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Seelsorge

„Ich möchte Speise für Hungernde sein, Kleidung für Nackte, Trank für Dürstende, Stärkung für Schwache." Pallotti war mit Leib und Seele Seelsorger. Unermüdlich auf den Straßen Roms unterwegs, suchte er den Weg zu den Menschen. Er wollte ihnen Gott bringen: seine Zuwendung, seine Vergebung, seine Heilung, Trost und Zuspruch. Es vertrauten sich ihm die Armen Roms genauso an wie mancher Kardinal und auch der Papst.

Dieses Bild des Heiligen fasst auch das Erbe zusammen, das er den Pallottinern hinterlassen hat: Unermüdlich unterwegs zu sein, um den Menschen die unendliche Liebe Gottes nahe zu bringen. Alle Unterschiede zwischen Menschen verlieren dabei an Bedeutung. Vielmehr geht es darum, ganz bei den Menschen und in ihrer Welt zu sein und dabei auf die grenzenlose Liebe Gottes aufmerksam zu machen. Da kann jeder und jede mitmachen: „Kümmert euch im Namen Gottes darum, dass alle sich untereinander kümmern", kann ein Slogan das pallottinische Anliegen in die heutige Zeit übersetzen.

Leib-Sorge und Seel-Sorge gehören zusammen: das, was jeder/jede braucht, um ein menschenwürdiges Leben zu führen. Pallottiner versuchen, mit allen zusammen zu arbeiten, die sich ähnlichen Zielen verpflichtet fühlen. Die Kräfte müssen gebündelt werden, Netzwerke der Nächstenliebe und des Gottvertrauens sich ausbreiten.

Pallotti war beides: Träumer und Realist. Diese Gratwanderung ist für die Pallottiner nicht immer leicht. Der große Traum von einer Menschheit, deren bunte und kostbare Vielfalt getragen ist von der Einheit, die uns alle verbindet: das Antlitz Gottes in jedem menschlichen Wesen zu erkennen und sichtbar zu machen.

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