St. Paulusheim Bruchsal
Huttenstraße 49
D-76612 Bruchsal
Tel.: (07251) 3856-0
Fax: (07251) 3856-73
E-Mail: st-paulusheim@web.de
Web: www.paulusheim.de
Über diese Einrichtung
Die Pallottiner, die bereits 1915 nach Bruchsal kamen, erbauten 1922 das jetzige St. Paulusheim. Es diente kurze Zeit als Sitz der Süddeutschen Pallottiner-Provinz, daneben vor allem als Gymnasium und Internat, anfänglich für 80 Jungen. Von 1940 bis 1945 musste die Schule unter dem Nazi-Regime geschlossen werden. 1945 wurde die Schule wieder eröffnet und die Schülerzahl wuchs stetig, so dass 1964 das Gebäude erstmals erweitert werden musste. 1969 wurde das St. Paulusheim dann auch für externe Schüler geöffnet, seit 1974 auch für Mädchen. 1986 wurde das Internat geschlossen und seit 1994 sind auch evangelische SchülerInnen an der Schule. Weitere bauliche Erweiterungen folgten, 750 Schüler besuchen derzeit diese Schule.
Heute (Stand April 2009) wohnen im St. Paulusheim 17 Pallottiner. Ein Lateinlehrer, ein Religionslehrer und zwei Schulseelsorger sind noch in der Schule tätig. Seit 1994 gehört die Schule zur Schulstiftung der Erzdiözese Freiburg. Das markante Gebäude und die pastorale Tätigkeit der Pallottiner gehören zu den Menschen dieser Region. Bis heute ist es ein Schwerpunkt in der Arbeit der Pallottiner-Provinz, hier jungen Menschen neben der intellektuellen Bildung eine religiöse und ganzheitliche Entwicklung zu fördern.
Da wir die Idee Pallottis vertreten, dass jeder Mensch Abbild Gottes ist und jeder Christ ein Apostel sein kann, der Jesu frohe Botschaft in und durch sein Leben verkündet, möchten wir hier als Pallottiner Jugendlichen helfen, schon jetzt und später als Erwachsene ihre Aufgabe in Kirche und Welt wahrzunehmen und als mündige Christen aktiv zu werden. Für die Schulseelsorge als Schwerpunkt unseres Hauses ist eine Präsenz im Alltag notwendig, die Gastfreundschaft und offene Türen bietet. Die offene Tür des Schulseelsorgebüros ist dafür ein sichtbares Zeichen, das sagen möchte: Komm herein und sei Gast. Wie auch immer du dich fühlst, was auch immer du mitbringst, du bist hier willkommen.
Anliegen der pallottinischen Schulseelsorge ist neben Religionsunterricht, Meditationsstunden, Kontakten mit der SMV, Besinnungswochenenden mit Klassen, Missionsfesten und Familientagen, Besinnungstagen für Eltern, Wallfahrt, Schulgottesdiensten und Frühschichten auch immer mehr das regelmäßige spirituelle Angebot im Schulalltag sowie bei besonderen Anlässen. Dazu gehören die Kar- und Ostertage, das Abi-Beten am Abend vor den schriftlichen Prüfungen oder die Fahrt nach Taizé an Pfingsten.
Dabei sollen die Schüler die Erfahrung machen, dass Glaube und Gebet in der Schule nicht nur an bestimmten Festen quasi „hervorgeholt" werden, sondern auch im Alltag präsent sind. Das Schulseelsorgezimmer, Meditationsräume, Kapelle und der „Time-out-Raum" laden zu Gespräch, Ruhe und Innehalten ein. Außerdem sind die „pallottinischen spirituellen Angebote im Alltag" dazu gedacht, diese Räume zu füllen. Neben dem einmal monatlich stattfindenden „Pallottiforum"-Gottesdienst wollen der Sonntagabend-Gottesdienst („SoGo"), der Montagmorgenkreis (MoMo), Mittagsmeditationen und die Gebetspause am Freitag sich wie ein roter Faden durch einen Monat hindurch ziehen.
So bleibt Seelsorge im Alltag gegenwärtig und möchte nach dem Beispiel der Emmausgeschichte (vgl. Lukas 24,13-35) Menschen begegnen, sie begleiten (V. 15), gemeinsam Fragen stellen (V. 17), Lösungen und Hilfen aus dem Glauben suchen (V. 27), Gottesdienst feiern (V. 30f.) und zu einem engagierten Leben in Kirche und Welt ermutigen (Lk 24,32-35).
Ansprechpartner
P. Konrad Henrich SAC
Gottesdienst
Täglich 7.30 Uhr im Haus (Oratorium)
Sonntags: 7.30 Uhr und 9.00 Uhr in der Hauskapelle
Jeden 2. Sonntag im Monat 10.30 Uhr Pallotti-Forum (Thematisch gestalteter Gottesdienst)
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