Projekte
Kamerun
Container für Schreinerei in Elat-Minkom angekommen
Der von der Missionsprokura der Pallottiner organisierte Containertransport mit Holzbearbeitungsmaschinen für die Pallottiner Schreinerei-Lehrwerkstatt im zentralafrikanischen Kamerun ist Mitte Januar angekommen. Etwa 40 Kilometer von der Hauptstadt Yaoundé entfernt erhalten hier Jugendliche - Mädchen und Jungen - eine Schreinerausbildung, die von Pallottinern vor Ort mit viel Engagement geleitet wird. Mit finanzieller Hilfe der katholischen Kirchengemeinde in Bad Berleburg und des Deutsch-Kameruner Freundeskreises in Limburg an der Lahn konnte dieses Projekt durchgeführt werden. Die Firma Brück-Kg in Bad Camberg half bei der Verladung des Containers am 10. Dezember 2009 und die "Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit" (Gtz) in Eschborn finanzierte den Transport.
Indien
Dienerinnen Christi im Einsatz für Kinder, Alte und Vernachlässigte
Sr. Virginia und Sr. Hellen engagieren sich seit 1997 mit großem Einsatz in der Schule von Thanjavur für die Ausbildung von Buben und Mädchen aus der Kaste der Dalith, der untersten Gesellschaftsschicht. Seit Jahren hielten sie Ausschau nach Geldgebern, um die Schule zu erweitern. Letztendlich nahmen sie Geld auf, erweiterten die Schule, um den Buben und Mädchen einen qualifizierten Abschluss an einer English Medium School zu ermöglichten. Nun müssen sie nicht nur das Darlehen, sondern auch die jährlichen Zinsen zahlen. Immer wieder bitten Sie um unsere Hilfe. Da sie selber arm und bescheiden leben, wollen wir ihnen helfen. Khristsevikas, übersetzt Dienerinnen Christi, sind die erste pallottinische Frauengemeinschaft in Indien. Es ist eine kleine Gemeinschaft selbstständiger Frauen, die sich im sozialen Bereich für Kinder, Alte und von der Gesellschaft Vernachlässigte einsetzen.
Gemeinde-Haus
"Der Mensch lebt nicht vom Brot allein"
Kann man angesichts der menschlichen Not in dieser Welt noch um Geld für den Bau von Kirchen werben? Würde man in einer Welt leben, in der nur das "entweder - oder" zählt, so gäbe es nur eine Antwort: Nein. Der Mensch ist nach Gottes Willen kein "Entweder -Oder-Modell", sondern ein "Sowohl-Als-auch". Der Mensch ist Abbild Gottes, der nach dem Unendlichen strebt und aus dieser Sehnsucht heraus wiederum diese Welt gestaltet. Nein, der Mensch lebt nicht nur vom Brot allein. Vielmehr benötigt er Orte, die in dieser Welt schon Gott gehören. Der Mensch in seiner Leiblichkeit benötigt den bergenden Raum, die sichere Stätte, wo er in Ruhe auf Gott warten und beschenkt von diesem Gott die Welt bewegen kann. So benötigen wir Kirchen, in denen sich die Menschen zusammenfinden, um zu erkennen, was diesem Leben nützt. Ja, der Mensch lebt auch von jedem Wort, das aus dem Munde Gottes kommt. Darum bauen wir Kirchen.
Südafrika
Theologiestudenten im Einsatz für Aidswaisen in Howick
Der Einsatz für die Benachteiligten gehört für uns Christen wesenhaft zum Glauben. "Zeig mir deinen Glauben ohne die Werke und ich zeige dir meinen Glauben aufgrund der Werke. "(Jak 2,18), schrieb schon der heilige Jakobus. Der Glaube an den befreienden Gott findet seinen Ausdruck in der sozialen Arbeit, die den Menschen eine Chance bietet, aus bedrückenden Verhältnissen befreit zu werden. So haben unsere Theologiestudenten in Merrivale die Aufgabe übernommen, sich für Aidswaisen in der nahe gelegenen Stadt Howick zu engagieren. Wir geben Ihnen die Mittel an die Hand, um gemeinsam mit anderen Bürgern, den unschuldig kranken Kindern beizustehen. Die Kinder erhalten täglich eine warme Mahlzeit und medizinische Hilfe. Ihre Familien - sofern sie noch existieren - beziehungsweise jene Familien, die sie aufgenommen haben, werden ebenfalls mit Lebensmitteln und - wenn nötig - Kleidern unterstützt. Im November 2009 konnte die Missionsprokura 5.000,- € Spendengelder an das Straßenkinder-Projekt in Howick (Südafrika) überweisen. Damit kann das im Frühjahr erworbene Haus zu Ende saniert und die Räume für den Vorschulunterricht und die Nachmittagsbetreuung bezugsfertig gemacht werden. Außerdem werden damit für vier weitere Kinder Schuluniformen und Lehrmittel angeschafft. Der Schulbesuch ist damit für ein ganzes Jahr gesichert.
Brasilien
Hoffnung formt Zukunft: Zwei Kindergärten in Londrina
Kinder - Kinder - Kinder. In zwei Kindergärten sorgt sich P. Franziskus Schneider um ungefähr 300 Kinder. Seine Pfarrei steht am Stadtrand der mehr als 600.000 Einwohner fassenden brasilianischen Großstadt Londrina. Mit Hilfe der Spenden aus Deutschland hat Pater Schneider nicht nur die Pfarrei, sondern auch die beiden Kindergärten aufgebaut. Während die Pfarrei sich selbst erhält, benötigt die Arbeit rund um die Kindergärten noch Geld. Die Kinder erhalten täglich zu essen und die etwas Älteren werden bereits spielerisch auf die Schulzeit vorbereitet. So kommen sie heraus aus einem tristen Alltag am Rande der Großstadt, erhalten eine soziale Formung und eine an christlichen Maßstäben ausgerichtete Erziehung. Wir haben die Kindergärten gemeinsam besucht. Wenn der ansonsten ernste Mitbruder alle möglichen Späße mit den Kindern macht, erkennt man, hier wird Christentum real, hier schafft der Glaube neues Leben und Hoffnung formt Zukunft.
Indien
Für eine Zukunft außerhalb der Steinbrüche: Zentrum für Frauen und Schule
Pater Emanuel Savariaradimai studierte in Deutschland, ging nach Indien zurück und gründete am Stadtrand von Madurai ein Haus zu religiöser Fort- und Weiterbildung. Hier gab er das, was er gelernt und erfahren hatte, an religiös interessierte Menschen weiter. Er hatte Erfolg und viele kamen von weit her zu ihm. Mit diesen Menschen setzte er sich für die in der Umgebung des Hauses lebenden Bewohner der Dörfer ein. Sie arbeiteten in den Steinbrüchen der Umgebung und waren zumeist Analphabeten. Ganze Familien hatten keine andere Zukunft, als in täglich harter Arbeit mit weniger Lohn von der Hand in den Mund zu leben. Für die Frauen eröffnete er ein Zentrum in dem sie nähen lernen konnten und für die Kinder eine Schule. Diese Schule wird nun von Jahr zu Jahr ausgebaut und erweitert und ermöglicht immer mehr Kindern eine Zukunft außerhalb der Steinbrüche.
Mosambik
Den Geist des Glaubens wachhalten: Errichtung eines Priesterseminars
Vor etwa 10 Jahren übernahmen unsere brasilianischen Mitbrüder von der Provinz Santa Maria ihre erste Missionsstation in Mosambik. Mosambik - ein Land am Rande Afrikas, das sich nur wenig entwickelt hat. Im Pfarrhaus neben der Kirche in Inhambane nahmen die Patres junge Kandidaten auf, die sich für die Pallottiner interessierten. Im Laufe der Zeit formierte sich ein fester Kern an Männern, die sich entschlossen, Priester zu werden. Daher wollen die Mitbrüder nun ein Seminar errichten, in dem die künftigen Priesteramtskandidaten in der geistlichen und leiblichen Betreuung der Gemeinschaft zu Priestern geformt werden. Als treue Helfer des Wortes Gottes sollen sie in der Not des alltäglichen Lebens, den Geist des Glaubens und der Zuversicht wach halten. Dies ist Teil unserer pallottinischen Spiritualität, in der wir bestrebt sind, den Wert des Menschen von Gott her zu begreifen und ihn in dieser Welt zu bezeugen.
Argentinien
Eine Idee Vinzenz Pallottis umsetzen: Exerzitien- und Bildungshaus in Empalma Lobos
Unsere Mitbrüder in Argentinien leben von dem Geld aus der Arbeit, in den von ihnen betreuten Pfarreien. Da auch Argentinien von den wirtschaftlichen Niedergängen der vergangenen Jahre stark betroffen ist, wird dies von Jahr zu Jahr schwerer. In besseren Zeiten erwarben sie ein Haus in Empalma Lobos und bauten es als spirituelles Zentrum für Exerzitien und Besinnungstage um. Die Neubelebung einer Idee Vinzenz Pallottis, nach der die Laien als gleichberechtigter Teil mit der Patres- und Brüdergemeinschaft und den Schwesterngemeinschaften die Vereinigung des katholischen Apostolates bilden, hat die Exerzitientätigkeit neu inspiriert. Um der neuen Aufgabe als Schulungszentrum der UNIO gerecht zu werden, muss das Haus aber renoviert werden. Dafür bedarf es allerdings mehr Geld, als die Mitbrüder zurzeit aufbringen können. So wollen wir Ihnen helfen, damit sie ihrem Auftrag entsprechen können.
Weitere Hilfsmöglichkeiten
Priesterpatenschaften: Die Kosten für die Ausbildung eines Priesters beläuft sich auf insgesamt 3.000,- €
Boarding: In Schülerheimen erhalten Kinder aus sehr armen Verhältnissen, Unterhalt, Schulbildung und Erziehung. Die Patenschaft für ein Kind beträgt monatlich 15,- €
Schulen in Indien: Wir unterhalten über 20 Schulen auf dem Land, weitab aller Städte.
Lepra: Für die Leprosen und ihre Kinder unterhalten wir in Indien eine Leprastation mit angeschlossener Schule. Helfen Sie durch eine Patenschaft in Höhe von 50,- €
Aktion Ziege für Afrika und Indien: Arme Familien bekommen eine Ziege gestiftet, mit der Auflage: Das erste Jungtier muss an eine andere arme Familie weitergegeben werden. Eine Ziege kostet 50,- €
Aktion Chance: Sie beteiligen sich an den Kosten für die berufliche Ausbildung eines mittellosen indischen Jungen oder Mädchen. 500,- Euro werden für die Ausbildung eines dieser jungen Menschen benötigt.
Messtipendien: Helfen der Pfarrei zu bestehen und in den von Ihnen bestellten Messen wird Ihrer Anliegen gedacht.
Weitere Aktionen
30.11.-02.12.2012
Salzburger Adventssingen - „Der Stern“
01.-25.08.2012




















