Missionsprojekt Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit: Schutz der Umwelt

Indien | Brasilien

In Not und Armut treffen nicht nur die Menschen, sie trifft immer auch die Umwelt. Indien ist eines der vom Klimawandel am stärksten betroffenen Länder. Dürren und Überschwemmungen nehmen zu, natürliche Ressourcen – Holz, fruchtbarer Boden etc. nehmen ab. „Die Menschen sind seit Generationen abhängig vom Wald um Feuerholz zum Kochen zu schlagen. Und jetzt gibt es keinen Wald mehr und es werden keine Bäume gepflanzt.“ beschreibt P. Thomas Tharakunnel, Missionssekretär in Nagpur die Situation.

Pater Sepp Wasensteiner sieht die Not der Menschen und baut Wasserbrunnen für die arme Bevölkerung in Codó. Im Norden von Brasilien ist sauberes Wasser eine Ressource, die für arme Menschen oft nicht frei zugänglich ist. In vielen Dörfern des Landes gibt es kein sauberes Wasser. In einem Rundbrief berichtet er über seine Arbeit und kommentiert ein beiliegendes Foto so: „Wasser ist Leben. Zum ersten Mal im Leben „duschen“ diese Kinder mit einem Gartenschlauch und freuen sich über das lebensfrische Nass.“

Hilfe für die Menschen

Weniger Ressourcen bedeutet mehr Not für die Menschen, mehr Kosten, weniger Nahrung: „Die Menschen geben ihr kleines Einkommen aus der Landwirtschaft für Feuerholz und Kerosin aus. Sie haben kein Geld für umweltschonendere Alternativen.“

Deshalb wollen wir Pallottiner Solarkocher anschaffen – für 350 Familien und ein Kinderheim in Isgarh und 100 Familien und ein Kinderheim in Aulia.

Mission - Kinder in Not
Nachhaltigkeit in Indien

Aber auch in vielen anderen Projekten verbinden wir Pallottiner die Hilfe für den Menschen mit Maßnahmen zum Schutz der Umwelt: Im Provinz- und Studentenhaus in Nagpur etwa sollen neben einer Solaranlage auch ein Gewächshaus gebaut werden, in dem pestizid-freies, natürliches Gemüse angebaut werden kann. In Pillar wird das Wasser mittels Sonnenenergie aufgeheizt. Viele indische Kinderheime werden mit ressourcenschonende Dampfgaranlagen ausgestattet, die zum teil auch schon mit Biogas betrieben werden. In Mbaukwu (Nigeria) wird eine Wasseraufbereitungsanlage gebaut und seither ausgebaut.

Mit diesen und neuen Projekten wollen wir unsere Einrichtungen und Pfarreien gerade im Bereich der Energieerzeugung mit umweltfreundlichen Alternativen ausstatten. Das spart Ressourcen und Geld.
Mit Ihrer Spende helfen sie der Umwelt und den Menschen vor Ort. Sie mindern die Armut und helfen, die Umwelt zu schonen.

Wenn Sie mehr über das Projekt „Nachhaltigkeit“ und andere Projekte erfahren möchten, schreiben Sie unserem Missionssekretär Bruder Bert Meyer unter: mission@pallottiner.org

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