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"Was soll denn Pallotti von uns denken?" Unio-Vollversammlung wählt neues Präsidium im Apostolatshaus Hofstetten


Präsident, Ökonomin, Vize-Präsident: (v.l.) Dr. Alois Wittmann, Sr. Gertrud Meiser und P. Christoph Hammer.

Falkenstein/18.06.2012 - Auf der diesjährigen Vollversammlung des Deutschen Koordinationsrates der Vereinigung des katholischen Apostolates (Unio) vom 15.-17. Juni 2012 im Apostolatshaus der Pallottiner in Hofstetten haben die Vertreter aus den Unio-Gemeinschaften in Deutschland ein neues Präsidium gewählt. Dieses zählt nicht wie bisher drei, sondern fünf Mitglieder. Zudem wurden sechs neue Einzelmitglieder zur Aufnahme in die Unio zugelassen.

Dr. Alois Wittmann, Arzt und Mitglied des Apostolatskreises Hofstetten, tritt als Präsident die Nachfolge von Sr. Adelheid Scheloske an, die vor kurzem erst zur Stellvertretenden Präsidentin des Generalkoordinationsrates der Unio in Rom gewählt worden ist, dem Vorstand aber als Sekretärin erhalten bleiben wird. Wittmann zur Seite stehen P. Christoph Hammer, der als Vize-Präsident bestätigt wird, Sr. Gertrud Meiser, die auf Beate Weis als Ökonomin folgt, und Ursula Knoch (Einzelmitglied aus Rheinbach).

„Mir ist bewusst, dass wir an einer Schwelle stehen. In den vergangenen fünfzig Jahren ist in der und für die Unio Großes, Wichtiges, Entscheidendes geleistet worden“, blickt der neugewählte Präsident mit Dank – vor allem an seine Vorgänger im Amt – auf das bisher Geleistete zurück. Speziell die Verdienste des unermüdlichen P. Hubert Socha betont er mit Nachdruck. Neben der Hoffnung auf viele Begegnungen innerhalb der  Unio und der Kirche macht sich Wittmann stark für ein Leben „ohne Ausgrenzung und Anmaßung“. Vielmehr gelte es, so der Arzt aus Bruck (Opf.), das Erbe Pallottis zu akzeptieren: „Wir können unseren Schatz doch nicht verstecken. Wir können unser Licht doch nicht unter den Scheffel stellen. Wir müssen doch wuchern mit unseren Talenten. Was soll denn Pallotti von uns denken?“    

Neben den starken spirituellen Akzenten in Gottesdienst und stiller Anbetung bildeten die Tätigkeitsberichte der scheidenden Präsidentin und aus den verschiedenen Gliedgemeinschaften einen weiteren Schwerpunkt während dieser Versammlung, die von P. Norbert Possmann moderiert wurde, Diese standen vor allem unter der Frage „Wie wirken wir als Unio in Kirche und Welt hinein?“

Die Antworten waren so vielfältig wie die Gemeinschaften selbst. Während „ältere“ Gemeinschaften wie der Ancilla-Kreis ihre Hauptaufgabe im Gebet sehen, wirken jüngere Gemeinschaften wie Movimento Pallotti (Berlin) eher sozial-caritativ in die Welt hinein. Auf der Unio-Seite sind sämtliche Gruppierungen kurz vorgestellt.   

Die Versammlung endete am Sonntagnachmittag, so dass alle Teilnehmer an Leib und Seele gestärkt nach Hause fahren konnten, um ihr Charisma - durch die letzten drei Tage bestärkt - in die Kirche hineinzutragen und im Hier und Heute dem Auftrag Vinzenz Pallottis, den Glauben zu verbreiten und die Liebe neu zu entzünden, Folge zu leisten. 



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