Zen-Kontemplation
Leben aus der Mitte
Meine Lieblingsbeschäftigung ist es, das Alles im Nichts zu sehen. (Vinzenz Pallotti)
In der heutigen Zeit ist die Überwindung des dualistischen Denkens eine Frage von Sein oder Nichtsein. Sie verbindet alle Menschen in der Erkenntnis und Erfahrung der Einheit, die jede Fremdheit auflöst und in einem neuen Bewusstsein Motiv werden muss zu verantwortlichem Leben in Zuversicht.
Christliche und buddhistische Tradition inspirieren sich gegenseitig zu einem neuen Weg der Selbstfindung und Gotteserfahrung. Auf diesem Weg wird der Alltag entdeckt als Ort der Übung zum geglückten Mensch-Sein. Die Zen-Kontemplation ist bei regelmäßiger Übung eine wesentliche Hilfe für ein sich vertiefendes Gebet, das mit kleinen Schritten den Weg zum Wahren Selbst erschließt. Für Christen kann sie eine Motivation sein zum kontemplativen Gebet.
LEBEN AUS DER MITTE heißt das Programm der Zen-Kontemplation im Bistum Essen.
Der Pallottinerpater Johannes Kopp, geb.1927, zum Priester geweiht 1963, gehört zur ersten Generation der christlichen Zen-Lehrer. 1985 erlangte er durch Koun Yamada Roshi in Kamkura, Japan, die Lehrbefähigung. Die Begegnung von Zen-Buddhismus und Christentum sieht er als Forderung und Inspiration für die Suche nach dem Gemeinsamen, dem kostbarsten Potenzial des Friedens für die Welt.
Wir müssen Gott einatmen und Gott ausatmen,
Gott in allem finden und Gott allen mitteilen!
Wir müssen Gottes Gegenwart ausstrahlen!
(Vinzenz Pallotti)






















