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Indien-Mission - eine Erfolgsgeschichte: Provinzial P. Hans-Peter Becker erlebte auf seiner dreiwöchigen Indien-Reise „den Schwung und den Elan, Neues zu gründen“


Dankbarer Blick zurück, stolz über die Gegenwart und zuversichtlich in die Zukunft: Provinzial P. Hans-Peter Becker im Austausch mit den Höheren Oberen.

Friedberg/06.03.2012 - Es ist keineswegs vermessen, die Indien-Mission der deutschen Pallottiner als eine Erfolgsgeschichte zu bezeichnen. Denn obwohl in der Mitte des vergangenen Jahrhunderts nur relativ wenige deutsche Mitbrüder nach Indien gingen, ist es diesen schon sehr rasch gelungen, den rasch zunehmenden indischen Nachwuchs gut auszubilden, in die Verantwortung zu nehmen und ihnen den Aufbau und die Organisation der Provinzen zu übertragen.

Inzwischen sind es auf dem gesamten indischen Subkontinent drei Provinzen mit mehr als 500 Mitbrüdern, die in den unterschiedlichen Feldern pallottinischer Pastoral als Pfarrseelsorger, Lehrer und Schulleiter, Professoren, Missionare, Sozialarbeiter und als Leiter von Bildungshäusern und Druckerei zur Weiterentwicklung in Kirche und Gesellschaft einen enormen Beitrag leisten und aus dem Grundstein, der vor Jahrzehnten aus Deutschland mitgebracht wurde, längst ein ansehnliches „Gebäude“ werden ließen.

Dass den deutschen Mitbrüdern – den verstorbenen wie den lebenden – bis auf den heutigen Tag hohe Wertschätzung entgegengebracht wird, davon konnte sich Provinzial P. Hans-Peter Becker auf seiner dreiwöchigen Reise (27. Januar bis 17. Februar 2012) durch Indien überzeugen. Gemeinsam mit Elisabeth Baierlein, die als Mitarbeiterin im Provinzsekretariat und in der Missionsprokura die ideale Reisebegleiterin war, prallte der Provinzial auf zwei völlig unterschiedliche Welten.

„Wir sahen Slums und Hightech, sprachen mit Bischöfen über small christian communities (Kleine christliche Gemeinschaften), mit Mitbrüdern, Studenten, Pallottinerinnen, Gemeindemitgliedern, mit Menschenrechtlern und mit Kindern“, fasst P. Becker den Ort der Handlung und die vielen Begegnungen seiner Reise in einem Satz zusammen. Bereits die ersten Stunden in der Metropole Mumbai, wo die Pallottiner in der Pfarrpastoral tätig sind, gaben einen Vorgeschmack von dem, was ihn auf seiner Reise erwarten sollte. Eine Reise, die auch geprägt war von tausenden Kilometern und etlichen Stunden in der Luft, auf Schienen und auf der Straße.

Am meisten jedoch beeindruckte den Provinzial der „Schwung und der Elan, Neues zu gründen“. Deutlich sicht-, hör- und greifbar wurde dies unter anderem im 8-Augen-Gespräch mit den drei indischen Höheren Oberen an der Philosophischen Hochschule in Assagao. Dabei sprach P. Becker mit den Patres Augustin (Nagpur) Camilo (Bangalore) und Shanti Prakash (Raipur) nicht nur über die bestehenden Projekte, Häuser und Niederlassungen, nicht nur über künftige Finanzierungen, sondern auch über die Gestaltung künftiger Kooperationen.

Pater Becker ist nach vielen Gesprächen in diesen drei Wochen überzeugt: „Wir als Mutterprovinz und die inzwischen drei indischen Provinzen können heute vieles voneinander lernen“. Den indischen Mitbrüdern sei es gelungen, die Spiritualität und das Charisma Pallottis hervorragend in die indische Kultur und Kirche einzubringen, betont Provinzial Becker. Gleichwohl sieht er aber auch die Unterschiede zu einer „alten“ Provinz mit langer Geschichte, da sich vieles – Strukturen ebenso wie Schulen und Niederlassungen – doch noch immer sehr stark im Aufbau befindet.

Nichtsdestotrotz fällt das Resümee des Provinzials positiv aus: „Es war interessant auf dem Hintergrund der eigenen Provinz mit all ihren Problemen und Sorgen, Entwicklungen und Lichtblicken, das Aufblühen der indischen Provinzen zu sehen und die Begeisterung zahlreicher Menschen an pallottinisch geprägten Orten zu erleben.“

BILDUNG wird von den indischen Pallottinern großgeschrieben: Pater Becker bei der Einweihung eines Anbaus im Bildungszentrum PILLAR in Madurai und vor einer Schulklasse in Bangalore.


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