Zentrum für Erziehungshilfe
Warum betreiben die Pallottiner Jugendhilfe?...
...weil sich der Gründer der Gemeinschaft, der Heilige Vinzenz Pallotti, im 19. Jahrhundert in Rom um Kinder und obdachlose Jugendliche gekümmert hat. Während andere wegschauten, half er tatkräftig dort, wo Menschen in Not waren. Zugleich konnte er viele Freunde gewinnen, die seine Arbeit moralisch und materiell unterstützten.
Die Pallottiner versuchen, das Werk Pallottis weiterzuführen. Unser Kirchenverständnis ist kein elitäres. In der Nachfolge Jesu Christi möchten wir besonders benachteiligten und behinderten Menschen ein menschenwürdiges Leben ermöglichen; das fängt bei Kindern und Jugendlichen an.
In Neunkirchen haben die Pallottiner vor fast 50 Jahren ein Heim und eine Schule für geistig behinderte Jungen gebaut. Später kamen immer stärker junge Menschen mit emotionalem und sozialem Förderbedarf hinzu; sie bilden heute die deutlich größere Gruppe. Sie sind Opfer einer kranken Gesellschaft, in der das Recht der Stärkeren gilt. Wir wollen den Kindern vermitteln, dass Gott keine Unterschiede macht, sondern für alle Menschen Heil und Glück will. Zugleich helfen wir den Kindern, ihre Stärken zu entdecken und mutig den eigenen Lebensweg zu gehen.
Als Zentrum für Erziehungshilfe bieten wir stationäre (5- und 7-Tage-Wohngruppen), teilstationäre (Tagesgruppen) und ambulante Hilfen an. Am jeweiligen Bedarf orientiert, vereinbaren wir zusammen mit den Eltern der Kinder und dem zuständigen Jugendamt Ziele und binden unser Engagement im Verlauf der Maßnahme immer wieder an alle Beteiligten zurück. Unsere private staatl. anerkannte Pallotti-Schule ermöglicht einen regulären Hauptschulabschluss oder den einer Lernbehindertenschule. Wir stehen in enger Kooperation mit anderen Schulformen außerhalb der Einrichtung. Insgesamt betreuen wir in Neunkirchen ca. 160 Kinder und Jugendliche.
In Taben-Rodt haben wir seit 1998 von Ordensschwestern die Propstey St. Josef übernommen und auch sie zu einer Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe weiterentwickelt. Ca. 80 Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichem Förderbedarf erfahren Hilfe in einer Regel Grund- und Hauptschule. Sie wird als Ganztagsschule geführt.
Im Gelände der Propstey wohnen drei Jugendhilfegruppen, davon eine nur für Mädchen; eine weitere Wohngruppe lebt in einem eigenen Haus in Saarburg. Unser Engagement in Taben-Rodt verstehen wir genauso wie in Neunkirchen.
Zwei Bonbons:
- der zur Propstey gehörende Kindergarten, mit Kindern, denen die Härten des Lebens bislang Gott sei Dank noch erspart blieben.
- die angegliederte Erlebniswerkstatt Saar mit dem dazugehörigen Hochseilgarten.
Unsere Schwerpunkte in beiden Einrichtung sind auf dem religiösen Fundament die Psychomotorik, die Erlebnispädagogik und die systemische Familientherapie.
Weitere Aktionen
21.-22.07.2012
Aktiviere Deine Selbstheilungskräfte - in Freising
13.-19.08.2012




















