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3. Januar 2017

Apostolatshaus Hofstetten

Hofstetten 1, 93167 Falkenstein

09462/ 950-0

Epiphanie-Triduum 2017 in mehreren Gotteshäusern der Pallottiner

Dienstag, 03.01.2017 bis Montag, 09.01.2017
Beginn jeweils 19.00 Uhr bzw. 19.30 Uhr
Details siehe unten

Epiphanie-Triduum 2017

Gott ist das Risiko eingegangen. Er kam in Sein Eigentum in Gestalt eines ärmlichen Menschen. Er lief Gefahr, verkannt zu werden, bis heute. Viele nahmen Ihn nicht auf. Aber dieses Risiko ging Er ein, weil Er Dich liebt. Und weil Er nicht Deine Anerkennung sucht, sondern Deine Liebe. (Ernst-Gerhard Fitsch)

Es ist  in der pallottinischen Familie zu einer schönen Tradition geworden, dass in verschiedenen Orten Deutschlands, im Gedenken an dem von Vinzenz Pallotti geschätzten Fest Epiphanie (Erscheinung des Herrn), auch in diesem Jahr wieder die sichtbare Ankunft Christi, gefeiert wird.

Unter dem Thema:

Weihnachten

der Abstieg Gottes
der Aufstieg des Menschen
die Veränderung der Welt

lenken wir unseren Blick auf Gott, der aus unendlicher Liebe zu uns Menschen als ärmliches Kind in der Krippe auf die Welt kam, um mit dieser Liebe die Welt zu verändern.

Wann und wo?

St. Laurentius, Ahrweiler:
o3. – o5.o1.2o17, 19:3o Uhr

Hofstetten:
o6.o1.2o17, 19:oo Uhr

Vallendar:
o6.o1.2o17, 19:oo Uhr Pfarrkirche St. Marzellinus und Petrus
o7.o1.2o17, 19:oo Uhr Hochschulkirche
o8.o1.2o17, 19:oo Uhr Pallottikirche an Haus Wasserburg

Pallottikirche, Rheinbach:
o7. – o9.o1.2o17, 19:oo Uhr

Für Vinzenz Pallotti war das Epiphanie-Fest besonders wichtig geworden. Er nennt es „eines der anziehendsten Geheimnisse unseres Glaubens“. Es bot ihm die Gelegenheit, seine Idee darzustellen und so zu feiern, dass Menschen begeistert wurden.

1835 wird Vinzenz Pallotti Rektor an der Neapolitanischen Nationalkirche Spirito Santo. In diese Kirche lädt er im Januar 1836 zum ersten Mal zur Feier der Epiphanie-Oktav ein. Es ist nicht bekannt, wie er auf die Idee zu dieser Feier kam: Ließ er sich anstecken von den Visionen der Luisa Maurizi? Sie betonten das Königtum des göttlichen Kindes und sprachen sich für eine große Feierlichkeit des Dreikönigstages aus. Vinzenz Pallotti kannte Luisa Maurizi, deren geistlicher Begleiter er war. Und er kannte die Epiphaniefeier im Propagandakolleg. Hier studierten Priesteramtskandidaten aus der ganzen Welt. Hier erlebte er, dass man am Dreikönigstag festlich das Lateinische Hochamt feierte und eine zweite Messe im orientalischen Ritus. Sonntags oder montags nach dem Fest wurde ein so genanntes Sprachenfest veranstaltet. Die Studenten trugen in ihren jeweiligen Heimatsprachen Hymnen zu Ehren des göttlichen Kindes vor. So wurde die Universalität der Kirche erlebbar.

 Mit der Feier 1836 wurden wesentliche Züge grundgelegt. Acht Tage lang Gottesdienste in lateinischen und orientalischen Riten, Predigten in Italienisch, Spanisch, Englisch, Französisch und Deutsch, großartig aufgezogene Eröffnungs- und Schlussfeiern. Das Ganze – würde man heute sagen – wurde zum Event, wie es nur in einer Weltstadt mit internationalem Publikum möglich war. Schon die erste Feier war ein glänzender Erfolg. Spirito Santo war zu klein. In den folgenden Jahren ging man nach San Carlo al Corso, San Silvestro in Capite und dann in die große Barockkirche Sant‘ Andrea della Valle.

Vinzenz Pallotti konnte bedeutende Ordensgeneräle für die Predigten gewinnen, bekannte Kardinäle für die Segensfeiern. Am 13. Januar 1847 hielt der selig gesprochene Papst Pius IX. die Schlusspredigt. Mit der ersten so erfolgreichen Epiphanieoktav war die Vereinigung des Katholischen Apostolates plötzlich in der ganzen Stadt bekannt. Bewundert wurde das Miteinander von Diözesan- und Ordensklerus bei der Vorbereitung und Durchführung der Feier, denn das war nicht selbstverständlich. Typisch eben für das Charisma des Miteinanders Vinzenz Pallottis. Die Vereinigung wollte ganz bewusst die unterschiedlichen „Stände der Kirche“ zusammenführen.

Die Epiphanieoktav zeigte auch die doppelte Zielrichtung der Vereinigung. Sie war ein Fest der „auswärtigen Mission“. Die entsprechenden Predigten und Sammlungen unterstützten ein damals so nicht gekanntes Interesse an der Missionsarbeit der Kirche. Sie war aber auch ein Fest der „Volksmission“. Die Vertiefung des Glaubenswissens sollte der Erneuerung des Glaubens dienen. Seit 1837 druckte man auf die Einladungsplakate denn auch: „Feier der Epiphanie-Oktav zur Vertiefung, Verteidigung und Verbreitung der Frömmigkeit und des katholischen Glaubens.“

Einheit und Freude an der Vielfalt des katholischen Glaubens, Mission und Erneuerung des Glaubens: all das fand in der Feier einladend und begeisternd Ausdruck.

Seitdem 1969 im Zuge der Liturgiereform die Oktav zu Epiphanie im Liturgischen Kalender gestrichen wurde, feierte die Vereinigung des Katholischen Apostolates nur noch den Festtag Epiphanie, Erscheinung des Herrn, in besonderer Weise. Doch in den letzten Jahren gibt es vereinzelt Neuaufbrüche, so dass um und an diesem Festtag zu besonderen Feiern eingeladen wird.

Eine neue Verwendung fanden die überlebensgroße Krippenfiguren, die Vinzenz Pallotti im Jahr 1842 für die Feiern anfertigen ließ, viele Jahre in der alljährlich neu gestalteten Krippe auf dem Petersplatz in Rom.

Leitung

Hausgemeinschaft der Pallottiner

Kursgebühr

keine

Unterkunft / Verpflegung

keine

Veranstaltungsort

Missionshaus Hofstetten

Apostolatshaus der Pallottiner
Hofstetten 1
93167 Falkenstein

Tel.: 09462/950-0
Fax: 09462/950-75

exerzitienhaus-hofstetten@pallottiner.org
www.hofstetten-pallottiner.de

Mehr Informationen bei

Sr. M. Ecclesia Gruber
Tel.: 09462/950-0 oder -32
exerzitienhaus-hofstetten@pallottiner.org

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