Aktuelles von den Pallottinern
Pfingsttreffen in Taizé - Bruchsaler Schulseelsorger: "Eine unschätzbar wertvolle Erfahrung, gemeinsam im Glauben unterwegs zu sein"
Immer wieder eine Reise wert: Die Bruchsaler Gruppe gemeinsam mit Jugendseelsorger P. Christian Stumpf (3.v.l.) in Taizé.
Bruchsal/23.06.2011 - Einmal Taizé, immer wieder Taízé. Diesen Satz haben viele junge und junggebliebene Menschen längst verinnerlicht. So stieg auch in diesem Jahr wieder eine Gruppe mit zwölf Jugendlichen aus Bruchsal und Umgebung in den Reisebus Richtung Burgund, um beim Pfingsttreffen (12. bis 19. Juni 2011) im ökumenischen Zentrum in Taizé mit anderen jungen Menschen zusammenzukommen und gemeinsam Christsein zu erleben. Mitorganisiert und begleitet von der pallottinischen Schulseelsorge in Bruchsal, in Person von P. Christian Stumpf, waren dieses Mal sowohl "alte Hasen" als auch "Neulinge" dabei, die sich von den positiven Erfahrungen der anderen haben anstecken lassen.
Denn es hat sich längst herumgesprochen: In Taizé erleben Jugendliche Gemeinschaft, beten und arbeiten zusammen, finden Gelegenheit, den Brüdern der dortigen Communauté zuzuhören und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. "Als besonders inspirierend bezeichneten die Jugendlichen unserer Gruppe die Gebetszeiten in der großen, schlichten Kirche, die Raum bietet für gemeinsame meditative Gesänge wie auch für persönliche Stille", fasst P. Stumpf die Rückmeldungen aus seiner Gruppe zusammen. Aber auch die Bibeleinführungen der Brüder mit den anschließenden Kleingruppengesprächen seien wie die festen Arbeitszeiten, die das besondere Taizé-Erlebnis ausmachen, von vielen als Bereicherung erlebt worden, so der 38-jährige Jugendseelsorger.
Spielerisch die Bibel kennenlernen
Die Bruchsaler Jugendlichen halfen in diesem Jahr entweder als Gruppenleiter oder im Camp „Olinda“ mit. "Unsere Aufgabe war es dieses Jahr, die Kinderanimation zu übernehmen", beschreiben Mareike und Rebecca ihren inhaltlichen Wochenschwerpunkt. Denn alle Familien, die mit Kindern unter 15 Jahren nach Taizé reisen, sind im Nachbarort Amegnye im Camp „Olinda“ bei einer Schwesterngemeinschaft untergebracht. "Während der Bibeleinführung für die Erwachsenen kümmerten wir uns um deren Kinder und bereiteten sie spielerisch auf den Inhalt des Theaterstückes am Nachmittag vor, das jeden Tag fortgeführt wurde und in seiner Gesamtheit eine biblische Geschichte in Szene setzte." In diesem Jahr stand der „barmherzige Vater“ und die Versöhnung beider Brüder (vgl. Lukas 15,11-32) im Mittelpunkt. Das "Wiedersehensfest" mit dem zurückgekehrten Sohn feierten dann auch die Eltern im großen Zelt voll Freude mit.
Eine Freude, die auch die Bruchsaler Gruppe um den Schul- und Dekanatsjugendseelsorger P. Stumpf ansteckte. "Es ist eine unschätzbar wertvolle Erfahrung, gemeinsam im Glauben unterwegs zu sein und andere junge Menschen kennenzulernen, die auch auf der Suche nach Gemeinschaft und Gott sind", begründet der Schulseelsorger sein persönliches Engagement für diese Fahrt. Deshalb sei es "für uns Pallottiner eine Selbstverständlichkeit", immer wieder solche Fahrten anzubieten und Jugendliche aus dem Paulusheim und dem Dekanat einzuladen. Denn nur so lernen sie eine „junge Kirche“ kennen, die ganz nach dem Motto des Katholikentages 2012 in Mannheim „einen neuen Aufbruch wagen“ will.
Aber auch zurück in Bruchsal ist Taizé nicht fern: Jeden 3. Sonntag im Monat findet um 19 Uhr im Paulusheim (Meditationsraum neben der Hauskapelle) das "ökumenische Abendgebet mit Liedern aus Taizé" statt. Nähere Informationen dazu und zu den Spirituellen Angeboten der Schulseelsorge der Pallottiner im Paulusheim oder P. Stumpfs Tätigkeit als Dekanatsjugendseelorger.
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