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Was wir sind
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Was wir sind? In erster Linie, Pallottiner. Was die Pallottiner sind, haben wir auch schon erwähnt. Nur ganz kurz angesprochen wurde, was wir von der ABC so machen. Kein Wort haben wir bis jetzt darüber verloren, wie wir organisiert sind etc. Aber fangen wir vorne an... Unser Studium Wir studieren an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV). Diese Hochschule wird von den Pallottinern getragen, aber sie ist auch für andere Studierende offen. Momentan dürften hier so etwa 120 Studierende eingeschrieben sein. Bevor wir Pallottiner nach Vallendar zum Studium kommen, haben wir eine zweijährige Einführungszeit in das Leben der Gemeinschaft in Untermerzbach/ Unterfranken bei Bamberg. Am Ende dieser Zeit legt der Kandidat seine Versprechen, in der Gesellschaft des Katholischen Apostolates nach ihren Regeln leben zu wollen, für die Dauer eines Jahres ab. Dies sei nur am Rande erwähnt, denn es hat nichts direkt mit der ABC zu tun. Zurück zum Studium. Wie fast jeder andere Diplomstudiengang auch, ist der in Katholischer Theologie in ein Grund- und ein Hauptstudium gegliedert. Im sog. Vordiplom werden vor allem die philosophischen Fächer wie Logik, Erkenntniskritik, phil. Anthropologie, Metaphysik, Philosophiegeschichte, Ethik, Sozialethik etc. gelesen, ergänzt durch die Einleitungswissenschaften in Altem und Neuem Testament und natürlich die Sprachen (Latein, Griechisch und Hebräisch). Im Hauptdiplom folgt dann die tiefe Theologie: von Liturgiewissenschaft über Exegese bis zur Dogmatik und Pastoraltheologie (diese Aufzählung ist nicht erschöpfend). In den Semesterferien sind Praktikumseinsätze vorgesehen. Diese Praktika können in verschiedenen Bereichen der Seelsorge (Pfarrei, Jugendarbeit, soziale Projekte, Bildungsarbeit) geleistet werde. Nach dem Vordiplom folgen in der Regel die Freisemester. Sinn und Zweck dieser Zeit ist es, daß wir Studenten auch eine andere Hochschule (und somit eine andere Theologie) kennenlernen. Neben deutschen Studienorten können auch ausländische gewählt werden, wie zum Beispiel Indien, Italien oder Kanada. Das Theologiestudium hat eine Regelstudiendauer von zehn Semestern. D.h. nach fünf Jahren harten Studierens kann man sich (nach bestandener Prüfung natürlich) Dipl.Theol. nennen. Nun stehen auch die Versprechen auf Lebenszeit an, die vorher immer nur auf ein bzw. zwei Jahre befristet abgegeben wurden. Die nächsten Schritte sind normalerweise Diakonats- und Priesterweihe. Da ein Pallottiner aber nach Abschluß des Studiums die ABC verläßt, um sich seinem neuen Wirkungskreis zuzuwenden, gehört das auch nicht mehr zu unserem Thema. Unser Gemeinschaftsleben Eine Communität und eine Familie haben eines gemeinsam: Wenn man sich nicht einbringt, kann's nichts werden. Jedes Gemeinschaftsleben lebt vom Mittun. Wir sind keine Helden in Sachen kommunitäres Leben, aber wir versuchen zumindest immer daran zu arbeiten. Wie viele Geschwister hast Du? Zwei, drei oder mehr? Stell Dir jetzt Deine Familie mit fünfzehn Mitgliedern vor.... So langsam bekommst Du nun eine Ahnung, was es heißt, in Gemeinschaft zu leben. Glaub' uns, wie in jeder Familie gibt's hier nicht nur Sonnenseiten. Aber im Großen und Ganzen ist das Leben in Gemeinschaft eine wirkliche Hilfe. Man weiß, daß man nicht alleine ist. Teilen heißt nicht nur, jemandem etwas von seinem Kuchen abzugeben, auch Freude und Traurigkeit können geteilt werden. Miteinander leben, beten und arbeiten, miteinander sich freuen, sich austauschen, sich anstrengen, das gehört zum Gemeinschaftsleben dazu. Struktur macht viele Sachen einfacher (und einige schwieriger). Auch unsere ABC hat eine Struktur. Obwohl (oder gerade weil) es klare Rollen gibt, ist die Basis unserer Communität Kommunikation. Miteinander reden, gemeinsames planen und zusammen Lösungen suchen, sind Prinzipien, nach denen unser System funktioniert. Der Leiter der ABC ist Pater Siegfried Modenbach SAC. Er ist als Regens für die Gemeinschaft verantwortlich. Als geistlicher Begleiter wirkt der Spiritual, Pater Bernhard Scheloske SAC. Die Koordinationsperson auf Seiten der Studenten ist der Arbeitspräfekt. Seine Aufgabe ist es, die anfallenden Arbeiten im Blick zu haben und zu organisieren. Pallottiner sein Als Mitglieder einer religiösen Gemeinschaft, haben wir uns bewußt für ein etwas anderes Lebenskonzept entschlossen. In unserer Weihe versprechen wir Gehorsam, Armut, Ehelosigkeit, Beharrlichkeit, Gütergemeinschaft und selbstlosen Dienst in der Liebe Christi. Aus diesem Geist heraus wollen wir uns auf unsere Umwelt und die Herausforderungen der Zeit einlassen. Aber auch hier sind wir nicht allein. Als Pallottiner sind wir Teil einer größeren Idee: der Vereinigung des Katholischen Apostolates. Die Vereinigung (oder kurz Unio) bildet sich aus Männern und Frauen, Laien und Geweihten, die gemeinsam im Geiste Vinzenz Pallottis für die Menschen da sein wollen. Vielleicht reicht Dir das bisher Gelesene nicht aus. Für diesen Fall findest Du hier mehr: eine kurze Beschreibung unserer Gemeinschaft noch eine Beschreibung der Pallottiner Falls Du mehr über den Heiligen Vinzenz Pallotti lesen möchtest: eine Kurzdarstellung Vinzenz Pallottis noch eine Darstellung Vinzenz Pallottis und eine Sammlung von Zeitschriftenartikel Wenn Du etwas über die Arbeit der Pallottiner sehen möchtest: |
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