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Die AusBildungsCommunität (ABC) der deutschsprachigen Pallottiner (SAC)

Ausbildung das heißt, dass wir uns in der Ausbildungsphase befinden. Wir sind also noch am Studieren. Communität das heißt, dass wir ein Gemeinschaftsleben führen. Wir leben zusammen, weil wir keine "Lonely Rangers" sein wollen. "Zusammen arbeiten, zusammen leben, zusammen glauben" ist zwar nicht unser offizielles Motto, beschreibt aber gut, was Communität meint. deutschsprachig ... meint, wir kommen nicht nur aus Deutschland, sondern von allen Ländern, in denen man deutsch spricht: Österreich, Schweiz, Deutschland ...
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Unser Studium

Wir studieren an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV). Diese Hochschule wird von den Pallottinern getragen, aber sie ist auch für andere Studierende offen. Momentan sind hier ungefähr 120 Studierende eingeschrieben. Bevor wir Pallottiner nach Vallendar zum Studium kommen, haben wir eine zweijährige Einführungszeit in das Leben der Gemeinschaft in Untermerzbach bei Bamberg. Am Ende dieser Zeit legt der Kandidat seine Versprechen, in der Gesellschaft des Katholischen Apostolates nach ihren Regeln leben zu wollen, für die Dauer eines Jahres ab. Dies sei nur am Rande erwähnt, denn es hat nichts direkt mit der ABC zu tun. Zurück zum Studium. Wie fast jeder andere Diplomstudiengang auch, ist der in Katholischer Theologie in ein Grund- und ein Hauptstudium gegliedert. Im sogenannten Vordiplom werden vor allem die philosophischen Fächer wie Logik, Erkenntniskritik, philosophische Anthropologie, Metaphysik, Philosophiegeschichte, Ethik, Sozialethik und vieles anderes gelesen, ergänzt durch die Einleitungswissenschaften in Altem und Neuem Testament und natürlich die Sprachen (Latein, Griechisch und Hebräisch). Im Hauptdiplom folgt dann die tiefe Theologie: von Liturgiewissenschaft über Exegese bis zur Dogmatik und Pastoraltheologie (diese Aufzählung ist nicht erschöpfend). In den Semesterferien sind Praktikumseinsätze vorgesehen. Diese Praktika können in verschiedenen Bereichen der Seelsorge (Pfarrei, Jugendarbeit, soziale Projekte, Bildungsarbeit) geleistet werde. Nach dem Vordiplom folgen in der Regel die Freisemester. Sinn und Zweck dieser Zeit ist es, dass wir Studenten auch eine andere Hochschule (und somit eine andere Theologie) kennen lernen. Neben deutschen Studienorten können auch ausländische gewählt werden, wie zum Beispiel Indien, Italien oder Kanada. Das Theologiestudium hat eine Regelstudiendauer von zehn Semestern. Das heißt nach fünf Jahren harten Studierens kann man sich (nach bestandener Prüfung natürlich) Dipl.-Theol. nennen. Nun stehen auch die Versprechen auf Lebenszeit an, die vorher immer nur auf ein bzw. zwei Jahre befristet abgegeben wurden. Die nächsten Schritte sind normalerweise Diakonats- und Priesterweihe.
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Unser Gemeinschaftsleben

Eine Communität und eine Familie haben eines gemeinsam: Wenn man sich nicht einbringt, kann's nichts werden. Jedes Gemeinschaftsleben lebt vom Mittun. Wir sind keine Helden in Sachen kommunitäres Leben, aber wir versuchen zumindest immer daran zu arbeiten. Wie viele Geschwister hast Du? Zwei, drei oder mehr? Stell Dir jetzt Deine Familie mit fünfzehn Mitgliedern vor ... So langsam bekommst Du nun eine Ahnung, was es heißt, in Gemeinschaft zu leben. Glaub' uns, wie in jeder Familie gibt's hier nicht nur Sonnenseiten. Aber im Großen und Ganzen ist das Leben in Gemeinschaft eine wirkliche Hilfe. Man weiß, dass man nicht alleine ist. Teilen heißt nicht nur, jemandem etwas von seinem Kuchen abzugeben, auch Freude und Traurigkeit können geteilt werden. Miteinander leben, beten und arbeiten, miteinander sich freuen, sich austauschen, sich anstrengen, das gehört zum Gemeinschaftsleben dazu.
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Struktur macht viele Sachen einfacher (und einige schwieriger). Auch unsere ABC hat eine Struktur. Obwohl (oder gerade weil) es klare Rollen gibt, ist die Basis unserer Communität Kommunikation. Miteinander reden, gemeinsames planen und zusammen Lösungen suchen, sind Prinzipien, nach denen unser System funktioniert. Der Leiter der ABC ist Pater Siegfried Modenbach SAC. Er ist als Regens für die Gemeinschaft verantwortlich. Als geistlicher Begleiter wirkt der Spiritual, Pater Bernhard Scheloske SAC. Die Koordinationsperson auf Seiten der Studenten ist der Arbeitspräfekt. Seine Aufgabe ist es, die anfallenden Arbeiten im Blick zu haben und zu organisieren.
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Pallottiner sein

Als Mitglieder einer religiösen Gemeinschaft, haben wir uns bewusst für ein etwas anderes Lebenskonzept entschlossen. In unserer Weihe versprechen wir Gehorsam, Armut, Ehelosigkeit, Beharrlichkeit, Gütergemeinschaft und selbstlosen Dienst in der Liebe Christi. Aus diesem Geist heraus wollen wir uns auf unsere Umwelt und die Herausforderungen der Zeit einlassen.Aber auch hier sind wir nicht allein. Als Pallottiner sind wir Teil einer größeren Idee: der Vereinigung des Katholischen Apostolates (Unio). Die Unio bildet sich aus Männern und Frauen, Laien und Geweihten, die gemeinsam im Geiste Vinzenz Pallottis für die Menschen da sein wollen.
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Wo wir leben

Wir studieren nicht nur an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV), wir leben auch dort. Die ABC ist Teil einer größeren Hausgemeinschaft an der PTHV.
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Wo Du uns erreichst

Falls Du mehr über uns wissen möchtest, an näherem und persönlichem Kontakt interessiert bist, schreibe unserem Regens, P. Rüdiger Kiefer SAC.Ausbildungskommunität der Pallottiner z. H. P. Rüdiger Kiefer SAC Pallottistraße 3 56179 Vallendar Tel.: 0261 6402-232 Fax: 0261 6402-300 E-Mail: abc@pallottiner.org
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Komm und sieh – sechs Pallottiner sprechen über ihre Berufung

Was bewegt Menschen dazu Pallottiner zu werden, woran erkennen sie ihre Berufung, was bedeutet es Pallottiner zu sein. Sechs Pallottiner äußern in der Rubrik Pallottiner werden persönliche Gedanken zu diesen Themen.
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