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Was wir machen

Fortführung der Gedanken zur Spiritualität

Für Vinzenz Pallotti ist Gott die unendliche Liebe, der jeden Menschen als sein Abbild einmalig geschaffen und mit besonderen Gaben und Talenten ausgestattet hat. Diesen Gott der unendlichen Liebe trägt er durch die Straßen Roms zu Menschen in Not und Elend. Sie sollen erfahren, dass sie von Gott geliebt sind, dass sie seine geliebten Töchter und Söhne sind.

Er wollte die Menschen, egal welchen Alters und Standes, egal ob gesund oder krank, die Liebe Gottes spüren lassen: Er kümmerte sich um Kinder und Jugendliche, um ihnen Bildung zu vermitteln und Heimat zu schenken. Er half Studierenden, immer tiefer in die Erkenntnis des liebenden Gottes einzudringen. Er war bei Gefangenen, die tief in Schuld verstrickt waren. Er setzte sich zu Kranken und Sterbenden, damit sie nicht alleine sind. Er stand Suchenden beratend und begleitend zur Seite. Unermüdlich war er im Einsatz. Er konnte nicht anders. Es drängte ihn. Die Liebe Gottes drängte ihn.

Seine Schuhe sind heute noch selbstredender Ausdruck für diese Tat- und Liebeskraft. Man sieht ihnen an, wie viele Wege sie gegangen sind. Sie zeugen von unzähligen Schritten über das Pflaster und durch die Strassen von Rom.

Vinzenz Pallotti lud alle ein, mitzuwirken und Gottes Liebe in die Welt zu bringen. Jeder Mensch kann und soll Apostel der Liebe sein, indem „er mit seinen Talenten, seiner Bildung, seinen Beziehungen, seinem Beruf und Handwerk, seinem Wort, mit seinem Vermögen und irdischen Gütern oder wenigstens mit seinem Gebet nach Kräften mithilft, dass der Glaube an Jesus Christus in der ganzen Welt verbreitet werde." 

Dazu gründete Vinzenz Pallotti 1835 die Vereinigung des Katholischen Apostolates. In ihr sollen und können sich Menschen jeglichen Berufes und Standes einbringen: Jede Hausfrau, jeder Ingenieur, jede Ärztin, jeder Großvater, jede Messnerin, jeder Greis und jedes Kind kann mithelfen, die Liebe neu zu entflammen. Jeder kann das seine dazu beitragen. Jeder - egal, welchen Standes und Ranges, egal welchen Alters, egal mit welchen Mitteln. Jeder kann anderen zeigen, dass Gott die Menschen liebt.

Keiner muss dafür in Pallottis Schuhe steigen. Keiner muss seine Wege gehen. Seine Schuhe haben ihren Dienst getan. Jeder steht in seinen Schuhen, die ihm persönlich passen, die ihm gefallen. Jeder geht in ihnen seine Wege. Jeder kann in seinen Schuhen Menschen in Liebe begegnen. Wir Pallottiner versuchen dies in vielen Schuhen und auf vielen verschiedenen Wegen. Jeder Mitbruder bringt sich mit seinen Möglichkeiten, mit seinen Gaben und Talenten ein. Im Miteinander wird überlegt und gehört, welche Nöte heute unseren Einsatz brauchen.

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