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Zen-Kontemplation im Bistum Essen Mülheim/Ruhr

Steigerweg 1
D-45473 Mülheim / Ruhr

Tel.: 0208 3025247-11 (Büro) -12 (P. Kopp)
Fax: 0208 3025247-21
E-Mail: fragen@zen-kontemplation.de

Web: www.leben-aus-der-mitte.de

Bürozeit: vormittags von 9.00 - 12.00 Uhr (außer Dienstags)


Über diese Einrichtung

Meine Lieblingsbeschäftigung ist es, das Alles im Nichts zu sehen. (Vinzenz Pallotti)

Die Zen-Kontemplation wird für viele Christen zu einem Weg der Glaubenserfahrung. In der heutigen Zeit ist die Überwindung des dualistischen Denkens eine Frage von Sein oder Nichtsein. Sie verbindet alle Menschen in der Erkenntnis und Erfahrung der Einheit, die jede Fremdheit auflöst und in einem neuen Bewusstsein Motiv werden muss zu verantwortlichem Leben in Zuversicht.

Christliche und buddhistische Tradition inspirieren sich gegenseitig zu einem neuen Weg der Selbstfindung und Gotteserfahrung. Auf diesem Weg wird der Alltag entdeckt als Ort der Übung zum geglückten Mensch-Sein. Die Zen-Kontemplation ist bei regelmäßiger Übung eine wesentliche Hilfe für ein sich vertiefendes Gebet, das mit kleinen Schritten den Weg zum Wahren Selbst erschließt. Für Christen kann sie eine Motivation sein zum kontemplativen Gebet.

LEBEN AUS DER MITTE

heißt das Programm der Zen-Kontemplation im Bistum Essen.

Christen entdecken in der Gemeinsamkeit von buddhistischer Zen-Tradition und christlicher Kontemplation einen Weg der Glaubenserfahrung. Die Zen-Kontemplation wird entdeckt als Weg der Integration des Alltags in das christliche Leben.

Ein Weg zum leibhaftigen Glauben

Ein Christ, der die Zen-Kontemplation praktiziert, befindet sich auf einem Weg, auf dem ihm sein Glaube leibhaftig und erfahrbar wird, lebendig in jeder Situation.

Konkrete Hilfen

Die Zen-Kontemplation darf als ein besonderes Geschenk für Christen unserer Zeit betrachtet werden, das ganz konkrete Hilfen gibt, um zu jener Weise des Betens zu führen, die nach ältester christlicher Tradition als tiefstes Gebet, als Kontemplation bezeichnet wird.

Heilsame Wirkung

Im allmählichen Einswerden von Leib und Geist und in der zunehmenden inneren Stille vertieft sich das wortlose Gebet, wird nachhaltiger und beständiger und lässt in der Übung mehr und mehr die heilsame Wirkung erfahren. Außerhalb dieser Übung der Stille wird das Wort für alle anderen Gebetsweisen und für die mitmenschliche Begegnung im Alltag wieder gefüllt und beseelt.

Zen-Kontemplation als Weg zur Gotteserfahrung

Es ist ein Weg, der einem Christen - gemäß seinem guten Willen und seiner Bereitschaft allen Ernstes - ungeahnte Tiefen der Sinnerfüllung seines Lebens und der Gotteserfahrung eröffnet.

Zuspruch und Anspruch

So ist die Zen-Kontemplation nicht im Widerspruch sondern als neue Ermöglichung und sogar als Zuspruch und Anspruch für Christen auf dem Weg hin zum kostbarsten Schatz der christlichen Tradition zu sehen - der Kontemplation. Das meint - im Vertrauen auf die Gnade Gottes - die eigentliche christliche Haltung aus der Kraft der täglich methodischen Übung in der Realisierung im Alltag.

Zur Person

Der Pallottinerpater Johannes Kopp, geb.1927, zum Priester geweiht 1963, gehört zur ersten Generation der christlichen Zenlehrer. 1985 erlangte er durch Koun Yamada Roshi in Kamkura, Japan, die Lehrbefähigung. Die Begegnung von Zen-Buddhismus und Christentum sieht er als Forderung und Inspiration für die Suche nach dem Gemeinsamen, dem kostbarsten Potenzial des Friedens für die Welt.

Wenn Sie mehr über Inhalte und unsere genauen Termine erfahren möchten, dann schauen Sie doch auf unserer Internetseite vorbei. Bitte beachten Sie: Kursanmeldungen nur schriftlich an die oben angeführte Adresse.

Wir müssen Gott einatmen und Gott ausatmen,
Gott in allem finden und Gott allen mitteilen!
Wir müssen Gottes Gegenwart ausstrahlen!
(Vinzenz Pallotti)


Ansprechpartner

P. Johannes Kopp SAC


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