Schulen
Miteinander-Leben, Miteinander-Lernen, Miteinander-Glauben
Uns Pallottinern ist es ein zentrales Anliegen, Kinder und Jugendliche auf ihrem Lebensweg zu begleiten, sie wissenschaftlich zu bilden und nach christlichen und humanen Werten zu erziehen. Diesem Ziel fühlten sich Pallottinerpatres schon immer verpflichtet und sind es in den unterschiedlichsten Fächern in der Schule als Lehrer bis auf den heutigen Tag. In Bruchsal und Rheinbach haben unsere beiden Gymnasien eine lange Tradition. So konnten die Schülerinnen und Schüler parallel zur Wissensvermittlung direkt pallottinischen und Gemeinschaft erfahren. Daraus entstanden persönliche Beziehungen, die über die Schulzeit hinaus fortbestehen und immer wieder Gelegenheiten der Begegnung schaffen.
Im Unterricht und in der Schulseelsorge ist es unser Anliegen, dass jeder dazu befähigt wird, seine Talente und Begabungen besser kennen zu lernen und als Gaben zu verstehen, die Gott ihm gegeben hat. Durch diese Gaben kann nach Pallottis Verständnis jeder mitwirken, Gottes Botschaft wie ein „Apostel" weiterzugeben, sodass der Glaube hilft, Leben bewusst und verantwortlich zu gestalten. Schulseelsorge ist nicht „nur" Schülerseelsorge, sie will auch Ansprechpartner sein für alle, die im Raum der Schule arbeiten und mit Schule zu tun haben, also spricht sie auch Lehrer, Eltern und Familien sowie ehemalige Schüler und deren Eltern gezielt an.
Da die „Gesellschaft des Katholischen Apostolats" die Idee Pallottis vertritt, dass jeder Mensch Abbild Gottes und jeder Christ ein Apostel sein kann, der Jesu frohe Botschaft in und durch sein Leben verkündet, möchten wir Pallottiner Jugendlichen helfen, später als Erwachsene selbst ihre Aufgabe in Kirche und Welt wahrzunehmen und als mündige Christen aktiv zu werden. Dazu ist eine Präsenz im Alltag notwendig, die Gastfreundschaft und offene Türen bietet.
Daher bietet pallottinische Schulseelsorge neben Religionsunterricht und Meditationsstunde weitaus mehr. Nämlich: Kontakten mit der SMV, Besinnungswochenenden mit Klassen, Missionsfesten und Familientagen, Besinnungstagen für Eltern, Wallfahrten, Schulgottesdienste und Frühschichten und auch immer häufiger das regelmäßige spirituelle Angebot im Schulalltag und zu besonderen Anlässen.
Aber auch tragische Ereignisse im persönlichen Umfeld, in Gesellschaft und Welt, die oft völlig unerwartet in den Alltag einbrechen, will die Schule und die Schulseelsorge aufnehmen und dazu Räume anbieten, die zu Gespräch, Andacht und einer Zeit der persönlichen Bewältigung einladen. Damit sollen die Schüler die Erfahrung machen, dass Glaube und Gebet in der Schule nicht nur an bestimmten Festen quasi „hervorgeholt" werden, sondern auch im Alltag präsent sind. Das Schulseelsorgezimmer, Meditationsräume und Kapelle laden zu Gespräch, Ruhe und Innehalten ein. Außerdem sind die „pallottinischen spirituellen Angebote im Alltag" dafür gedacht, diese Räume zu füllen. Unser Engagement als Pallottiner in der Schule als Lehrer und Schulseelsorger meint nicht ein „Mehr an Christlichkeit", sondern das Miteinander-Leben, Miteinander-Lernen und Miteinander-Glauben aller am Schulleben Beteiligten.
Weitere Aktionen
31.08-02.09.2012
Werkkurs für biblische Erzählfiguren in Vallendar
20.-22.07.2012




















