Missionar auf Zeit (MaZ)
Mitbeten - Mitarbeiten - Mitleben
MaZ ist eine Möglichkeit für junge Frauen und Männer für ein Jahr in einem Land der sog. Dritten Welt mitzuleben, mitzubeten und mitzuarbeiten. Es ist ein Einsatz für die Eine Welt, der das Bewusstsein für die Strukturen der Ungerechtigkeit fördern soll.
MissionarIn auf Zeit (MaZ'ler) zu sein ist keine einmalige Angelegenheit. Ein Einsatz hat Auswirkungen auf das gesamte weitere Leben. 1988 ging die erste Missionarin auf Zeit der Pallottinerinnen nach Brasilien. Inzwischen sind 20 Jahre vergangen und fast 400 junge Frauen und Männer hatten die Möglichkeit in den verschiedensten Projekten auf allen Kontinenten der Erde Erfahrungen zu sammeln, die ihr Leben geprägt und bereichert haben.
MissionarInnen auf Zeit...
...setzen sich für eine gerechtere Welt ein,
...leben aus Ihrem christlichen Glauben,
...werden zu einer Brücke zwischen Menschen verschiedener Kulturen,
...erfahren, dass wir weltweit voneinander lernen können.
MaZ baut auf drei Grundpfeiler auf:
a) Mitbeten
Im Glauben die befreiende Botschaft Jesu erfahren - diese Chance bietet ein Einsatz als MissionarIn auf Zeit. Gesucht werden vor allem Menschen, die bereit sind, als Mit-Christen ihren Glauben mit anderen zu teilen. Die / der MissionarIn auf Zeit nimmt am Gebetsleben der Gemeinschaft und der Gemeinde vor Ort teil. Diese Erfahrungen sollen später in unsere deutsche Kirche eingebracht werden.
b) Mitarbeiten
Ein Jahr ist zu kurz, um wirklich eigenständig zu arbeiten, da sich die / der MissionarIn auf Zeit erst an das ungewohnte Klima, die neue Sprache und eine andere Mentalität gewöhnen muss. Die / der MaZlerIn arbeitet je nach Fähigkeiten in bestehenden Projekten mit. Meist sind es Projekte im sozialen, medizinischen oder pastoralen Bereich. Es geht darum, mit offenen Augen und Ohren teilzunehmen an der Arbeit der Menschen. Auf diese Weise macht die / der MazlerIn Erfahrungen, die sie hier in Deutschland weitergeben kann.
c) Mitleben
Das Mitleben bei den Ordensschwestern im Einsatzland hilft beim Einleben in die fremde Umgebung. Die / der MissionarIn auf Zeit hat in der Gemeinschaft einen Rückhalt, aus dem heraus sie sich neuen Erfahrungen stellen kann. Dazu gehört auch der intensive Kontakt zu einer Schwester oder einer anderen Vertrauensperson, mit der die / der MaZlerIn ihre Erfahrungen reflektieren kann. Um in Kontakt mit anderen Menschen zu stehen und das Jahr finanzierbar zu machen, gibt es folgende Vereinbarungen:
- Die / der MissionarIn auf Zeit trägt die Kosten für die Unterbringung und Verpflegung während der Vorbereitungskurse, für Reise, Impfungen, Sprachkurse und für den persönlichen Bedarf im Einsatz.
- Die /der MissionarIn auf Zeit baut sich im Laufe der Vorbereitungsphase einen Solidaritätskreis auf, der sie finanziell und ideell unterstützt.
- Die Gemeinschaft am Einsatzort trägt die Kosten für Unterkunft und Verpflegung und benennt eine Ansprechperson, welche die / der MissionarIn auf Zeit während ihres Einsatzes begleitet.
- Eine Pallottinerin in Deutschland ist verantwortlich für die Vorbereitung, die Begleitung während des Einsatzes und nach der Rückkehr. Darin wird sie unterstützt durch ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des MaZ-Teams.
- Schwestern der pallottinischen Gemeinschaft in Deutschland bleiben im Rahmen von Patenschaften im Briefkontakt mit den MissionarInnen auf Zeit während ihres Einsatzes.
Weiterführende Informationen und Erfahrungsberichte.
Weitere Aktionen
27.07.-09.08.2012
Radwallfahrt an Lahn, Rhein und Mosel
21.-30.12.2012




















