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Jugendbildung im Geiste Pallottis

Vinzenz Pallotti „träumte von einer Kirche ohne Zuschauer, von einer Welt aus dem christlichen Engagement der Liebe." Er wollte die Mitverantwortung aller, besonders auch der Laien wecken und fördern. Die Eigenverantwortung der Menschen für ihr Leben und ihren Glauben zu fördern um mit ihnen in gemeinsamer Verantwortung Kirche und Gesellschaft zu gestalten war sein Anliegen. Darüber hinaus war ihm wichtig, dass die Christen nicht als Einzelkämpfer, als fromme Individualisten Verantwortung übernehmen, sondern als Gemeinschaft innerhalb der Kirche. Er blieb dabei nicht im innerkirchlichen oder katholischen Raum stehen, sondern hat die Zusammenarbeit mit anderen christlichen Konfessionen und Kirchen gesucht und gefördert. 

Pallotti engagierte sich auch in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Er versuchte ihnen ein Zuhause zu geben, in dem sie sich geborgen und angenommen fühlen konnten. Für Jugendliche, die auf der Straße lebten, war er Ansprechpartner, der ihnen Orientierungs- und Lebenshilfe gab. Weil es Gott um den Menschen geht, ist unser Platz als Pallottiner auch mitten unter den Menschen. Wir wollen ihnen von Gottes unendlicher Liebe und Barmherzigkeit erzählen.

Wie unser Gründer sind auch wir davon überzeugt, dass jeder Mensch von Gott gewollt und geliebt ist. Darum versuchen wir den Jugendlichen diesen zu helfen, dass ihr Leben gelingt. Wir wollen sie auf ihrem Lebensweg begleiten. Unsere Aufgabe ist es, durch unser Leben, Tun und Beten, Gott zu Sprache zu bringen. Das geschieht in vielfältiger Weise in den unterschiedlichen Häusern und Aktionen, die wir für Jugendliche anbieten: Tage der Orientierung, Schulendtage, Freizeiten, Besinnungswochenenden, Liedertage, und viel mehr. Jedes Haus hat dabei seinen eigenen Schwerpunkt und seinen eigenen Charme.

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