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Pallottinische Berufungspastoral

Es kann nicht leben, wer nicht liebt (Vinzenz Pallotti)

Begeisterung ist ansteckend. Wenn das nicht so wäre, gäbe es heute sicher keine Gemeinschaften Vinzenz Pallottis mehr, denn er war ein Begeisterter und konnte so überzeugend seinen Glauben leben und davon reden, dass er viele Menschen für Gott in seiner Zeit gewann und durch seine Idee bis heute gewinnt.

Pallotti war so sehr begeistert von Gott und seiner unendlichen Liebe zu uns Menschen, dass er gar nicht verstehen konnte, wie es Menschen geben kann, die ohne diese Liebe leben können. So war es seine Idee, dass alle Menschen, die diese Liebe Gottes zumindest erahnen können, auch die Aufgabe haben, sie weiterzugeben, andere Menschen zu dieser unerschöpflichen Quelle des Lebens zu führen.

Dabei geht es nicht darum, große Aktivitäten zu entfalten, sondern einfach nur darum, durch mein alltägliches Leben überzeugend zu sein. Je mehr ich mich auf Gott einlasse, desto mehr darf ich erfahren, dass Gott jeden Menschen überreich beschenkt:

- mit dem Leben,
- mit Liebe,
- mit Fähigkeiten.

So können wir Menschen gar nicht anders, als das, was uns selbst geschenkt wird, einander weiter zu schenken. Das ist für Vinzenz Pallotti die eigentliche Berufung eines jeden Menschen: in mir selbst entdecken, was Gott in mich hineingelegt hat und dann mein Leben aus dieser Entdeckung heraus zu gestalten.

Mit den Angeboten der Berufungspastoral möchten wir (junge) Erwachsene zwischen 18 und 40 Jahre auf dieser Entdeckungsreise begleiten. Sie sollen dadurch Anregungen und Hilfen bekommen, um ihrer Berufung auf die Spur zu kommen.

Mit unseren Angeboten geht es uns in erster Linie nicht darum, Männer für unsere Gemeinschaft zu gewinnen. Vielmehr möchten wir alle, die sich bei uns melden, auf der Suche nach ihrer Berufung begleiten. Wenn dieser Weg zu uns oder in eine andere Gemeinschaft oder in den Priesterberuf führt, freuen wir uns darüber natürlich sehr. Aber nicht weniger groß ist unsere Freude, wenn jemand für sich eine bewusste Entscheidung trifft, wie er verantwortlich und aktiv Kirche und Gesellschaft mitgestalten will. 

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