und das Studienhaus für den englischsprachigen Ausbildungsweg in Afrika. In Step-A-Side bei George, wurde ein Noviziat neu begründet. Inzwischen arbeiten auch Pallottiner aus Indien in Kapstadt und wirken in der Ausbildung junger Pallottiner in Merrivale mit. Im Jahr 2006 wurde der Beschluss gefasst, dass Mitbrüder der Delegatur Kamerun ein Haus in Nigeria eröffnen.


Ansprechpartner

P. Florent Eloundou SAC, Delegat


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